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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, stuft die Aktie von ArcelorMittal (ISIN LU0323134006 / WKN A0M6U2) unverändert mit "halten" ein.
Mitte 2006 hätten die luxemburgische Arcelor und die indische Mittal Steel zum weltweit größten Stahlproduzenten fusioniert. Vorangegangen sei ein zäher Übernahmekampf, da Arcelor zunächst versucht habe, das Anfang 2006 offerierte Angebot von Mittal abzuwehren. Letztendlich habe Arcelor jedoch nachgeben müssen und den Weg zur Fusion der Nummer eins und Nummer zwei der Stahlbranche freigemacht.
Mit einer Produktionsmenge von etwa 120 Mio. Tonnen Rohstahl pro Jahr sei der Konzern etwa viermal so groß wie die Nummer zwei der Branche. Für ArcelorMittal seien über 330.000 Mitarbeiter in mehr als 60 Ländern tätig. Wichtigste Unternehmensbereiche seien "Flachstahl-Amerika", "Flachstahl-Europa" sowie "Langstahl Amerika und Europa". Seit September 2007 sei das Unternehmen im EURO STOXX 50 gelistet.
Mit der frühzeitigen Rückwärts-Diversifikation besitze ArcelorMittal einen Vorteil gegenüber Vergleichsunternehmen. Da die konjunkturelle Schwäche jedoch auch auf die bislang so wachstumsstarken Schwellenländer überzugreifen drohe, bestehe die Gefahr, dass sich die Stahlnachfrage weniger dynamisch entwickeln könnte als bislang erwartet werde.
Für die Analysten der Hamburger Sparkasse bleiben die Aktien der ArcelorMittal daher lediglich haltenswert. (Analyse vom 14.08.08) (14.08.2008/ac/a/a)
Mitte 2006 hätten die luxemburgische Arcelor und die indische Mittal Steel zum weltweit größten Stahlproduzenten fusioniert. Vorangegangen sei ein zäher Übernahmekampf, da Arcelor zunächst versucht habe, das Anfang 2006 offerierte Angebot von Mittal abzuwehren. Letztendlich habe Arcelor jedoch nachgeben müssen und den Weg zur Fusion der Nummer eins und Nummer zwei der Stahlbranche freigemacht.
Mit der frühzeitigen Rückwärts-Diversifikation besitze ArcelorMittal einen Vorteil gegenüber Vergleichsunternehmen. Da die konjunkturelle Schwäche jedoch auch auf die bislang so wachstumsstarken Schwellenländer überzugreifen drohe, bestehe die Gefahr, dass sich die Stahlnachfrage weniger dynamisch entwickeln könnte als bislang erwartet werde.
Für die Analysten der Hamburger Sparkasse bleiben die Aktien der ArcelorMittal daher lediglich haltenswert. (Analyse vom 14.08.08) (14.08.2008/ac/a/a)









