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München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Börsendienst" stufen die Aktie von Aragon (ISIN DE000A0B9N37 / WKN A0B9N3) mit "kaufen" ein.
Mit der Aragon AG würden die Experten heute eine Wachstumsperle im Bereich Finanzvertrieb vorstellen. Das Wiesbadener Unternehmen, das erst 2004 gegründet worden sei, habe in der kurzen Zeit seines Bestehens eine beachtliche Entwicklung gezeigt. Erheblich beigetragen hätten dazu insbesondere die beiden Töchterunternehmen Jung, DMS & Cie sowie die Bank biw (bekannt z. B. als Abwicklungsbank für Etrade). Zusammen mit weiteren Töchtern sei Aragon damit ein breit diversifizierter Finanzvertrieb, der von einem unabhängigen Fonds- und Versicherungsvertrieb bis hin zu einer Wertpapierabwicklungsbank eine äußerst weite Palette von Dienstleistungen abbilde.
Auch wenn die Historie des Unternehmens noch kurz sei, sei sie deswegen umso mehr beachtlich: Der Umsatz habe in den zurückliegenden drei Jahren auf zuletzt 115 Mio. Euro fast verdreifacht werden können. Das EBIT sei im gleichen Zeitraum sogar noch überproportional gestiegen und habe sich mit zuletzt 9,5 Mio. Euro fast versiebenfacht. Besonders erfreulich sei in diesem Zusammenhang auch der positive Cashflow von zuletzt rund 15 Mio. Euro. Auch interessant sei Folgendes: Seien anfangs die Gewinne zu mehr als 90% im Bereich Privatkunden gemacht worden, habe das Portfolio mittlerweile auf breitere Füße gestellt werden können und so mache dieser Bereich nur noch rund 68% der Gewinne aus.
Für die Zukunft sei zu erwarten, dass der starke Wachstumstrend der Wiesbadener anhalte: Der Vorstand plane für 2008 einen Umsatz im Bereich von 150 bis 165 Mio. Euro sowie ein EBIT von 14 bis 16 Mio. Euro. Dies entspreche einem Wachstum von rund 40% respektive 55% und könne sich damit weiterhin sehen lassen.
Und die Experten würden gute Gründe sehen, warum die Prognosen von Aragon sogar übererfüllt werden könnten: Ende vergangenen Jahres sowie Anfang dieses Jahres habe die Mehrheit der Compexx-Gruppe sowie die österreichische Gamax voll übernommen werden können. Mithilfe dieser Akquisitionen habe man das Vertriebsnetz im süddeutschen Raum wie auch in Österreich erheblich ausbauen können. Dies sollte sich neben dem anorganischen Wachstum durch Synergieeffekte positiv auf das restliche Portfolio von Aragon auswirken.
Außerdem sollte das sog. Haftungsdach, das Aragon über seine Töchter den freien Finanzberatern bieten könne und diesen so eine Erfüllung von neuen gesetzlichen Anforderungen ermögliche, zu einem weiteren Wachstum der Vertriebswege und der umgesetzten Produkte führen.
Auch eine Betrachtung auf Basis des KGV für das laufende Jahr zeige ein klares Kurspotenzial: Bei einem zu erwartenden Nettogewinn je Aktie in 2008 von rund 1,50 Euro notiere Aragon aktuell mit dem 11-fachen Gewinn - bei den vergangenen und auch zukünftig zu erwartenden Wachstumsraten nicht teuer. Das renommierte Analystenhaus SES Research habe ein Kursziel von 31 Euro vergeben und rechne dabei sogar mit deutlich konservativeren Ergebnissen als das Management von Aragon.
Nachdem der Aktienkurs Anfang des Jahres deutlich habe abgeben müssen, habe sich die Aktie in den folgenden Wochen im Bereich von 17 Euro halten und hier einen Boden ausbilden können. Da die Experten damit rechnen würden, dass Aragon ein starkes erstes Quartal hinter sich habe und hierzu mit positivem Newsflow glänzen könne, würden sie daher mit einer anstehenden Aufwärtsbewegung rechnen. Das erste Kursziel auf Sicht von neun Monaten sei dabei 26 Euro. Den Stoppkurs würden die Experten knapp unterhalb der alten Tiefststände bei 15,60 Euro setzen.
Die Experten von "Der Börsendienst" empfehlen die Aragon-Aktie zu kaufen. (Ausgabe 2 vom 09.04.2008) (09.04.2008/ac/a/nw)
Mit der Aragon AG würden die Experten heute eine Wachstumsperle im Bereich Finanzvertrieb vorstellen. Das Wiesbadener Unternehmen, das erst 2004 gegründet worden sei, habe in der kurzen Zeit seines Bestehens eine beachtliche Entwicklung gezeigt. Erheblich beigetragen hätten dazu insbesondere die beiden Töchterunternehmen Jung, DMS & Cie sowie die Bank biw (bekannt z. B. als Abwicklungsbank für Etrade). Zusammen mit weiteren Töchtern sei Aragon damit ein breit diversifizierter Finanzvertrieb, der von einem unabhängigen Fonds- und Versicherungsvertrieb bis hin zu einer Wertpapierabwicklungsbank eine äußerst weite Palette von Dienstleistungen abbilde.
Auch wenn die Historie des Unternehmens noch kurz sei, sei sie deswegen umso mehr beachtlich: Der Umsatz habe in den zurückliegenden drei Jahren auf zuletzt 115 Mio. Euro fast verdreifacht werden können. Das EBIT sei im gleichen Zeitraum sogar noch überproportional gestiegen und habe sich mit zuletzt 9,5 Mio. Euro fast versiebenfacht. Besonders erfreulich sei in diesem Zusammenhang auch der positive Cashflow von zuletzt rund 15 Mio. Euro. Auch interessant sei Folgendes: Seien anfangs die Gewinne zu mehr als 90% im Bereich Privatkunden gemacht worden, habe das Portfolio mittlerweile auf breitere Füße gestellt werden können und so mache dieser Bereich nur noch rund 68% der Gewinne aus.
Für die Zukunft sei zu erwarten, dass der starke Wachstumstrend der Wiesbadener anhalte: Der Vorstand plane für 2008 einen Umsatz im Bereich von 150 bis 165 Mio. Euro sowie ein EBIT von 14 bis 16 Mio. Euro. Dies entspreche einem Wachstum von rund 40% respektive 55% und könne sich damit weiterhin sehen lassen.
Außerdem sollte das sog. Haftungsdach, das Aragon über seine Töchter den freien Finanzberatern bieten könne und diesen so eine Erfüllung von neuen gesetzlichen Anforderungen ermögliche, zu einem weiteren Wachstum der Vertriebswege und der umgesetzten Produkte führen.
Auch eine Betrachtung auf Basis des KGV für das laufende Jahr zeige ein klares Kurspotenzial: Bei einem zu erwartenden Nettogewinn je Aktie in 2008 von rund 1,50 Euro notiere Aragon aktuell mit dem 11-fachen Gewinn - bei den vergangenen und auch zukünftig zu erwartenden Wachstumsraten nicht teuer. Das renommierte Analystenhaus SES Research habe ein Kursziel von 31 Euro vergeben und rechne dabei sogar mit deutlich konservativeren Ergebnissen als das Management von Aragon.
Nachdem der Aktienkurs Anfang des Jahres deutlich habe abgeben müssen, habe sich die Aktie in den folgenden Wochen im Bereich von 17 Euro halten und hier einen Boden ausbilden können. Da die Experten damit rechnen würden, dass Aragon ein starkes erstes Quartal hinter sich habe und hierzu mit positivem Newsflow glänzen könne, würden sie daher mit einer anstehenden Aufwärtsbewegung rechnen. Das erste Kursziel auf Sicht von neun Monaten sei dabei 26 Euro. Den Stoppkurs würden die Experten knapp unterhalb der alten Tiefststände bei 15,60 Euro setzen.
Die Experten von "Der Börsendienst" empfehlen die Aragon-Aktie zu kaufen. (Ausgabe 2 vom 09.04.2008) (09.04.2008/ac/a/nw)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 22,40 € | 22,10 € | 0,30 € | +1,36% | 17.04./09:02 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0B9N37 | A0B9N3 | 32,60 € | 18,70 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
22,20 € | +3,26% | 16.04.26 |
| Hamburg | 22,10 € | +2,79% | 08:17 |
| Xetra | 22,40 € | +1,36% | 09:02 |
| Düsseldorf | 22,10 € | +0,91% | 09:10 |
| Frankfurt | 22,20 € | +0,91% | 09:15 |
| München | 21,40 € | +0,47% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 22,20 € | +0,45% | 09:46 |
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