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Nur noch etwas mehr als 2 Monate bis Jahresende, Zeit für eine Bestandsaufnahme, berichten die Analysten von "Tury Invest".
Der Großteil der 3. Quartalsergebnisse sei mittlerweile bekannt, überwiegend positiv. Bis dato hätten 259 Unternehmen des S&P 500 ihre Quartalsergebnisse veröffentlicht, ca. 170 hätten die Analystenerwartungen übertroffen, 61 erfüllt und nur 28 enttäuscht. Die wenigen, die enttäuschen würden, würden gnadenlos bestraft, speziell in Fällen von vagen oder negativen Zukunftsprognosen der betreffenden Manager. Kaum jemand hege noch Zweifel an der Nachhaltigkeit der amerikanischen Konjunkturerholung, lediglich der Zeitpunkt bzw. das Ausmaß der ersten Zinsanhebung durch die FED werde heftig diskutiert.
Aufgeheizt worden sei die Diskussion am Montag noch durch die Aussage des amerikanischen Finanzministers John Snow in einem Interview mit der Londoner Times, er "würde höhere Zinsen begrüßen". Die Marktteilnehmer hätten die Aussage als Vorankündigung einer baldigen FED-Entscheidung interpretiert, wobei er nur zum Ausdruck bringen wollte, dass eine steigende Wirtschaftsleistung eine höhere Kreditinanspruchnahme nach sich ziehe, was wiederum zu höheren Kreditkosten führe.
Eine vorherige Anhebung der FED Funds Rate sei dafür keine Voraussetzung. Zinsentscheidungen würden ohnehin außerhalb des Kompetenzbereichs des Finanzministers liegen. Snow habe kein leichtes leben, müsse er doch vorrangig die offizielle "Strong Dollar Policy" der Regierung vertreten und gleichzeitig Japan und China von der Notwendigkeit überzeugen, die Interventionen gegen den JPY einzustellen bzw. die feste USD-Bindung des Yuan aufzugeben.
Das sonst übliche Muskelspiel der USA könne in diesen Fällen nicht angewandt werden, weil zur Finanzierung der amerikanischen Leistungs- und Budgetdefizite das Kapital gerade dieser beiden Länder unbedingt erforderlich sei. Selbst drastische Rückgänge der Importe aus Japan und China und verstärkter Export der USA über einen schwächeren USD würden kurzfristig keinen Ausweg aus dem Dilemma bringen. Im selben Interview habe Snow ein Wirtschaftswachstum von 4% im Jahr 2004 und einen monatlichen Beschäftigtenzuwachs von 200.000 pro Monat prognostiziert, beginnend mit dem 4. Quartal 2003 - Wunschdenken in Anbetracht der Präsidentschaftswahlen im November 2004.
Der Großteil der 3. Quartalsergebnisse sei mittlerweile bekannt, überwiegend positiv. Bis dato hätten 259 Unternehmen des S&P 500 ihre Quartalsergebnisse veröffentlicht, ca. 170 hätten die Analystenerwartungen übertroffen, 61 erfüllt und nur 28 enttäuscht. Die wenigen, die enttäuschen würden, würden gnadenlos bestraft, speziell in Fällen von vagen oder negativen Zukunftsprognosen der betreffenden Manager. Kaum jemand hege noch Zweifel an der Nachhaltigkeit der amerikanischen Konjunkturerholung, lediglich der Zeitpunkt bzw. das Ausmaß der ersten Zinsanhebung durch die FED werde heftig diskutiert.
Eine vorherige Anhebung der FED Funds Rate sei dafür keine Voraussetzung. Zinsentscheidungen würden ohnehin außerhalb des Kompetenzbereichs des Finanzministers liegen. Snow habe kein leichtes leben, müsse er doch vorrangig die offizielle "Strong Dollar Policy" der Regierung vertreten und gleichzeitig Japan und China von der Notwendigkeit überzeugen, die Interventionen gegen den JPY einzustellen bzw. die feste USD-Bindung des Yuan aufzugeben.
Das sonst übliche Muskelspiel der USA könne in diesen Fällen nicht angewandt werden, weil zur Finanzierung der amerikanischen Leistungs- und Budgetdefizite das Kapital gerade dieser beiden Länder unbedingt erforderlich sei. Selbst drastische Rückgänge der Importe aus Japan und China und verstärkter Export der USA über einen schwächeren USD würden kurzfristig keinen Ausweg aus dem Dilemma bringen. Im selben Interview habe Snow ein Wirtschaftswachstum von 4% im Jahr 2004 und einen monatlichen Beschäftigtenzuwachs von 200.000 pro Monat prognostiziert, beginnend mit dem 4. Quartal 2003 - Wunschdenken in Anbetracht der Präsidentschaftswahlen im November 2004.








