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Die Analysten der BHF-Bank stufen die Aktien von American Express (WKN 850226) mit "outperform" ein.
Der US-Finanzkonzern habe im zweiten Quartal mit einem Gewinn von 683 Mio. USD bzw. 0,51 USD/Aktie die im Durchschnitt bei 0,50 USD liegenden Markterwartungen knapp übertroffen. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum (178 Mio. USD bzw. 0,13 USD/Aktie) sei das Ergebnis mehr als verdreifacht worden. Allerdings seien im Vorjahr Sonderabschreibungen wegen Junk-Bond Verlusten angefallen. Zu den positiven Aspekten des Ergebnisses würden weitere Fortschritte bei der Kostenreduzierung zählen, besonders durch den fortgesetzten Personalabbau sowie eine verbesserte Kreditqualität.
Insgesamt seien seit dem Jahr 2000 14.200 Stellen gestrichen worden (was 16% der Belegschaft entspreche), davon im 1.Quartal 7.000 und im Berichtsquartal weitere 2.700. Die Gesamteinnahmen seien um 16% auf 5,68 (4,91) Mrd. USD gestiegen. In der wichtigsten Sparte TRS (Kreditkarten und Reisen) sei der Nettoertrag um 21% auf 565 Mio. USD gestiegen. Während die Konsumentenausgaben um 4% (in USD) angestiegen seien, seien die Firmenkunden weiter zurückhaltend geblieben, auch wenn sich der Rückgang der Ausgaben für Geschäftsreisen abschwäche (minus 7% nach minus 16% im 1. Quartal).
Discount Revenue, die größte Ertragskomponente innerhalb des Bereiches, habe die Einnahmen auf 1,99 (1,92 im Vorjahr bzw. 1,84 im Vorquartal) Mrd. USD gesteigert. Insgesamt seien 55,9 Mio. Karten ausgegeben (+2,9%) worden. Die Kreditqualität habe sich deutlich verbessert, die Abschreibungen auf das Kreditportfolio seien auf 6,5% (6,9% im Vorjahr bzw. 7,1% im Vorquartal) gefallen. Der Bereich AEFA habe 145 Mio. USD erwirtschaftet, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 3% inkl. einer Abschreibung von 78 Mio. USD v.St. auf das Engagement bei Worldcom sowie im High-Yield Bond Bereich.
Die Gesamteinnahmen hätten 893 Mio. USD betragen. In einem Ausblick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwarte das Management, die angestrebten Gewinnziele zwar zu erreichen, nicht jedoch zu übertreffen. Begründet werde diese Einschätzung mit verstärkten Wachstumsinvestitionen (Marketing), die im 2. Halbjahr geplant seien und deren positive Effekte ab dem Jahr 2003 erwartet würden. American Express profitiere weiterhin vom niedrigen Zinsniveau, das die Konsumausgaben der US-Verbraucher auf einem anhaltend hohen Niveau halte, bei gleichzeitig fortschreitender Kostenkontrolle sowie verbesserter Risikoparameter.
Diese Tendenz überlagere die nach wie vor angespannte Situation an den Kapitalmärkten, die das Investmenteinkommen negativ beeinflusse. Neben einem weiterhin zu erwartenden niedrigen Zinsniveau, sei das aktuelle Bewertungsniveau attraktiv (KGV 12,7, P/Book-Ratio unter 3 bei einem 5-Jahres-Durchschnitt von 4,3).
Die Analysten der BHF-Bank geben der Aktie von American Express weiterhin ein Marketoutperform-Rating.
Der US-Finanzkonzern habe im zweiten Quartal mit einem Gewinn von 683 Mio. USD bzw. 0,51 USD/Aktie die im Durchschnitt bei 0,50 USD liegenden Markterwartungen knapp übertroffen. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum (178 Mio. USD bzw. 0,13 USD/Aktie) sei das Ergebnis mehr als verdreifacht worden. Allerdings seien im Vorjahr Sonderabschreibungen wegen Junk-Bond Verlusten angefallen. Zu den positiven Aspekten des Ergebnisses würden weitere Fortschritte bei der Kostenreduzierung zählen, besonders durch den fortgesetzten Personalabbau sowie eine verbesserte Kreditqualität.
Insgesamt seien seit dem Jahr 2000 14.200 Stellen gestrichen worden (was 16% der Belegschaft entspreche), davon im 1.Quartal 7.000 und im Berichtsquartal weitere 2.700. Die Gesamteinnahmen seien um 16% auf 5,68 (4,91) Mrd. USD gestiegen. In der wichtigsten Sparte TRS (Kreditkarten und Reisen) sei der Nettoertrag um 21% auf 565 Mio. USD gestiegen. Während die Konsumentenausgaben um 4% (in USD) angestiegen seien, seien die Firmenkunden weiter zurückhaltend geblieben, auch wenn sich der Rückgang der Ausgaben für Geschäftsreisen abschwäche (minus 7% nach minus 16% im 1. Quartal).
Die Gesamteinnahmen hätten 893 Mio. USD betragen. In einem Ausblick auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwarte das Management, die angestrebten Gewinnziele zwar zu erreichen, nicht jedoch zu übertreffen. Begründet werde diese Einschätzung mit verstärkten Wachstumsinvestitionen (Marketing), die im 2. Halbjahr geplant seien und deren positive Effekte ab dem Jahr 2003 erwartet würden. American Express profitiere weiterhin vom niedrigen Zinsniveau, das die Konsumausgaben der US-Verbraucher auf einem anhaltend hohen Niveau halte, bei gleichzeitig fortschreitender Kostenkontrolle sowie verbesserter Risikoparameter.
Diese Tendenz überlagere die nach wie vor angespannte Situation an den Kapitalmärkten, die das Investmenteinkommen negativ beeinflusse. Neben einem weiterhin zu erwartenden niedrigen Zinsniveau, sei das aktuelle Bewertungsniveau attraktiv (KGV 12,7, P/Book-Ratio unter 3 bei einem 5-Jahres-Durchschnitt von 4,3).
Die Analysten der BHF-Bank geben der Aktie von American Express weiterhin ein Marketoutperform-Rating.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 314,08 $ | 318,55 $ | -4,47 $ | -1,40% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US0258161092 | 850226 | 387,36 $ | 257,64 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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268,30 € | -1,54% | 24.04.26 |
| Frankfurt | 271,90 € | +0,63% | 24.04.26 |
| Düsseldorf | 268,10 € | -0,70% | 24.04.26 |
| AMEX | 314,87 $ | -0,83% | 24.04.26 |
| Stuttgart | 267,40 € | -1,29% | 24.04.26 |
| Nasdaq | 314,08 $ | -1,38% | 24.04.26 |
| NYSE | 314,08 $ | -1,40% | 24.04.26 |
| Xetra | 267,30 € | -2,87% | 24.04.26 |
| Hamburg | 267,40 € | -3,15% | 24.04.26 |
| Hannover | 267,40 € | -3,15% | 24.04.26 |
| München | 274,00 € | -3,37% | 24.04.26 |
= Realtime
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