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Die Allianz untermauert einmal mehr ihre starke Stellung im deutschen Versicherungsmarkt. Während das Neugeschäft der im GDV organisierten Lebensversicherer 2025 erneut rückläufig war, behauptete sich der Münchner Branchenprimus auf hohem Niveau und verteidigte seine Spitzenposition bei den Neuverträgen.Nach vorläufigen Zahlen des GDV sank der Neuzugang der Lebensversicherer 2025 gegenüber dem bereits schwachen Vorjahresniveau noch einmal deutlich um mehr als ein Neuntel auf nur noch 3,8 Millionen Policen. Das zeigt: Das Marktumfeld für Lebensversicherungen bleibt schwierig.Umso bemerkenswerter ist es, wenn große Anbieter in diesem Umfeld Stabilität oder sogar Wachstum zeigen. Laut der in Ausgabe 4/2026 veröffentlichten Neugeschäftsumfrage der Zeitschrift für Versicherungswesen kam die Allianz im vergangenen Jahr auf mehr als 633.000 neue Verträge. Damit entfiel rund ein Sechstel des gesamten Neuzugangs nach Stückzahl auf den Marktführer. Die Allianz lag damit erneut klar an der Spitze der Branche.Dahinter zeigt sich ein gemischtes Bild. Zwischen 330.000 und 180.000 Neuverträge verbuchten die R+V Lebensversicherung, die Generali Deutschland Lebensversicherung und die Ergo Vorsorge Lebensversicherung. Ebenfalls sechsstellig waren Provinzial, Bayern-Versicherung, AXA, Debeka und die SV Sparkassenversicherung.Besonders wichtig aus Anlegersicht: Trotz des insgesamt rückläufigen Markttrends konnten sich fünf der neun größten Anbieter im Neugeschäft verbessern. Die stärkste Zunahme unter den Schwergewichten schaffte die AXA mit einem Plus von über einem Viertel. Die Generali legte um gut ein Achtel zu. Die Allianz hielt sich mit einem minimalen Plus von 0,1 Prozent stabil und setzte damit in einem schrumpfenden Markt ein weiteres Ausrufezeichen.Für die Allianz ist das einmal mehr ein Beleg für die Robustheit ihres Geschäftsmodells. Gerade in einem schwierigen Marktumfeld zeigt sich, welche Gesellschaften über starke Marken, funktionierende Vertriebsstrukturen und eine hohe Kundenbindung verfügen. Das gilt nicht nur für die Allianz, sondern auch für die beiden weiteren AKTIONÄR-Empfehlungen AXA und Generali, die ebenfalls Stärke demonstrieren.
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