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Aktienmarkt voller Zinsängste




21.05.04 13:49
Sparkasse Essen

In den USA treibt die Anleger momentan, dass die anziehende Konjunktur in Verbindung mit den stark gestiegenen Rohstoffpreisen zu Inflation und einer schneller als erwarteten Leitzinserhöhung führt, berichten die Analysten der Sparkasse Essen.

In der Tat dürften die deutlich gestiegenen Produzentenpreise und die derzeit stark hereinkommenden Arbeitsmarktdaten das Inflationsgespenst noch ein wenig kreisen lassen. Dennoch glaube man weiterhin, dass der Markt mit Inflation jetzt genauso übertreibe wie mit der Deflationsdiskussion vor einem Jahr. Der Rentenmarkt bleibe noch nervös, dürfte aber bereits am langen Ende die größten Zinserhöhungen eingepreist haben.

Die jetzt in China eingeleitete Abbremsung der Konjunktur sowie die im 2. Halbjahr in den USA auslaufenden Stimuli (durch die Notenbank und die expansive Fiskalpolitik) sollten die Rohstoffpreise wieder etwas beruhigen und die US-Konjunktur im nächsten Jahr auf den Potenzialpfad von ca. 3,5% zurückführen (was aber immer noch doppelt hoch wie in Deutschland sei). Die Inflationssorgen seien übertrieben. Der zuletzt deutlich gefallene Aktienmarkt habe damit wieder etwas Erholungspotenzial, wobei man für dieses Jahr noch mit ca. 10 bis 13% Kurspotenzial für die marktbreiten europäischen Indizes rechne. Eine Outperformance könnten Aktientrader erzielen, die Einzelwerte an ihren Unterstützungslinien aufgreifen und am oberen Ende ihrer Seitwärtstrends auch wieder abstoßen würden.







 
 

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