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Aktienmarkt in Sommerflaute




25.09.00 00:00
Investorsgate

Die Entwicklung der Aktienmärkte sei in letzter Zeit von diversen Situationen beeinflusst worden, so die Experten von Investorsgate. Ein stetig steigender Ölpreis, welcher durch eine Verknappung des Angebots bei gleichzeitig steigender Nachfrage hervorgerufen worden sei, habe den Aktienmarkt in seinen Bann gezogen.

Die US-Regierung werde wahrscheinlich die strategischen Reserven anzapfen um der Verknappung des Angebotes entgegenzuwirken. Die wichtigsten Erdölproduzenten-Länder würden ebenfalls ihre Reserven öffnen und damit einen in gleichem Masse weiter steigenden Ölpreis verhindern. Das heisse jedoch nicht, dass ab sofort mit einer Beruhigung der Situation gerechnet werden könne, kurzfristig dürfte der Preis pro Barrel Öl noch etwas steigen, spätestens zu Beginn des Jahres 2001 dürfte aber eine merkliche Beruhigung einsetzen von der auch diverse Unternehmen und der Aktienmarkt als ganzes profitieren werden.

Der schwache Euro belaste den Gewinnausweis von diversen amerikanischen Unternehmen.

Amerikanische Unternehmen mit einem hohen Exportanteil nach Europa litten ziemlich stark unter dem Krebsgang der europäischen Einheitswährung. Gewinnwarnungen führender Unternehmen hätten sich in letzter Zeit gehäuft, erwähnt seien hier nur Gillette, Mc Donald’s und Coca-Cola. Gerade am letzten Donnerstag habe Intel nach Börsenschluss eine Gewinnwarnung veröffentlicht, welche die Märkte weltweit zum Zittern gebracht hätten, der NASDAQ-Index in Amerika habe zum Beispiel am Freitag zeitweise über 5 % an Terrain eingebüsst, zu Handelsschluss habe er sich aber wieder erholt und nur noch mit einem kleinen Minus geschlossen. Intel habe über 20% verloren.

Die geplante Intervention der amerikanischen und japanischen Zentralbank habe dem Euro aber am letzten Freitag bereits Auftrieb verliehen. Ganz allgemein sei der Dollar seit Jahresbeginn natürlich ein erfreulicher Faktor für den europäischen Anleger gewesen, er habe bei Anlagen in US-Werten zu zusätzlichen Gewinnen geführt.

Die Investorsgate-Analysten sähen den Dollar auch weiterhin in einer starken Verfassung gegenüber dem Euro und glaubten nicht an eine Euro-Hausse in absehbarer Zeit. Gewinnwarnungen von US-Unternehmen, welche stark in Europa engagiert seien, dürften in Wallstreet aber auch in den nächsten Wochen noch ein Thema sein.








 
 

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