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Aktienmärkte labil




30.10.00 00:00
GZ-Bank

Auch in der abgelaufenen Woche hätten sich die Aktienmärkte wieder einmal nicht in ruhigere Fahrwasser begebenkönnen, so die Analysten der GZ Bank.

Die anhaltende Verunsicherung vieler Marktteilnehmer sowie das nach wie vor wenig befriedigende Umfeld scheine das Marktgeschehen weiterhin fest in ihrem Bann zu halten. Nur zu verständlich, dass aufgrund der Kaufzurückhaltung bereits kleinste Meldungen zu deutlichen Kursausschlägen führten.

Die Analysten der GZ-Bank erwarteten, dass die volatilen Kursbewegungen einzelner Aktien weiterhin den Markt in Unruhe halten würden. In diesem Zusammenhang wiesen sie nochmals daraufhin, dass wir uns aktuell in der Berichterstattungssaison für das 3. Quartal befänden, und daher weitere Überraschungen die Stimmung am Aktienmarkt nochmals empfindlich treffen könnten.

Insbesondere negative Meldungen von Markt- bzw. Technologieführern seien in der Lage mittels eines "Dominoeffekts" innerhalb einer Branche für irrationale Bewegungen zu sorgen. Eine nachhaltige Trendwende scheine den Analysten angesichts des Umfelds und der zu erwartenden Flut von Unternehmensmeldungen aktuell wenig wahrscheinlich. Nachdem die Sommerrallye bereits der Skepsis der Anleger sowie des sich verschlechternden konjunkturellen Umfelds zum Opfer gefallen sei, scheine auch der erhoffte "Goldene Herbst" an den Börsen auszubleiben.

Was bleibe, sei die Hoffnung einer Endjahresrallye. Die Analysten der GZ-Bank gingen davon aus, dass der Markt auf dem aktuellen Niveau eine fundamental gerechtfertigte Bewertung erfahre. Dennoch scheine es für übertriebene Hoffnung noch etwas verfrüht.

Diese Woche setze die GZ-Bank auf Qualitätswerte, die trotz der momentanen Schwäche mit soliden Zahlen und einer interessanten Story gute Perspektiven öffneten. Dazu gehörten Ahold, UBS, RWE und Schering.








 
 

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