Ahlers VZ kaufen




19.04.10 10:54
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Christoph Schlienkamp, Analyst vom Bankhaus Lampe, nimmt die Coverage für die Aktie von Ahlers (ISIN DE0005009732 / WKN 500973, VZ) mit dem Rating "kaufen" wieder auf.

Ahlers sei einer der größten börsennotierten Modehersteller Europas. Das Portfolio umfasse mehrere Marken unter dem Dach der Holding. Der Konzern habe frühzeitig auf die Finanzkrise reagiert und bereits im Juli 2008 ein Kostensenkungsprogramm initiiert, um die Effizienz in der Gruppe zu verstärken und zusätzliche Synergiepotenziale zu heben. Das Programm habe im abgelaufenen Geschäftsjahr bereits für Einsparungen in Höhe von 8 Mio. EUR gesorgt. Im Geschäftsjahr 2009/10 würden die Maßnahmen dann komplett greifen, so dass die Analysten ein Einsparpotenzial von 12 Mio. EUR im Jahr verglichen mit dem Geschäftsjahr 2007/08 erwarten würden.

Das Risiko der Kundenabhängigkeit entstehe durch den Trend, dass zunehmend große Filialisten den klassischen Facheinzelhandel verdrängen würden, wodurch der Umsatzanteil von einigen Großkunden steige. Größere Anbieter, die den Handel mit qualitativ hochwertiger Ware professionell bedienen würden, würden von dieser Entwicklung profitieren. Ahlers sei mit Kunden auf allen Ebenen in den Dialog getreten, um die Marktbedürfnisse und Probleme frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig verringere Ahlers seine Kundenabhängigkeit durch die fortschreitende Internationalisierung, Vertikalisierung sowie den Aufbau eigener Retailaktivitäten.

Das künftige Wachstum der Ahlers-Gruppe fuße auf vier Kernthemen: der Profilierung der Marken, der Vertikalisierung des Geschäftsmodells, der fortschreitenden Internationalisierung sowie der kontinuierlichen Optimierung der Beschaffung und der logistischen Prozesse.

Die Aktie sei für die Analysten unterbewertet.

Auf der Basis ihres DCF-Modells sowie Peer Group-Vergleichs ermitteln die Analysten vom Bankhaus Lampe ein Kursziel von 10 EUR und nehmen den Ahlers-Titel bei der Wiederaufnahme der Coverage auf ihre Kaufliste. Ein Treiber für die erwartete Kursentwicklung sei angesichts der geringen Börsenliquidität und der Kapitalstruktur mit Stamm- und Vorzugsaktien vor allem das Thema Dividendenrendite. (Analyse vom 19.04.2010) (19.04.2010/ac/a/nw)








 
 
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