Erweiterte Funktionen
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Man kann sich bestimmt noch an die extreme Hausse der Agrarrohstoffe zu Beginn dieses Jahres erinnern, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Damals hätten Mais, Sojabohnen und Weizen sowie mit einiger Verzögerung auch Reis extrem zulegen können. Oftmals sei dabei die Begründung angeführt worden, dass sich die Nachfrage gerade aus den Emerging Markets derart stark beschleunigt habe, dass sich eine neue Ära entwickelt habe und sich viele Verbraucher nun an deutlich gestiegene Nahrungsmittelpreise gewöhnen müssten. Wie immer in derartigen Phasen habe man hier sehr viel Geld verdienen können, weswegen die Experten mehrmals Long-Zertifikate empfohlen hätten, die mit Gewinn wieder hätten verkauft werden können. Es stelle sich nun jedoch die Frage, ob diese Hausse von Beginn des Jahres nach der Korrektur der letzten Wochen ein Ende gefunden habe oder ob es wieder steil nach oben gehen werde.
Bei Mais würden die Experten nach wie vor sehr gute Chancen für eine Fortsetzung der Rally sehen und damit rechnen, dass die jüngsten Tiefs einen Boden darstellen sollten. Bei diesem Rohstoff sei der Abverkauf etwas zu schnell vonstatten gegangen und reflektiere eigentlich nicht die fundamentale Lage wider. Aufgrund der Überschwemmungen zu Beginn des Jahres seien viele Pflanzen in einem extrem schlechten Zustand und das Ausmaß der Ernte könne sich jederzeit verändern. Die Experten würden deswegen davon ausgehen, dass der Markt inzwischen jedwede negativen Faktoren eingepreist habe und sich dadurch ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis ergebe.
Ähnlich wie bei Mais, gebe es auch bei den Sojabohnen sehr gute Chancen auf eine Fortsetzung der Rally. Die Versorgungslage sei extrem angespannt und die Händler würden damit rechnen, dass ein früher Frost die Ernte negativ beeinflussen könnte. Es werde sogar mit Kurszielen von 18 US-Dollar pro Scheffel gerechnet, sofern ein Frost die Anbaugebiete heimsuchen sollte. Allerdings würden sich die Sojabohnen in einer Handelsspanne befinden, die zuvor aufgelöst werden müsse bevor Positionen sinnvoll erscheinen würden.
Weizen sei momentan ein sehr schwer zu handelnder Rohstoff, da die Notierungen wild von einer Seite auf die andere springen würden. Die Experten würden deswegen davon abraten, hier Positionen aufzubauen, solange die Schwankungsbreite des Marktes derart hoch sei. (01.09.2008/ac/a/m)
Damals hätten Mais, Sojabohnen und Weizen sowie mit einiger Verzögerung auch Reis extrem zulegen können. Oftmals sei dabei die Begründung angeführt worden, dass sich die Nachfrage gerade aus den Emerging Markets derart stark beschleunigt habe, dass sich eine neue Ära entwickelt habe und sich viele Verbraucher nun an deutlich gestiegene Nahrungsmittelpreise gewöhnen müssten. Wie immer in derartigen Phasen habe man hier sehr viel Geld verdienen können, weswegen die Experten mehrmals Long-Zertifikate empfohlen hätten, die mit Gewinn wieder hätten verkauft werden können. Es stelle sich nun jedoch die Frage, ob diese Hausse von Beginn des Jahres nach der Korrektur der letzten Wochen ein Ende gefunden habe oder ob es wieder steil nach oben gehen werde.
Ähnlich wie bei Mais, gebe es auch bei den Sojabohnen sehr gute Chancen auf eine Fortsetzung der Rally. Die Versorgungslage sei extrem angespannt und die Händler würden damit rechnen, dass ein früher Frost die Ernte negativ beeinflussen könnte. Es werde sogar mit Kurszielen von 18 US-Dollar pro Scheffel gerechnet, sofern ein Frost die Anbaugebiete heimsuchen sollte. Allerdings würden sich die Sojabohnen in einer Handelsspanne befinden, die zuvor aufgelöst werden müsse bevor Positionen sinnvoll erscheinen würden.
Weizen sei momentan ein sehr schwer zu handelnder Rohstoff, da die Notierungen wild von einer Seite auf die andere springen würden. Die Experten würden deswegen davon abraten, hier Positionen aufzubauen, solange die Schwankungsbreite des Marktes derart hoch sei. (01.09.2008/ac/a/m)









