Abit ohne Konzept




12.04.01 00:00
Wirtschaftswoche heute

Die Analysten des Börseninformationsdienstes „Wirtschaftswoche heute“ zeigen sich von dem Unternehmen Abit AG (WKN 512250) nicht gerade begeistert.

Aus bilanztechnischen Gründen habe der Software-Anbieter für Forderungsmanagement ein Rumpfgeschäftsjahr eingelegt. Das habe lediglich den Zeitraum von August bis Dezember 2000 umfasst. Die für diese Periode vorgelegten Zahlen verhießen nichts Gutes.

So weise Abit ein Fehlbetrag von 10,9 Millionen Mark aus. Erst vor wenigen Wochen sei von einem Nettoverlust von fünf bis zehn Millionen Mark die Rede gewesen. Wenigstens die Umsätze habe der Inkasso-Spezialist steigern können. Bis Ende 2000 seien 14,3 Millionen Mark ausgewiesen worden. Im gesamten Vorjahr habe es Abit auf 17,8 Millionen Mark gebracht.

Neu zugestoßen zum Konsolidierungskreis sei die amerikanische DAKSC Software Systems. Die Tochter erwirtschafte 81 Prozent ihrer Erlöse mit Software und 19 Prozent mit Dienstleistungen. Für das vierte Quartal 2001 habe Abit die Ertragswende im Visier. Schwarze Zahlen sollten im gesamten nächsten Jahr geschrieben werden.

Solche Prognosen seien Investoren sicherlich gewohnt, wenn Sie die Ausblicke junger Gesellschaften verfolgten. Der deutlich gefallene Aktienkurs gebe keinen Anlass, diesen Optimismus zu teilen.








 
 
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