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Berlin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Fuchsbriefe" empfehlen die Aktie von AGO (ISIN DE000A0LR415 / WKN A0LR41) zu kaufen.
Das Unternehmen plane und baue Biomasse-Mini-Kraftwerke, die u.a. mit Holzschnipseln befeuert würden. Mit diesen könne Wärme, heißes Wasser, Dampf oder Strom erzeugt werden. Da diese Kraftwerke aus nachwachsenden Rohstoffen gespeist würden, bekomme der Betreiber CO2-Zertifikate, die er z.B. an der Strombörse Leipzig verkaufen könne. Der Energieanlagenbauer sei auch in Italien, Südafrika und in Skandinavien aktiv. AGO stelle außerdem herkömmliche Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung sowie energiesparende Kühlaggregate für die Industrie her.
Die Gesellschaft offeriere ihren Kunden auch das so genannte Contracting. Dabei erwerbe der Auftraggeber nicht das Kraftwerk, sondern kaufe einfach die benötigte Energie. Auf diese Weise könne AGO über lange Zeiträume kontinuierliche Erträge erzielen, trage aber auch das unternehmerische Risiko. In der 1. Hälfte des laufenden Jahres sei das Unternehmen mit -190.000 EUR in den Verlustbereich gerutscht, da ein Kraftwerk aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten für sieben Wochen vom Netz habe genommen werden müssen und entsprechend Erträge ausgefallen seien.
Bis zum Ende des Jahres wolle AGO den Verlust wieder wettmachen. Die Chancen dafür stünden gut. Aufgrund des Projektcharakters des Geschäfts werde der überwiegende Teil der Erlöse in der 2. Jahreshälfte erwirtschaftet und die Auftragsbücher seien gut gefüllt. Trotz der Rezession habe der Umsatz in der 1. Hälfte des Geschäftsjahres um 23% auf 18,3 Mio. EUR zugenommen. Die Gesellschaft verfüge über ein Auftragspolster von 27 Mio. EUR und habe zuletzt über 7,2 Mio. EUR liquide Mittel besessen, um die weitere Expansion zu finanzieren.
Die Experten würden davon ausgehen, dass das 2009er-EPS um rund 20% auf 0,19 EUR zulege. Damit sei die Gesellschaft auf den 1. Blick kein KGV-Hit. Über die nächsten Jahre hinweg würden sie allerdings weitere Gewinnsteigerungen von 20% pro Jahr prognostizieren. Die Experten würden die AGO AG als ein chancenreiches Nachhaltigkeits-Investment bewerten.
Die Experten von "Fuchsbriefe" raten zum Kauf der AGO-Aktie. Das Kursziel werde bei 5,40 EUR gesehen, ein Stoppkurs sollte bei 3,48 EUR platziert werden. (Ausgabe 43 vom 29.10.2009) (30.10.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Das Unternehmen plane und baue Biomasse-Mini-Kraftwerke, die u.a. mit Holzschnipseln befeuert würden. Mit diesen könne Wärme, heißes Wasser, Dampf oder Strom erzeugt werden. Da diese Kraftwerke aus nachwachsenden Rohstoffen gespeist würden, bekomme der Betreiber CO2-Zertifikate, die er z.B. an der Strombörse Leipzig verkaufen könne. Der Energieanlagenbauer sei auch in Italien, Südafrika und in Skandinavien aktiv. AGO stelle außerdem herkömmliche Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung sowie energiesparende Kühlaggregate für die Industrie her.
Die Gesellschaft offeriere ihren Kunden auch das so genannte Contracting. Dabei erwerbe der Auftraggeber nicht das Kraftwerk, sondern kaufe einfach die benötigte Energie. Auf diese Weise könne AGO über lange Zeiträume kontinuierliche Erträge erzielen, trage aber auch das unternehmerische Risiko. In der 1. Hälfte des laufenden Jahres sei das Unternehmen mit -190.000 EUR in den Verlustbereich gerutscht, da ein Kraftwerk aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten für sieben Wochen vom Netz habe genommen werden müssen und entsprechend Erträge ausgefallen seien.
Die Experten würden davon ausgehen, dass das 2009er-EPS um rund 20% auf 0,19 EUR zulege. Damit sei die Gesellschaft auf den 1. Blick kein KGV-Hit. Über die nächsten Jahre hinweg würden sie allerdings weitere Gewinnsteigerungen von 20% pro Jahr prognostizieren. Die Experten würden die AGO AG als ein chancenreiches Nachhaltigkeits-Investment bewerten.
Die Experten von "Fuchsbriefe" raten zum Kauf der AGO-Aktie. Das Kursziel werde bei 5,40 EUR gesehen, ein Stoppkurs sollte bei 3,48 EUR platziert werden. (Ausgabe 43 vom 29.10.2009) (30.10.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








