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Vidar Kalvoy von der DG Bank rät die Aktie des Anbieters optischer Netzwerklösungen ADVA Optical (WKN 510300) zu reduzieren.
ADVA habe 2000 Umsätze von 60,7 Mio. Euro verzeichnen können, dies entspreche einem Wachstum von 194% im Vergleich zu 1999. Die "Als-ob"-betrieblichen Erträge (EBIT) ohne Aufwendungen für gekaufte Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, Goodwill-Abschreibungen und Abschreibungen erworbener immaterieller Vermögensgegenstände durch Akquisitionen sowie nicht zahlungswirksamen Aufwendungen im Zusammenhang mit Aktienoptionsplänen seien auf minus 11,7 Mio. Euro gefallen. Die ausgewiesenen Zahlen seien nicht nur durch ihre verspätete Bekanntgabe beeinträchtigt worden, sondern sie seien auch noch deutlich niedriger als vom Unternehmen erwartet, so Kalvoy. Dies sei auf Schwierigkeiten bei der Einführung von US-GAAP zurückzuführen, was wiederum auch andeute, dass die internen Ressourcen für dass Unternehmenswachstum unzureichend seien. Das Wachstum im ersten Quartal habe sich auf 75,3% abgeschwächt, woraus sich Umsätze von 18,1 Mio. Euro ergeben haben, so Kalvoy. Dies sei auf die ungünstigen globalen wirtschaftlichen Bedingungen zurückzuführen.
ADVA sei in einer sehr kritischen Phase. Ein starkes Wachstum des Metro-Marktes in den kommenden Jahren sei fast sicher, doch gäbe es einige Risikofaktoren. Es bestünde das Risiko, dass FSP 3000 keine angemessene Marktakzeptanz erziele. Netzbetreiber würden zögern, Produkte von einem relativ kleinen Unternehmen mit junger Unternehmensgeschichte und Konkursrisiko zu kaufen, bezweifelt Kolvoy. Die Liquidität sei stark eingeschränkt. Die meisten Wettbewerber seinen im Vergleich zu ADVA riesige Konzerne mit erfolgreichen Beziehungen zu den größten Telekommunikationsunternehmen.
Des Weiteren sehen die Analysten der DG Bank verschlechternde OEM-Beziehungen zu Cisco und Alcatel. Beide Unternehmen würden an konkurrierenden Produkten auf dem Metro-Markt arbeiten. ADVA habe darauf hin seinen Vertrieb verstärkt, um den Verkauf seiner Produkte vor allem in den USA voranzutreiben. Wenn ADVA eine solide Basis auf dem Metro-Markt erlangen könne, sei dies erfolgreich, doch die gestiegenen Vertriebs- und Verwaltungskosten würden das operative Risiko erhöhen. Kolvay erwartet 2001 ein Umsatzsteigerung um 40% auf 85 Mio. Euro. Diese sei 23 bis 29 Prozent unter den Schätzungen des Unternehmens. Außerdem würde es einen "Als-ob"-EBIT-Verlust von 5,7 Mio. Euro ausweisen, als vom Unternehmen prognostiziert, den Break-even zu erreichen. Die Experten gehen für das Jahr 2002 von einem "Als-ob"-Ergebnis je Aktie von 0,07 Euro aus.
Trotz eines starken Kursrückganges in den letzten zwölf Monaten sei ADVA fundamental teuer, so Kalvoy. Im Vergleich zu amerikanischen Unternehmen wirke es nicht so teuer, doch bei einem 2002er-KGV von fast 100 sei für Investoren Vorsicht geboten. Es sei immer noch deutliches Risikopotential vorhanden.
Die Analysten der DG Bank würden gerne weitere Beweise für einen möglichen Erfolg von FSP 3000 sowie eine Erholung der Konjunktur im Allgemeinen sehen, bevor sie eine Kaufempfehlung aussprechen werden.
ADVA habe 2000 Umsätze von 60,7 Mio. Euro verzeichnen können, dies entspreche einem Wachstum von 194% im Vergleich zu 1999. Die "Als-ob"-betrieblichen Erträge (EBIT) ohne Aufwendungen für gekaufte Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, Goodwill-Abschreibungen und Abschreibungen erworbener immaterieller Vermögensgegenstände durch Akquisitionen sowie nicht zahlungswirksamen Aufwendungen im Zusammenhang mit Aktienoptionsplänen seien auf minus 11,7 Mio. Euro gefallen. Die ausgewiesenen Zahlen seien nicht nur durch ihre verspätete Bekanntgabe beeinträchtigt worden, sondern sie seien auch noch deutlich niedriger als vom Unternehmen erwartet, so Kalvoy. Dies sei auf Schwierigkeiten bei der Einführung von US-GAAP zurückzuführen, was wiederum auch andeute, dass die internen Ressourcen für dass Unternehmenswachstum unzureichend seien. Das Wachstum im ersten Quartal habe sich auf 75,3% abgeschwächt, woraus sich Umsätze von 18,1 Mio. Euro ergeben haben, so Kalvoy. Dies sei auf die ungünstigen globalen wirtschaftlichen Bedingungen zurückzuführen.
Des Weiteren sehen die Analysten der DG Bank verschlechternde OEM-Beziehungen zu Cisco und Alcatel. Beide Unternehmen würden an konkurrierenden Produkten auf dem Metro-Markt arbeiten. ADVA habe darauf hin seinen Vertrieb verstärkt, um den Verkauf seiner Produkte vor allem in den USA voranzutreiben. Wenn ADVA eine solide Basis auf dem Metro-Markt erlangen könne, sei dies erfolgreich, doch die gestiegenen Vertriebs- und Verwaltungskosten würden das operative Risiko erhöhen. Kolvay erwartet 2001 ein Umsatzsteigerung um 40% auf 85 Mio. Euro. Diese sei 23 bis 29 Prozent unter den Schätzungen des Unternehmens. Außerdem würde es einen "Als-ob"-EBIT-Verlust von 5,7 Mio. Euro ausweisen, als vom Unternehmen prognostiziert, den Break-even zu erreichen. Die Experten gehen für das Jahr 2002 von einem "Als-ob"-Ergebnis je Aktie von 0,07 Euro aus.
Trotz eines starken Kursrückganges in den letzten zwölf Monaten sei ADVA fundamental teuer, so Kalvoy. Im Vergleich zu amerikanischen Unternehmen wirke es nicht so teuer, doch bei einem 2002er-KGV von fast 100 sei für Investoren Vorsicht geboten. Es sei immer noch deutliches Risikopotential vorhanden.
Die Analysten der DG Bank würden gerne weitere Beweise für einen möglichen Erfolg von FSP 3000 sowie eine Erholung der Konjunktur im Allgemeinen sehen, bevor sie eine Kaufempfehlung aussprechen werden.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 22,80 € | 22,90 € | -0,10 € | -0,44% | 27.04./13:02 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005103006 | 510300 | 23,10 € | 20,10 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
22,80 € | -0,87% | 11:06 |
| Frankfurt | 22,90 € | +0,44% | 08:06 |
| Hamburg | 22,90 € | +0,44% | 08:16 |
| Hannover | 22,90 € | +0,44% | 08:16 |
| München | 22,80 € | 0,00% | 08:01 |
| Xetra | 22,90 € | 0,00% | 17:35 |
| Düsseldorf | 22,70 € | -0,44% | 19:31 |
| Stuttgart | 22,80 € | -0,44% | 21:55 |
= Realtime
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