ABIT skeptisch beurteilt




22.09.99 00:00
Prior Börse

In der jüngsten Ausgabe der Prior Börse gingen die Analysten auf den Neuemissionskandidaten ABIT (WKN 512250) ein. Dabei wurde die Aktie mit gemischten Gefühlen bewertet.

Das Unternehmen beschäftige sich mit EDV, die das Inkassoverfahren sowie die Kreditbearbeitung von Banken unterstütze. Dieses Lizenzgeschäft beliefe sich 1998 auf nur 17%. Serviceleistungen steuerten den Großteil der Erlöse bei. Daher könne man das Unternehmen getrost in die Kategorie IT-Dienstleister eingruppieren.

Nach Aussage des Vorstandes sollte das Unternehmen jährlich um 50% wachsen. Die Zahlen der Vergangenheit sahen dagegen nicht so rosig aus. So habe ABIT 1998 einen Umsatz von nur 17,4 Millionen DM erzielt, während der Zuwachs in 1999 17% betragen hätte.

Die vergangenen Jahre seien auch von Verlusten geprägt gewesen. Verwunderlich zeigten sich die Analysten daher, daß nach der Emissionsstudie der DG-Bank die Nettorendite bis 2002 auf 24% anspringen solle. Außerdem sei die Berücksichtigung des Geschäftsfeldes Internet in der Ergebnisschätzung fraglich. Denn dieses Segment existiere bisher noch gar nicht.

Dennoch erhalte der Neuemissionskandidat, der von 28. Bis zum 30. September gezeichnet werden kann, ein 3-Sterne-Ranking. Die Preisspanne betrage 22 bis 25 Euro. Das Unternehmen werde unter Führung der DG-Bank und der Stadtsparkasse Köln an den Neuen Markt gebracht.

Die geschätzten Umsatz- und Gewinnreihen für die Jahre 1999 bis 2002 lauten:

Gewinn pro Aktie (in Euro):
-0,39
1,94
5,35
9,79

Umsatz (in Millionen Euro):
5,59
18,88
27,27
40,39.








 
 
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