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Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bewerten die ABIT-Aktie (ISIN DE0005122501 / WKN 512250) mit "Marketperformer".
Die ABIT-Gruppe zähle mehr als 70% der 50 größten Sparkassen sowie vier der zehn größten Banken zu ihren Kunden. Die technologische Grundlage des Leistungsportfolios von ABIT würden die eigenentwickelten Anwendungen zur Prozesssteuerung bilden. ABIT habe die gesamte Prozesskette des Kredit- und Forderungsmanagements auf Basis netzzentrierter Anwendungen realisiert. Die netzzentrierte ABIT.net-Produktpalette sei mit ABIT Kredit.net und ABIT Recht.net vollständig und der inhaltliche Ausbau des Portals ABIT e.POS weitgehend erfolgt. Das Portal biete Anwendungen, Spezialwissen und externe Dienstleistungen für den gesamten Geschäftsprozess des Debitoren- und Forderungsmanagements und richte sich an Mittelständler, Großunternehmen und Finanzdienstleister.
Zudem diene das Portal als Kommunikationsplattform bei Outsourcing-Projekten. Nun stünden die Themen Marketing und Vertrieb - in erster Linie mittels Kooperationen - im Vordergrund. Bei der Einführung der neuen Technologie profitiere ABIT von der starken Marktstellung mit den Vorgängerprodukten. Die erfolgversprechende Turnaround-Strategie führe auch bei potenziellen Kunden zum Aufbau von Vertrauen in die langfristige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Mit der Bündelung der Beratungskompetenz für den Marktbereich Debitorenmanagement unter dem Dach der Tochter ABIT Consulting GmbH (vorher: be consult@ GmbH) habe sich ABIT als Spezialberatungshaus positioniert. Insbesondere im Mittelstand sei verstärkte Nachfrage nach Beratungsleistungen in Zusammenhang mit Basel II zu verspüren. Ein weiterer Schwerpunkt liege in der Beratung von Unternehmen als Solution Partner für Outsourcing.
ABIT habe in 2002 die Tochtergesellschaft ABIT USA verkauft, zu der die DAKCS Software Systems und die ABIT Massachusetts (ehemals GWA Informations Systems) gehören würden. Käufer seien die Altgesellschafter von DAKCS. Mit dem Verkaufspreis von 5,75 Mio. US-Dollar seien ABIT nach Abzug der noch ausstehenden Verpflichtungen von 4,25 Mio. US-Dollar aus der ursprünglichen Akquisition 1,5 Mio. Euro zugeflossen. Die Entkonsolidierung der US-Töchter sei zum 01.10.2002 vollzogen und habe zu einer Ergebnisbelastung im 4. Quartal von 2,51 Mio. Euro geführt. In den ersten neun Monaten 2002 habe ABIT USA einen Umsatz von 4,9 Mio. Euro (39% des Gesamtumsatzes) erzielt und einen Verlust nach Steuern von 0,91 Mio. Euro ausgewiesen.
ABIT gebe mit dem Verkauf zwar die in den USA vorhandenen Wachstumspotenziale auf, andererseits hätten die US-Aktivitäten die eigenen Wachstumserwartungen deutlich unterschritten und die erwarteten Synergien hätten bislang nicht generiert werden können. Mit dem Verkauf der US-Geschäftsaktivitäten sei der Konsolidierungsprozess abgeschlossen und ABIT konzentriere sich wieder auf den Ausbau seiner Marktposition im Kernmarkt Deutschland.
Gemeinsam mit den Sparkassen Dortmund, Bielefeld und Hagen habe ABIT die West-Forderungsmanagement GmbH gegründet, die zum 01.10.2002 die Geschäftstätigkeit aufgenommen habe. ABIT halte an dem Joint Venture 49,9% über die Tochtergesellschaft Hansen&Schucht. Die Gesellschaft betreibe die Bearbeitung von Forderungsbeständen des Massengeschäfts, die über eine vorgeschaltete Factoring-Gesellschaft aufgekauft würden. Zum Jahresbeginn 2003 habe die S-Inkasso GmbH ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen, bei der zwei Sparkassen-Verbände die Gründungsmitglieder seien, wobei in diesem Fall keine Factoring-Gesellschaft vorgeschaltet sei.
Hansen&Schucht sei zu 25,2% an diesem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. ABIT stärke durch diese Referenzprojekte seine Marktstellung im Segment Kreditwirtschaft und erwarte mittelfristig zusätzliches Ertragspotenzial. In 2003 seien jedoch noch keine positiven Ergebnisbeiträge zu erwarten. Den bisher gegründeten Inkasso-Fabriken stelle ABIT sowohl die Technologie als auch operative Ressourcen bereit. Diese böten ihre Leistungen aktiv auch Drittinstituten an und wollten damit von dem Trend profitieren, dass Outsourcing-Projekte in der Kreditwirtschaft in wachsender Zahl zu beobachten seien.
In Zusammenarbeit mit der französischen MCS-Gruppe als Investor habe ABIT über Hansen&Schucht mit der Verantwortung für Inkasso die Einzugsermächtigung für mehr als 120.000 Akten mit abgeschriebenen Forderungen eines namhaften deutschen Versicherungsunternehmens erworben. Im Rahmen der Zusammenarbeit strebe MCS die Erschließung des deutschen Marktes für den Kauf und die Abwicklung notleidender Kreditengagements an. ABIT beteilige sich selbst nur mit geringen Anteilen an dem Kauf der Forderungen und halte damit die eigenen Risiken gering.
Beim Projektgeschäft spüre ABIT die Zurückhaltung der Kunden. Diese seien derzeit häufig nur bereit, Projekte in Einzelschritten abzuwickeln. Im Geschäftsjahr 2002 habe ABIT trotz eines Umsatzrückgangs eine Verringerung des Verlusts erzielen können. Bei einem Konzernumsatz von 16,39 Mio. Euro (im Vorjahr 19,49 Mio. Euro) habe sich der Konzernverlust auf 7,0 Mio. Euro verringert (im Vorjahr . 14,45 Mio. Euro). Die verbesserte Ertragslage sei durch das fortgesetzte Kostenmanagement ermöglicht worden. Der Umsatzrückgang sei unter anderem auf die unterdurchschnittliche Entwicklung und den Verkauf der US-Gesellschaften zurückzuführen.
Die Entkonsolidierung der veräußerten ABIT USA habe einmalige Aufwendungen in Höhe von 2,51 Mio. Euro verursacht. Da sich eine Reihe von Vertragsabschlüssen auf Grund der anhaltenden Investitionszurückhaltung in das zweite Halbjahr verzögert hätten, würden sich diese erst im vierten Quartal umsatz- und ertragsseitig auswirken. Der unter den Erwartungen liegende Gesamtjahresumsatz habe letztendlich dazu geführt, dass die ursprünglichen Ziele eines positiven operativen Ergebnisses für 2002 und eines ausgeglichenen Konzernergebnisses für die zweite Jahreshälfte nicht erreicht worden seien.
Eine Belebung des Geschäfts habe ABIT im vierten Quartal 2002 verzeichnen können. In der AG habe sich der Quartalsumsatz auf 2,16 Mio. Euro verdoppelt. Bereinigt um den Sonderaufwand im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung der ABIT USA sei im 4. Quartal nur ein geringer Konzernverlust von 0,16 Mio. Euro zu verzeichnen gewesen. Das EBITDA habe bei 0,40 Mio. Euro gelegen. Als Begründung für die deutliche Geschäftsbelebung werde die Nachfrage nach Produkten der neuen netzzentrierten Version für die Kreditsachbearbeitung und das Forderungsmanagement genannt. So seien für die Forderungsmanagement-Lösung ABIT Recht.net im 4. Quartal Bestellungen von 14 Banken registriert worden, im 1. Quartal 2003 seien Bestellungen von 13 weiteren Kreditinstituten hinzu gekommen, darunter nicht nur Bestands- sondern auch Neukunden (u.a. eine renommierte Privatbank).
Zum Bilanzstichtag habe die Liquidität des Konzerns 5,23 (im Vorjahr 9,42) Mio. Euro betragen. Damit sei die selbst auferlegte Untergrenze von 5 Mio. Euro gehalten worden. Bis Mitte März habe die Liquidität auf 6,26 Mio. Euro erhöht werden können. ABIT habe einen Entwicklungsauftrag im Volumen von 1,7 Mio. Euro im Bereich Kreditwirtschaft sowie einen Großauftrag im Volumen von rund 1 Mio. Euro akquiriert. Im Rahmen des Entwicklungsauftrags werde ABIT eine fachlich erweiterte Lösung für den Kreditprozess für einen Kunden implementieren. Mit dieser Lösung werde ABIT sich anschließend als Technologieanbieter für Kredit-Fabriken im Markt positionieren.
Die Konjunkturaussichten hätten sich in den letzten Wochen noch nicht verbessert. Zwar sei ABIT hiervon auch negativ betroffen, da eine anhaltende Zurückhaltung bei IT-Investitionen zu verspüren sei. Aufträge würden aufgeschoben, auf ein Mindestmaß reduziert oder auf mehrere Teilaufträge zeitlich gestreckt. Andererseits verdeutliche diese wirtschaftliche Entwicklung angesichts sinkender Zahlungsmoral und steigender Forderungsausfälle die hohe Bedeutung des aktiven Forderungsmanagements. So habe sich verbraucherseitig die Zahl der Insolvenzen, gerichtlichen Mahnverfahren und Zwangsmaßnahmen in 2002 auf insgesamt 1,5 Mio. Fälle belaufen. Firmenseitig sei es infolge der konjunkturellen Schwäche zu insgesamt 37.700 Insolvenzen gekommen, einem Anstieg von 16,4% gegenüber 2001.
Hinsichtlich des laufenden Geschäftsjahrs 2003 habe sich der Vorstand mit Hinweis auf die spürbare Belebung des Geschäfts im vierten Quartal 2002 und der Vertragsabschlüsse der vergangenen Monate optimistisch gezeigt. ABIT gehe davon aus, dass aufgrund der Investitionszurückhaltung in der Vergangenheit ein Nachholbedarf entstanden sei und verzeichne nach eigenen Angaben eine wachsende Sensibilität gegenüber den Vorteilen eines optimierten Kredit- und Forderungsmanagements auf Kundenseite. Insgesamt erwarte ABIT für 2003 eine Ergebnisverbesserung, die aus steigenden Umsätzen bei annähernd gleichbleibenden Aufwendungen resultiere. Das EBITDA solle für das Gesamtjahr positiv ausfallen, das Konzernergebnis deutlich besser als 2002 werden. Zudem erwarte ABIT einen positiven Cash-flow auf Jahressicht.
Auf Basis des erreichten Kostenniveaus sehe der Vorstand den Schlüssel zur Ergebnisverbesserung in den kommenden Quartalen in einer deutlichen Leistungssteigerung. Die Ausweitung der im Vergleich zum Aufwand zu niedrigen Umsätze solle unter anderem durch die Erschließung neuer Kundengruppen, z. B. Großgläubiger wie Versorger oder Telekommunikationsunternehmen, realisiert werden. Die Neufassung der Baseler Eigenkapitalverordnung (Basel II) berge langfristiges Wachstumspotenzial durch die Entwicklung neuer Lösungen für die Umsetzung des Akkords.
In den zurückliegenden Quartalen haeb ABIT eine konsequente Konsolidierungsstrategie verfolgt, die im Vergleich zum Vorjahr zu deutlichen Verbesserungen beim operativen Ergebnis geführt habe. Zwar scheine sich die erwartete Markterholung weiter zu verzögern, mit den neuen netzzentrierten Lösungen, dem Anlaufen wichtiger Projekte, der Konzentration auf den Kernmarkt Deutschland und dem Fokus auf der Profitabilität sollte es dem Unternehmen mittelfristig jedoch gelingen, die Gewinnzone zu erreichen und das Vertrauen der Anleger zu gewinnen. Vorsichtige Anleger sollten jedoch, insbesondere aufgrund des weiterhin unsicheren Marktumfeldes, den Verlauf der kommenden Quartale abwarten.
Die Empfehlung der Analysten der Stadtsparkasse Köln für ABIT lautet "Marketperformer".
Die ABIT-Gruppe zähle mehr als 70% der 50 größten Sparkassen sowie vier der zehn größten Banken zu ihren Kunden. Die technologische Grundlage des Leistungsportfolios von ABIT würden die eigenentwickelten Anwendungen zur Prozesssteuerung bilden. ABIT habe die gesamte Prozesskette des Kredit- und Forderungsmanagements auf Basis netzzentrierter Anwendungen realisiert. Die netzzentrierte ABIT.net-Produktpalette sei mit ABIT Kredit.net und ABIT Recht.net vollständig und der inhaltliche Ausbau des Portals ABIT e.POS weitgehend erfolgt. Das Portal biete Anwendungen, Spezialwissen und externe Dienstleistungen für den gesamten Geschäftsprozess des Debitoren- und Forderungsmanagements und richte sich an Mittelständler, Großunternehmen und Finanzdienstleister.
Zudem diene das Portal als Kommunikationsplattform bei Outsourcing-Projekten. Nun stünden die Themen Marketing und Vertrieb - in erster Linie mittels Kooperationen - im Vordergrund. Bei der Einführung der neuen Technologie profitiere ABIT von der starken Marktstellung mit den Vorgängerprodukten. Die erfolgversprechende Turnaround-Strategie führe auch bei potenziellen Kunden zum Aufbau von Vertrauen in die langfristige wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Mit der Bündelung der Beratungskompetenz für den Marktbereich Debitorenmanagement unter dem Dach der Tochter ABIT Consulting GmbH (vorher: be consult@ GmbH) habe sich ABIT als Spezialberatungshaus positioniert. Insbesondere im Mittelstand sei verstärkte Nachfrage nach Beratungsleistungen in Zusammenhang mit Basel II zu verspüren. Ein weiterer Schwerpunkt liege in der Beratung von Unternehmen als Solution Partner für Outsourcing.
ABIT habe in 2002 die Tochtergesellschaft ABIT USA verkauft, zu der die DAKCS Software Systems und die ABIT Massachusetts (ehemals GWA Informations Systems) gehören würden. Käufer seien die Altgesellschafter von DAKCS. Mit dem Verkaufspreis von 5,75 Mio. US-Dollar seien ABIT nach Abzug der noch ausstehenden Verpflichtungen von 4,25 Mio. US-Dollar aus der ursprünglichen Akquisition 1,5 Mio. Euro zugeflossen. Die Entkonsolidierung der US-Töchter sei zum 01.10.2002 vollzogen und habe zu einer Ergebnisbelastung im 4. Quartal von 2,51 Mio. Euro geführt. In den ersten neun Monaten 2002 habe ABIT USA einen Umsatz von 4,9 Mio. Euro (39% des Gesamtumsatzes) erzielt und einen Verlust nach Steuern von 0,91 Mio. Euro ausgewiesen.
ABIT gebe mit dem Verkauf zwar die in den USA vorhandenen Wachstumspotenziale auf, andererseits hätten die US-Aktivitäten die eigenen Wachstumserwartungen deutlich unterschritten und die erwarteten Synergien hätten bislang nicht generiert werden können. Mit dem Verkauf der US-Geschäftsaktivitäten sei der Konsolidierungsprozess abgeschlossen und ABIT konzentriere sich wieder auf den Ausbau seiner Marktposition im Kernmarkt Deutschland.
Gemeinsam mit den Sparkassen Dortmund, Bielefeld und Hagen habe ABIT die West-Forderungsmanagement GmbH gegründet, die zum 01.10.2002 die Geschäftstätigkeit aufgenommen habe. ABIT halte an dem Joint Venture 49,9% über die Tochtergesellschaft Hansen&Schucht. Die Gesellschaft betreibe die Bearbeitung von Forderungsbeständen des Massengeschäfts, die über eine vorgeschaltete Factoring-Gesellschaft aufgekauft würden. Zum Jahresbeginn 2003 habe die S-Inkasso GmbH ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen, bei der zwei Sparkassen-Verbände die Gründungsmitglieder seien, wobei in diesem Fall keine Factoring-Gesellschaft vorgeschaltet sei.
Hansen&Schucht sei zu 25,2% an diesem Gemeinschaftsunternehmen beteiligt. ABIT stärke durch diese Referenzprojekte seine Marktstellung im Segment Kreditwirtschaft und erwarte mittelfristig zusätzliches Ertragspotenzial. In 2003 seien jedoch noch keine positiven Ergebnisbeiträge zu erwarten. Den bisher gegründeten Inkasso-Fabriken stelle ABIT sowohl die Technologie als auch operative Ressourcen bereit. Diese böten ihre Leistungen aktiv auch Drittinstituten an und wollten damit von dem Trend profitieren, dass Outsourcing-Projekte in der Kreditwirtschaft in wachsender Zahl zu beobachten seien.
In Zusammenarbeit mit der französischen MCS-Gruppe als Investor habe ABIT über Hansen&Schucht mit der Verantwortung für Inkasso die Einzugsermächtigung für mehr als 120.000 Akten mit abgeschriebenen Forderungen eines namhaften deutschen Versicherungsunternehmens erworben. Im Rahmen der Zusammenarbeit strebe MCS die Erschließung des deutschen Marktes für den Kauf und die Abwicklung notleidender Kreditengagements an. ABIT beteilige sich selbst nur mit geringen Anteilen an dem Kauf der Forderungen und halte damit die eigenen Risiken gering.
Die Entkonsolidierung der veräußerten ABIT USA habe einmalige Aufwendungen in Höhe von 2,51 Mio. Euro verursacht. Da sich eine Reihe von Vertragsabschlüssen auf Grund der anhaltenden Investitionszurückhaltung in das zweite Halbjahr verzögert hätten, würden sich diese erst im vierten Quartal umsatz- und ertragsseitig auswirken. Der unter den Erwartungen liegende Gesamtjahresumsatz habe letztendlich dazu geführt, dass die ursprünglichen Ziele eines positiven operativen Ergebnisses für 2002 und eines ausgeglichenen Konzernergebnisses für die zweite Jahreshälfte nicht erreicht worden seien.
Eine Belebung des Geschäfts habe ABIT im vierten Quartal 2002 verzeichnen können. In der AG habe sich der Quartalsumsatz auf 2,16 Mio. Euro verdoppelt. Bereinigt um den Sonderaufwand im Zusammenhang mit der Entkonsolidierung der ABIT USA sei im 4. Quartal nur ein geringer Konzernverlust von 0,16 Mio. Euro zu verzeichnen gewesen. Das EBITDA habe bei 0,40 Mio. Euro gelegen. Als Begründung für die deutliche Geschäftsbelebung werde die Nachfrage nach Produkten der neuen netzzentrierten Version für die Kreditsachbearbeitung und das Forderungsmanagement genannt. So seien für die Forderungsmanagement-Lösung ABIT Recht.net im 4. Quartal Bestellungen von 14 Banken registriert worden, im 1. Quartal 2003 seien Bestellungen von 13 weiteren Kreditinstituten hinzu gekommen, darunter nicht nur Bestands- sondern auch Neukunden (u.a. eine renommierte Privatbank).
Zum Bilanzstichtag habe die Liquidität des Konzerns 5,23 (im Vorjahr 9,42) Mio. Euro betragen. Damit sei die selbst auferlegte Untergrenze von 5 Mio. Euro gehalten worden. Bis Mitte März habe die Liquidität auf 6,26 Mio. Euro erhöht werden können. ABIT habe einen Entwicklungsauftrag im Volumen von 1,7 Mio. Euro im Bereich Kreditwirtschaft sowie einen Großauftrag im Volumen von rund 1 Mio. Euro akquiriert. Im Rahmen des Entwicklungsauftrags werde ABIT eine fachlich erweiterte Lösung für den Kreditprozess für einen Kunden implementieren. Mit dieser Lösung werde ABIT sich anschließend als Technologieanbieter für Kredit-Fabriken im Markt positionieren.
Die Konjunkturaussichten hätten sich in den letzten Wochen noch nicht verbessert. Zwar sei ABIT hiervon auch negativ betroffen, da eine anhaltende Zurückhaltung bei IT-Investitionen zu verspüren sei. Aufträge würden aufgeschoben, auf ein Mindestmaß reduziert oder auf mehrere Teilaufträge zeitlich gestreckt. Andererseits verdeutliche diese wirtschaftliche Entwicklung angesichts sinkender Zahlungsmoral und steigender Forderungsausfälle die hohe Bedeutung des aktiven Forderungsmanagements. So habe sich verbraucherseitig die Zahl der Insolvenzen, gerichtlichen Mahnverfahren und Zwangsmaßnahmen in 2002 auf insgesamt 1,5 Mio. Fälle belaufen. Firmenseitig sei es infolge der konjunkturellen Schwäche zu insgesamt 37.700 Insolvenzen gekommen, einem Anstieg von 16,4% gegenüber 2001.
Hinsichtlich des laufenden Geschäftsjahrs 2003 habe sich der Vorstand mit Hinweis auf die spürbare Belebung des Geschäfts im vierten Quartal 2002 und der Vertragsabschlüsse der vergangenen Monate optimistisch gezeigt. ABIT gehe davon aus, dass aufgrund der Investitionszurückhaltung in der Vergangenheit ein Nachholbedarf entstanden sei und verzeichne nach eigenen Angaben eine wachsende Sensibilität gegenüber den Vorteilen eines optimierten Kredit- und Forderungsmanagements auf Kundenseite. Insgesamt erwarte ABIT für 2003 eine Ergebnisverbesserung, die aus steigenden Umsätzen bei annähernd gleichbleibenden Aufwendungen resultiere. Das EBITDA solle für das Gesamtjahr positiv ausfallen, das Konzernergebnis deutlich besser als 2002 werden. Zudem erwarte ABIT einen positiven Cash-flow auf Jahressicht.
Auf Basis des erreichten Kostenniveaus sehe der Vorstand den Schlüssel zur Ergebnisverbesserung in den kommenden Quartalen in einer deutlichen Leistungssteigerung. Die Ausweitung der im Vergleich zum Aufwand zu niedrigen Umsätze solle unter anderem durch die Erschließung neuer Kundengruppen, z. B. Großgläubiger wie Versorger oder Telekommunikationsunternehmen, realisiert werden. Die Neufassung der Baseler Eigenkapitalverordnung (Basel II) berge langfristiges Wachstumspotenzial durch die Entwicklung neuer Lösungen für die Umsetzung des Akkords.
In den zurückliegenden Quartalen haeb ABIT eine konsequente Konsolidierungsstrategie verfolgt, die im Vergleich zum Vorjahr zu deutlichen Verbesserungen beim operativen Ergebnis geführt habe. Zwar scheine sich die erwartete Markterholung weiter zu verzögern, mit den neuen netzzentrierten Lösungen, dem Anlaufen wichtiger Projekte, der Konzentration auf den Kernmarkt Deutschland und dem Fokus auf der Profitabilität sollte es dem Unternehmen mittelfristig jedoch gelingen, die Gewinnzone zu erreichen und das Vertrauen der Anleger zu gewinnen. Vorsichtige Anleger sollten jedoch, insbesondere aufgrund des weiterhin unsicheren Marktumfeldes, den Verlauf der kommenden Quartale abwarten.
Die Empfehlung der Analysten der Stadtsparkasse Köln für ABIT lautet "Marketperformer".
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