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Uwe Barth, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg, nimmt für die Aktie von 4MBO (WKN 548780) ein Upgrade von "halten" auf "kaufen" vor.
4MBO, mit Sitz in Plochingen bei Stuttgart, sei als Marketing- und Logistikdienstleister spezialisiert auf Sonderverkaufsaktionen im Handel. Dabei offeriere das Unternehmen ein breites Produktspektrum aus den Bereichen Konsumelektronik und Kommunikation. Zu den Kunden würden neben Discountern und Verbrauchermärkten auch Fachmärkte und der Versandhandel zählen.
4MBO habe im ersten Halbjahr 2002 einen Umsatz in Höhe von 96,9 Mio. Euro erlöst und habe damit leicht unter den Analysten-Erwartung gelegen. Durch den Fokus auf das Aktionsgeschäft und die Aufgabe des Sortimentsgeschäfts habe sich, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, ein Umsatzrückgang von 4,5% ergeben. Der Konzernumsatz sei durch das schwache Auslandsgeschäft negativ beeinflusst worden. Folglich habe sich der Auslandsanteil am Konzernumsatz um 20 Prozentpunkte auf 16,3% reduziert. Grund hierfür seien zu optimistische Erwartungen Neukunden und Marktanteile im Aktionsgeschäft zu gewinnen, gewesen.
Bei den einzelnen Produktgruppen hätten sich zum Teil deutliche Verschiebungen ergeben. Die Umsätze der Produktgruppe "Telekommunikation" hätten sich von 27,7 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2001 auf 14,3 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2002 reduziert und seien durch den Preisverfall und die nachlassende Nachfrage im Telekommunikationsbereich begründet. Hingegen habe sich der Umsatzanteil der Produktgruppe "Fotografie und optische Produkte" von 9,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2001 auf 18 Mio. Euro in ersten Halbjahr 2002 verdoppelt. Man begrüße den Wechsel hin zur Produktgruppe "Fotografie und optische Produkte", da hier tendenziell höhere Margen erzielt würden.
Die wichtigste Produktgruppe "Computer und Peripherie" habe im ersten Halbjahr 2002 einen Umsatz von 50,8 Mio. Euro erlöst und sei mit 52,4% Umsatzanteil im Vergleich zur Vorjahresperiode (52,2%) stabil geblieben. Bedingt durch das schwache Auslandsgeschäft habe das Unternehmen ein EBIT von minus 0,6 Mio. Euro erwirtschaftet. Der negative Auslandsbeitrag summiere sich auf 1,7 Mio. Euro. Bleibe dieser unberücksichtigt ergebe sich ein positives EBIT von 1,1 Mio. Euro.
Das sowohl konjunkturell als auch branchenbedingt schwierige erste Halbjahr habe nach Abschluss der inländischen Restrukturierungsmaßnahmen einen guten Verlauf genommen. Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg glauben, dass 4MBO vor allem mit Blick auf das vierte Quartal im zweiten Halbjahr bessere Finanzkennzahlen veröffentlichen wird. Einen Auftrieb dürfte der Umsatz des Unternehmens durch das traditionell starke Weihnachtsgeschäft (Konsumelektronik, Konsumenten-PC`s, etc...) erfahren. Die Auslandstöchter stünden bei 4MBO auf dem Prüfstand. Das Management möchte bis Jahresende die Fakten auswerten und eine Entscheidung bezüglich einer eventuellen Schließung fällen.
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen die Aktie von 4MBO von "halten" auf "kaufen" herauf.
4MBO, mit Sitz in Plochingen bei Stuttgart, sei als Marketing- und Logistikdienstleister spezialisiert auf Sonderverkaufsaktionen im Handel. Dabei offeriere das Unternehmen ein breites Produktspektrum aus den Bereichen Konsumelektronik und Kommunikation. Zu den Kunden würden neben Discountern und Verbrauchermärkten auch Fachmärkte und der Versandhandel zählen.
4MBO habe im ersten Halbjahr 2002 einen Umsatz in Höhe von 96,9 Mio. Euro erlöst und habe damit leicht unter den Analysten-Erwartung gelegen. Durch den Fokus auf das Aktionsgeschäft und die Aufgabe des Sortimentsgeschäfts habe sich, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, ein Umsatzrückgang von 4,5% ergeben. Der Konzernumsatz sei durch das schwache Auslandsgeschäft negativ beeinflusst worden. Folglich habe sich der Auslandsanteil am Konzernumsatz um 20 Prozentpunkte auf 16,3% reduziert. Grund hierfür seien zu optimistische Erwartungen Neukunden und Marktanteile im Aktionsgeschäft zu gewinnen, gewesen.
Die wichtigste Produktgruppe "Computer und Peripherie" habe im ersten Halbjahr 2002 einen Umsatz von 50,8 Mio. Euro erlöst und sei mit 52,4% Umsatzanteil im Vergleich zur Vorjahresperiode (52,2%) stabil geblieben. Bedingt durch das schwache Auslandsgeschäft habe das Unternehmen ein EBIT von minus 0,6 Mio. Euro erwirtschaftet. Der negative Auslandsbeitrag summiere sich auf 1,7 Mio. Euro. Bleibe dieser unberücksichtigt ergebe sich ein positives EBIT von 1,1 Mio. Euro.
Das sowohl konjunkturell als auch branchenbedingt schwierige erste Halbjahr habe nach Abschluss der inländischen Restrukturierungsmaßnahmen einen guten Verlauf genommen. Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg glauben, dass 4MBO vor allem mit Blick auf das vierte Quartal im zweiten Halbjahr bessere Finanzkennzahlen veröffentlichen wird. Einen Auftrieb dürfte der Umsatz des Unternehmens durch das traditionell starke Weihnachtsgeschäft (Konsumelektronik, Konsumenten-PC`s, etc...) erfahren. Die Auslandstöchter stünden bei 4MBO auf dem Prüfstand. Das Management möchte bis Jahresende die Fakten auswerten und eine Entscheidung bezüglich einer eventuellen Schließung fällen.
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen die Aktie von 4MBO von "halten" auf "kaufen" herauf.
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