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Die Analysten von "BioTech-World" empfehlen derzeit dem Anleger die Aktien von 3-Dimensional Pharmaceuticals (WKN 938980).
Die amerikanische 3-Dimensional Pharmaceuticals (3DP) sei 1993 gegründet worden und habe Ende 2000 den Sprung aufs Börsenparkett gewagt. 3DPs zentrales Standbein sei die Plattform-Technologie DiscoverWorks. DiscoverWorks sei ein Set aus verschiedenen Technologielösungen, die sich mit der Targetvalidierung befassen würden. So könne man in verschiedenen Testverfahren (z.B. durch die ThermoFluor-Technologie) ermitteln, inwieweit und wie stark ein potenzielles Medikament an ein Protein- oder ein Nukleinsäure-Target gebunden werde. Aus diesem Ergebnis lasse sich dann ableiten, ob eine Weiterentwicklung der Verbindung aussichtsreich erscheine.
Das Testverfahren könne unabhängig vom eingesetzten Target die Prüfung tausender aktiver Verbindungen vornehmen, wobei die biologische Funktion des Targets nicht bekannt sein müsse. Dies ermögliche Wissenschaftlern die Umgehung des Flaschenhalses der Targetvalidierung und des angepassten High-Throughput Screenings. ThermoFluor erlaube die sofortige und damit zeitsparende Entwicklung potenzieller Wirkstoffkandidaten.
Es würden mit mehreren Firmen Technologie-Kooperationsverträge bestehen, die die Nutzung von DiscoverWorks beinhalten würden. Unter den Kooperationspartnern finde man die großen Namen der Pharmabranche, wie z.B. Bristol-Myers Squibb, Schering, DuPont, Aventis CropScience und Boehringer Ingelheim.
Durch die erfolgreiche Arbeit mit DiscoverWorks habe 3DP auch begonnen eigene Forschungsprogramme zu starten. 3DP konzentriere sich hierbei auf die Entwicklung von Inhibitoren (Hemmstoffen). Das am weitesten entwickelte Forschungsprogramm beschäftige sich mit der Entwicklung von oralen Thrombin-Inhibitoren, die zur Bekämpfung von cardiovaskulären Krankheiten, insbesondere die Verhinderung von Thrombosen, eingesetzt werden sollten. Der führende Wirkstoff 3DP-4815 sei in 2000 in die erste klinische Phase übergegangen.
Im Dezember 2000 habe 3DP mit Centocor einen Kooperationsvertrag im Bereich der Thrombin-Inhibitoren abgeschlossen. Centocor besitze nun die weltweiten Rechte bezüglich Entwicklung und Vermarktung von während der Kooperation entstehender Produkte. Neben einer Anfangszahlung von 6 Millionen US-Dollar könne 3DP über Meilensteinzahlungen bis zu weiteren 44 Millionen US-Dollar erhalten. Zusätzlich zu möglichen Umsatzbeteiligungen habe 3DP darüber hinaus noch eine Option zur Co-Entwicklung und Vermarktung von Produkten zur Behandlung tiefer Venenthrombosen in den USA erhalten.
Auch das am nächstweitesten entwickelte Krebs-Inhibitoren-Programm sei im Mai 2000 an Schering auslizenziert worden. Die Vereinbarung über die Urokinasen-Inhibitoren laufe zunächst über zwei Jahre und könne 3DP bis zu 23 Millionen US-Dollar einbringen. Die Anfangszahlung habe 5 Millionen US-Dollar betragen. Zudem habe sich Schering in Höhe von 5 Millionen US-Dollar an 3DP vor dem Börsengang beteiligt.
Im ersten Quartal 2002 habe 3DP die Umsätze auf 6,2 Millionen US-Dollar (erstes Quartal 2001 5,8 Millionen US-Dollar) steigern können. Der Nettoverlust habe 8,8 Millionen US-Dollar betragen und sei gegenüber dem Vorjahresquartal (Nettoverlust 1,6 Millionen US-Dollar) erheblich ausgebaut worden. 4,1 Millionen US-Dollar des Nettoverlustes würden aus dem Erwerb eines präklinischen Wirkstoffs von GlaxoSmithKline im Januar stammen, der zur Bekämpfung von Thrombopenie (Blutblättchenmangel) eingesetzt werden solle.
Insgesamt entwickele 3DP zur Zeit vier präklinische Wirkstoffe, die innerhalb der nächsten 24 Monate in die ersten klinischen Tests gehen sollten. Die weiteren erhöhten Kosten würden u.a. aus dem Ausbau des Managements und des Personals resultieren. Per 31. März 2002 sei ein Umlaufvermögen in Höhe von 111 Millionen US-Dollar ausgewiesen worden. Darin seien 93,7 Millionen US-Dollar Cash, Cashäquivalente und handelbare Sicherheiten enthalten. Dem würden 10 Millionen US-Dollar an Verbindlichkeiten gegenüber stehen.
Der erfolgreiche Börsengang habe in einer Hochphase der Biotechnologieaktien stattgefunden. Seit dem Biotech-Hype kenne der Kurs von 3DP allerdings fast ausschließlich die Richtung nach Süden. Nach einem Hoch von fast 39 US-Dollar Ende 2000 sei der Kurs auf ein Allzeittief von ca. 5,50 US-Dollar Ende 2001 gefallen. Eine erfolgreiche Trendwende habe der Kurs von 3DP bisher noch nicht vollziehen können.
Die aktuelle Bewertung des Unternehmens von 139 Millionen US-Dollar spiegele jedoch nicht die zukünftigen Möglichkeiten des Unternehmens wider. Die Technologieplattform DiscoverWorks sei sehr anerkannt und sichere das zukünftige Wachstum. 3DP sei zudem sehr gut finanziert und werde noch mehrere Jahre den Cashbedarf selbständig decken können. BB Biotech sei mit 14,8 Prozent an 3DP beteiligt.
Bei einer kommenden Trendwende sollten nach Ansicht der Analysten von "BioTech-World" bei 3DP Positionen aufgebaut werden.
Die amerikanische 3-Dimensional Pharmaceuticals (3DP) sei 1993 gegründet worden und habe Ende 2000 den Sprung aufs Börsenparkett gewagt. 3DPs zentrales Standbein sei die Plattform-Technologie DiscoverWorks. DiscoverWorks sei ein Set aus verschiedenen Technologielösungen, die sich mit der Targetvalidierung befassen würden. So könne man in verschiedenen Testverfahren (z.B. durch die ThermoFluor-Technologie) ermitteln, inwieweit und wie stark ein potenzielles Medikament an ein Protein- oder ein Nukleinsäure-Target gebunden werde. Aus diesem Ergebnis lasse sich dann ableiten, ob eine Weiterentwicklung der Verbindung aussichtsreich erscheine.
Das Testverfahren könne unabhängig vom eingesetzten Target die Prüfung tausender aktiver Verbindungen vornehmen, wobei die biologische Funktion des Targets nicht bekannt sein müsse. Dies ermögliche Wissenschaftlern die Umgehung des Flaschenhalses der Targetvalidierung und des angepassten High-Throughput Screenings. ThermoFluor erlaube die sofortige und damit zeitsparende Entwicklung potenzieller Wirkstoffkandidaten.
Es würden mit mehreren Firmen Technologie-Kooperationsverträge bestehen, die die Nutzung von DiscoverWorks beinhalten würden. Unter den Kooperationspartnern finde man die großen Namen der Pharmabranche, wie z.B. Bristol-Myers Squibb, Schering, DuPont, Aventis CropScience und Boehringer Ingelheim.
Durch die erfolgreiche Arbeit mit DiscoverWorks habe 3DP auch begonnen eigene Forschungsprogramme zu starten. 3DP konzentriere sich hierbei auf die Entwicklung von Inhibitoren (Hemmstoffen). Das am weitesten entwickelte Forschungsprogramm beschäftige sich mit der Entwicklung von oralen Thrombin-Inhibitoren, die zur Bekämpfung von cardiovaskulären Krankheiten, insbesondere die Verhinderung von Thrombosen, eingesetzt werden sollten. Der führende Wirkstoff 3DP-4815 sei in 2000 in die erste klinische Phase übergegangen.
Auch das am nächstweitesten entwickelte Krebs-Inhibitoren-Programm sei im Mai 2000 an Schering auslizenziert worden. Die Vereinbarung über die Urokinasen-Inhibitoren laufe zunächst über zwei Jahre und könne 3DP bis zu 23 Millionen US-Dollar einbringen. Die Anfangszahlung habe 5 Millionen US-Dollar betragen. Zudem habe sich Schering in Höhe von 5 Millionen US-Dollar an 3DP vor dem Börsengang beteiligt.
Im ersten Quartal 2002 habe 3DP die Umsätze auf 6,2 Millionen US-Dollar (erstes Quartal 2001 5,8 Millionen US-Dollar) steigern können. Der Nettoverlust habe 8,8 Millionen US-Dollar betragen und sei gegenüber dem Vorjahresquartal (Nettoverlust 1,6 Millionen US-Dollar) erheblich ausgebaut worden. 4,1 Millionen US-Dollar des Nettoverlustes würden aus dem Erwerb eines präklinischen Wirkstoffs von GlaxoSmithKline im Januar stammen, der zur Bekämpfung von Thrombopenie (Blutblättchenmangel) eingesetzt werden solle.
Insgesamt entwickele 3DP zur Zeit vier präklinische Wirkstoffe, die innerhalb der nächsten 24 Monate in die ersten klinischen Tests gehen sollten. Die weiteren erhöhten Kosten würden u.a. aus dem Ausbau des Managements und des Personals resultieren. Per 31. März 2002 sei ein Umlaufvermögen in Höhe von 111 Millionen US-Dollar ausgewiesen worden. Darin seien 93,7 Millionen US-Dollar Cash, Cashäquivalente und handelbare Sicherheiten enthalten. Dem würden 10 Millionen US-Dollar an Verbindlichkeiten gegenüber stehen.
Der erfolgreiche Börsengang habe in einer Hochphase der Biotechnologieaktien stattgefunden. Seit dem Biotech-Hype kenne der Kurs von 3DP allerdings fast ausschließlich die Richtung nach Süden. Nach einem Hoch von fast 39 US-Dollar Ende 2000 sei der Kurs auf ein Allzeittief von ca. 5,50 US-Dollar Ende 2001 gefallen. Eine erfolgreiche Trendwende habe der Kurs von 3DP bisher noch nicht vollziehen können.
Die aktuelle Bewertung des Unternehmens von 139 Millionen US-Dollar spiegele jedoch nicht die zukünftigen Möglichkeiten des Unternehmens wider. Die Technologieplattform DiscoverWorks sei sehr anerkannt und sichere das zukünftige Wachstum. 3DP sei zudem sehr gut finanziert und werde noch mehrere Jahre den Cashbedarf selbständig decken können. BB Biotech sei mit 14,8 Prozent an 3DP beteiligt.
Bei einer kommenden Trendwende sollten nach Ansicht der Analysten von "BioTech-World" bei 3DP Positionen aufgebaut werden.








