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Wien (www.aktiencheck.de) - Mit einem Plus von 4,8% im Dezember haben die Aktienmärkte von Emerging Europe am Ende eines sehr guten Jahres noch einen kräftigen Schlusspunkt gesetzt, berichtet Petr Zajic, Fondsmanager Aktien CEE bei Pioneer Investments Austria (PIA).
Mit einer außergewöhnlichen Entwicklung von +60% sei die Türkei der klare Spitzenreiter gewesen. Aber auch Ungarn habe, trotz negativer Einflussfaktoren, das Jahr mit einem Plus von über 20% abgeschlossen.
Für 2013 bleibe Zajic optimistisch. Was die externen Einflussfaktoren betreffe, so stabilisiere sich die Eurozone derzeit langsam, der Budgetstreit in den USA sei - wenn auch nur provisorisch - beilgelegt worden und die Weltwirtschaft zeige Erholungstendenzen. Störfeuer von verschiedenen Seiten und Gewinnmitnahmen seien natürlich jederzeit möglich.
"Für die CEE-Anleihenmärkte war 2012 eines der stärksten Jahre aller Zeiten", habe Martin Exel, Fondsmanager Anleihen CEE bei PIA gesagt. Zu den wichtigsten Gründen hätten der gestiegene "Risikoappetit" der Anleger nach den Maßnahmen zur Entschärfung der Eurokrise aber auch das sich einbremsende Wirtschaftswachstum in CEE gezählt, das zu Senkungen der Leitzinsen geführt habe.
Auch 2013 könnte für CEE-Anleihen ein gutes Jahr werden. "Das unterstützende Umfeld mit niedriger Verschuldung, nachlassender Inflation, schwachem Wachstum und sinkenden Zinsen bei gleichzeitig höheren Renditen im Vergleich zur Eurozone ist intakt", erkläre Exel. Vorsicht sei natürlich nach wie vor geboten, weil ja doch schon einiges eingepreist sei und die Volatilität auch im nächsten Jahr wieder hoch sein könne. (08.01.2013/ac/a/m)
Mit einer außergewöhnlichen Entwicklung von +60% sei die Türkei der klare Spitzenreiter gewesen. Aber auch Ungarn habe, trotz negativer Einflussfaktoren, das Jahr mit einem Plus von über 20% abgeschlossen.
"Für die CEE-Anleihenmärkte war 2012 eines der stärksten Jahre aller Zeiten", habe Martin Exel, Fondsmanager Anleihen CEE bei PIA gesagt. Zu den wichtigsten Gründen hätten der gestiegene "Risikoappetit" der Anleger nach den Maßnahmen zur Entschärfung der Eurokrise aber auch das sich einbremsende Wirtschaftswachstum in CEE gezählt, das zu Senkungen der Leitzinsen geführt habe.
Auch 2013 könnte für CEE-Anleihen ein gutes Jahr werden. "Das unterstützende Umfeld mit niedriger Verschuldung, nachlassender Inflation, schwachem Wachstum und sinkenden Zinsen bei gleichzeitig höheren Renditen im Vergleich zur Eurozone ist intakt", erkläre Exel. Vorsicht sei natürlich nach wie vor geboten, weil ja doch schon einiges eingepreist sei und die Volatilität auch im nächsten Jahr wieder hoch sein könne. (08.01.2013/ac/a/m)









