Wien (www.aktiencheck.de) - Das Finanzministerium reduziert die FX-Käufe im März, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG in einem Kommentar zum EUR/RUB-Wechselkurs (ISIN: EU0001458346, WKN: 145834).
Das Finanzministerium habe die Höhe der zusätzlichen Öl- und Gaseinnahmen mit RUB (Russischer Rubel) 251 Mrd. veranschlagt, was ziemlich nahe bei ihren Schätzungen gelegen habe. Nach der Korrektur des Finanzministeriums (RUB -45,4 Mrd.) aufgrund weniger bedeutsamer Öl- und Gaseinnahmen während des vergangenen Monats sei das Endvolumen der Devisenkäufe mit RUB 192,5 Mrd. jedoch niedriger ausgefallen. Leider habe die Höhe dieser Korrekturen nicht prognostiziert werden können. Allerdings sei mit dem im Vergleich zu Februar langsameren Tempo der Devisenkäufe gerechnet worden. Ein langsameres Tempo der Interventionen könne dem RUB zugutekommen (bei ansonsten gleichen Bedingungen). Der Rubel habe sich in den vergangenen Tagen etwas kräftigen können, sei jedoch (noch) nicht zu den starken Bewertungen unter dem Niveau von USD/RUB 56 zurückgekehrt. Bei den russischen Präsidentschaftswahlen, welche am 18. März stattfinden würden, werde Präsdient Putin mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewinnen. Daher sollte dieses Ereignis keinen Einfluss auf den Rubel haben. (06.03.2018/ac/a/m)
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