Die Analysten von Morgan Stanley bewerten die Aktie des Schweizer Bankhauses Julius Bär (ISIN CH0012083009 / WKN 865625) in ihrer Ersteinschätzung mit "underweight".
Nachdem der Aktienkurs einen Anstieg um 23% hinter sich habe, sei ein Großteil des Restrukturierungspotentzals im Zusammenhang mit der Vereinheitlichung der Anteile bereits in den Kurs eingepreist. Vom momentanen Standpunkt werde dem Anleger deshalb ein Tausch in Aktien der Unternehmen Schroders, UBS und 3i empfohlen. Das Restrukturierungsvorhaben des Unternehmens verdiene dennoch eine genauere Betrachtung. Das Management befinde sich eigenen Angaben zufolge aktiv auf der Suche nach möglichen Übernahme- oder Fusionspartnern im Schweizer Privatbankensektor.
Die EPS-Schätzung der Analysten für das Jahr 2004 betrage 21,30 Schweizer Franken, für 2005 erwarte man ein EPS von 24,10 Schweizer Franken. Auf dieser Grundlage errechne sich ein 2004-KGV von 19,8 sowie ein 2005-KGV von 17,5.
Vor diesem Hintergrund lautet die Einschätzung der Analysten von Morgan Stanley für die Aktie des Bankhauses Julius Bär "underweight".
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