Die SdK hat beim Landgericht München I Klage gegen die HIT International Trading AG (ISIN DE0006052905 / WKN 605290), Ismaning, erhoben, das berichtet die SdK in ihrem Newsletter.
Sie wende sich gegen Beherrschung und mögliche Ausplünderung der Gesellschaft durch den Großaktionär, ohne dass der erforderliche Ausgleich geleistet werde. Seit 2003 gehöre die ehemalige Tochtergesellschaft der Herlitz AG zu 55% zur kanadischen Gruppe MFC Bancorp Ltd. Die Anteile würden unmittelbar von deren in Wien ansässiger Tochterfirma MFC Commodities GmbH gehalten. Vorstand und Aufsichtsrat von HIT seien mit MFC-Mitarbeitern besetzt und das gesamte HIT-Geschäft ohne Gegenleistung bereits an eine neu gegründete Tochtergesellschaft der HIT, die HPT GmbH in Wien, übertragen. Das Geschäft werde in den Räumen von MFC betrieben, die auch die kaufmännische Verwaltung einschließlich des Finanzwesens übernehme.
Da der Großaktionär keinerlei Ausgleich an die Gesellschaft leiste, halte die SdK die beschlossenen Maßnahmen für rechtswidrig.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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