Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" halten die Aktie von Constantin Medien (ISIN DE0009147207 / WKN 914720) für ein spekulatives Investment.
Constantin Medien könne nicht gerade mit einer günstigen Bewertung aufwarten. Dafür bestehe aber die Chance auf einen unverhofften Geldregen. Ex-Bayern LB-Vorstand Gerhard Gribkowsky habe jüngst gestanden, Bestechungsgeld in Höhe von 44 Mio. USD von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone erhalten zu haben.
Für das Unternehmen sei das Geständnis eine gute Nachricht. Bereits im vergangenen September habe die Gesellschaft Gribkowsky und Ecclestone auf Schadensersatz in Höhe von 171 Mio. USD verklagt, weil die Formel-1-Beteiligung im Jahr 2005 für lediglich 0,8 Mrd. USD den Besitzer gewechselt habe, obwohl der eigentliche Wert bei 2,8 Mrd. USD gelegen habe. Nur aus diesem Grund sei EM.TV - zwischenzeitlich in Constantin Medien übergegangen - eine im Vorfeld zugesprochene Gewinnbeteiligung an dem Formel-1-Verkauf verwehrt geblieben.
Für spekulative Anleger bietet sich bei der Aktie von Constantin Medien eine Wette auf einen Gerichtserfolg an, so die Experten von "Der Aktionär". Das Kursziel sehe man bei 2,50 Euro und ein Stopp sollte bei 0,95 Euro platziert werden. (Ausgabe 30) (23.07.2012/ac/a/nw)
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