Die Analysten der Sparkasse Bremen bewerten die BMW-Aktie (WKN 519000) mit "kaufen".
Nach der Trennung von Rover konzentriere sich BMW auf hochwertige Premium-Automobile und Motorräder. Das Engagement in der Formel 1 trage zum sportlichen Image bei. Als zweite Marke sei MINI in den Konzern integriert, zur Zeit folge Rolls-Royce. Im Jahr 2002 habe der BMW-Konzern erstmals über eine Million Automobile ausgeliefert. Diese Wachstum sei hauptsächlich der Marke MINI zu verdanken. Die Marke BMW habe den Automobilabsatz um 3,7% gesteigert und zusätzlich 103.020 Motorräder verkauft. Der Konzernumsatz sei um 9,9% auf 42,3 Mrd. Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern sei aufgrund hoher Entwicklungsaufwendungen für neue Modelle nur um 1,7% auf 3,3 Mrd. Euro gestiegen.
Die Börse rechne aufgrund der schwachen Konjunkturlage mit wachsenden Problemen für die Autohersteller, weshalb Auto-Aktien in den letzten Monaten stark unter Druck geraten seien. Mit der Modelloffensive wolle BMW diesem Negativtrend entschieden entgegen treten. Der starken Aufwertung des Euro stehe der Konzern gelassen gegenüber, da BMW über ein Werk in den USA verfüge.
Durch die Ausrichtung auf das Premium-Segment erwirtschafte BMW höhere Renditen und sei nicht so stark von der Konjunktur abhängig wie die Massenhersteller. Man erwarte Impulse durch die Modelloffensive und sehe im jüngsten Kursrückgang die Möglichkeit in die Aktie eines exzellenten Unternehmens einzusteigen.
Die Empfehlung der Analysten der Sparkasse Bremen für BMW lautet "kaufen".
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