Wie das Wall Street Journal berichtet, prognostiziert Oracle (WKN 871460) eine Marktschwäche für sein Softwaregeschäft, erwartet aber einen gleichbleibenden Gewinn für das ganze Jahr.
Die Nettoeinnahmen seien im ersten Halbjahr gegenüber dem Fiskaljahr 2000 um 2 Prozent von 500,6 auf 510,6 Millionen US-Dollar gestiegen (9 Cent pro Aktie). Der Umsatz habe 2,24 Milliarden US-Dollar betragen. Oracle habe sich auf dem Nasdaq Stock Market am Montag besser gehalten als viele andere Technologie-Unternehmen und mit 11,01 US-Dollar geschlossen. Damit sei das Papier lediglich um 45 Cent gefallen.
Jeff Henley, der leitende Finanzbeamte bei Oracle, habe gesagt, dass das Unternehmen vor den Terrorattentaten im zweiten Quartal einen gegenüber dem Vorjahr gleichbleibenden Gewinn erwartet habe. Doch jetzt sei die Entwicklung der Dinge unberechenbar. Das Unternehmen könne nicht abschätzen, wie negativ die Auswirkungen auf den Hotelsektor oder das Fluggeschäft sein würden. Ebenso wenig wisse Oracle, ob sich die augenblickliche Situation nicht zu einem allgemeinen Wirtschaftsrückgang ausweiten werde.
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