Cardano steckt mitten in einer technischen Umbauphase — und IOG liefert dabei eine unerwartete Geste: Millionen von ADA fließen zurück in die Gemeinschaftskasse. Bei der Vorbereitung auf den Van-Rossem-Hard-Fork zu Protokollversion 11 trat beim Benchmarking eine Speicher-Regression auf. Über 15 Tage hinweg verursacht sie rund 6 GB zusätzlichen RAM-Verbrauch — zu viel für ein mainnet-bereites Release. Version 10.7.0 fällt damit durch, die Korrekturen wandern in ein nachfolgendes 10.7.1-Release. Darin enthalten ist auch ein Fix für ein separates Consensus-Problem, das gelegentlich zu Fehlern geführt hatte. Der geplante Enaktierungstermin für Ende Juni 2026 bleibt unverändert. Ein lokaler Fix steht bereits, das Integration-Benchmarking mit dem Performance-Team ist für die nächsten Tage angesetzt. Der Van-Rossem-Hard-Fork ist ein sogenannter Intra-Era-Hard-Fork — er vermeidet einen vollständigen Era-Übergang, um Integrationsaufwände gering zu halten. Im Kern verbessert er Plutus-Performance, Ledger-Konsistenz und Node-Sicherheit. Transaktionsformate bleiben unverändert; neu hinzu kommen erweiterte kryptografische Built-in-Funktionen sowie VRF-Key-Eindeutigkeit und aktualisierte Referenz-Input-Regeln. Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Cardano?![]()
Speicher-Bug bremst Node-Release
Was das Upgrade bringt
Parallel vollzieht Input Output Global einen strategischen Kurswechsel. Das Acropolis-Projekt, ursprünglich als Rust-basierte alternative Node-Implementierung konzipiert, wurde im April 2026 offiziell eingestellt. Trotz beachtlicher Meilensteine — darunter eine Datensynchronisation in rund einer Stunde statt mehrerer Tage — kam IOG zu dem Schluss, dass eine Weiterentwicklung keinen optimalen Mehrwert mehr liefern würde.
Was folgt, ist bemerkenswert: IOG gibt insgesamt 4,1 Millionen ADA an die Cardano Treasury zurück — 2,7 Millionen aus dem Tiered-Pricing-Budget, 1,4 Millionen aus dem Acropolis-Topf. Die Mittel können über den Governance-Prozess neu vergeben werden. Frei werdende Ressourcen lenkt IOG auf Chain-Abstraction-Technologien und die Forschung zum Ouroboros-Leios-Protokoll um.
Leios gilt als zentrales Element von Cardanos künftiger Skalierungsstrategie. Frühe Simulationen legen nahe, dass das Protokoll den Transaktionsdurchsatz auf 200 bis 1.000 Transaktionen pro Sekunde steigern könnte — je nach Transaktionsgröße. IOG-Produktmanager Carlos Lopez de Lara nannte Juni als geschätzten Termin für den Launch eines dedizierten Leios-Testnets.
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Im Ökosystem gibt es weitere Bewegung: Der Stablecoin USDCx ist live gegangen und hat die Stablecoin-Versorgung auf Cardano um 40 % erhöht. Pyth Network Oracles sind code-vollständig für einen Q2-Launch.
Der ADA-Kurs notiert aktuell bei 0,25 USD — rund 74 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 0,96 USD. Das Tagesplus von 5 % wirkt vor dem YTD-Minus von knapp 30 % eher wie eine technische Erholung als eine Trendwende. Ob Van-Rossem-Fork und Leios-Testnet im zweiten Quartal als Katalysatoren wirken, hängt davon ab, ob IOG die gesetzten Termine hält.
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