Alameda Research zapft erneut seine SOL-Reserven an. Fast 200.000 Token im Wert von rund 16 Millionen Dollar wurden aus dem Staking gezogen und an ein Wallet weitergeleitet, das mit dem FTX-Konkursverfahren verknüpft ist. Das Manöver folgt einem nahezu identischen Vorgang vor rund einem Monat — es wirkt wie ein laufender, geplanter Prozess, kein Einzelereignis. Der Markt reagierte kaum. SOL notiert aktuell bei rund 87 Dollar — ein Plus von gut drei Prozent auf Tagesbasis, aber immer noch rund 65 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Anleger haben sich an die periodischen Alameda-Transfers gewöhnt. Statt sofortiger Marktdumps folgt meist ein schrittweiser Verkauf. Alameda hält trotz des jüngsten Unlocks noch rund 3,57 Millionen SOL — ein Bestand im Wert von über 290 Millionen Dollar. Der Rückzahlungsplan des FTX-Nachlasses umfasst insgesamt 12,7 Milliarden Dollar. Davon stehen noch rund 5,1 Milliarden aus. Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Solana?![]()
Geordneter Abverkauf, keine Panik
Das Netzwerk selbst liefert beeindruckende Zahlen. Solanas gesamte wirtschaftliche Aktivität erreichte im ersten Quartal 2026 rund 1,1 Billionen Dollar — ein Anstieg von mehr als 6.500 Prozent gegenüber dem Vorquartal. US-Regulatoren klassifizierten SOL im März als digitales Rohstoff-Asset und schufen damit einen klaren Rechtsrahmen für institutionelle Investitionen.
Mindestens sieben Asset Manager — darunter Franklin Templeton und Fidelity — haben Anträge für Spot-Solana-ETFs eingereicht. Interactive Brokers öffnete parallel den Krypto-Handel für Privatanleger im Europäischen Wirtschaftsraum, SOL inklusive. Starke Fundamentaldaten schlagen sich bislang nicht in Kursstärke nieder.
Auf Protokollebene stehen zwei Entwicklungen an. Das Konsens-Upgrade Alpenglow soll die Block-Finalität von mehreren Sekunden auf rund 150 Millisekunden senken — eine rund 80-fache Verbesserung. Der Start auf dem Mainnet ist für das dritte Quartal 2026 geplant. Der Firedancer-Validator-Client läuft bereits auf dem Mainnet und verbessert die Netzwerkresilienz.
Der RSI liegt aktuell bei knapp 32 — technisch im überverkauften Bereich. Ob Alpenglow im Sommer den Impuls liefert, den Netzwerkdaten und ETF-Pipeline bislang nicht erzeugen konnten, wird sich spätestens mit dem Mainnet-Launch zeigen.
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