Vertical Aerospace meldet einen technologischen Durchbruch über britischem Boden. Dem Pionier für elektrische Flugtaxis gelang der erste bemannte „Two-Way“-Transitionsflug in Europa. Dieser Erfolg markiert eine Zäsur in einem Sektor, der bisher oft mehr durch Versprechen als durch belegbare Flugdaten auffiel. Cheftestpilot Simon Davies vollzog das Manöver mit dem VX4-Prototyp auf dem Kemble Airfield. Dabei absolvierte das Luftfahrzeug den vollständigen Zyklus vom vertikalen Start in den horizontalen Tragflächenflug und wieder zurück in den Schwebeflug zur Landung. Dass dieses Manöver unter direkter Aufsicht der britischen Luftfahrtbehörde Civil Aviation Authority (CAA) stattfand, verleiht dem Test Gewicht. Vertical Aerospace ist damit erst das zweite Unternehmen weltweit, das diesen komplexen Flugzustandswechsel unter Einbeziehung offizieller Zertifizierungsstandards dokumentiert hat. Die Behörde begleitete den Flug im Rahmen des bestehenden „Design Organisation Approval“. Dieser regulatorische Rahmen ist eine Grundvoraussetzung, um die spätere Typenzulassung überhaupt beantragen zu können. Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Vertical Aerospace?![]()
Komplexer Wechsel der Flugzustände
Parallel zum technischen Fortschritt hat das Unternehmen seine finanzielle Basis stabilisiert. Eine neue Vereinbarung über ein Finanzierungspaket im Umfang von bis zu 775 Millionen US-Dollar mit Mudrick Capital Management und Yorkville Advisors soll die Liquidität sichern. Die Nachricht katapultierte die Aktie am Donnerstag um 21,24 Prozent nach oben auf 3,23 US-Dollar. Trotz der kurzfristigen Rallye bleibt die langfristige Bilanz belastet: Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Minus von knapp 45 Prozent.
Das frische Kapital fließt primär in die Entwicklung des Modells „Valo“, dem finalen Flugzeug für die Zertifizierung. Indes stützt sich das Management auf ein gefülltes Auftragsbuch. Rund 1.500 Vorbestellungen von Partnern wie American Airlines und Japan Airlines liegen derzeit vor. Die Kombination aus technischem Nachweis und restrukturierter Bilanz zielt darauf ab, das Vertrauen dieser Großkunden vor der heißen Phase der Testprogramme zu festigen.
Das Unternehmen tritt nun in eine Phase ein, in der insgesamt sieben Vorserienflugzeuge für die umfassende Erprobung mit der CAA und der europäischen EASA gebaut werden. Die Kosten für diesen Prozess sind massiv. Bis zum angestrebten Zieltermin im Jahr 2028 kalkuliert die Führung mit einem Kapitalbedarf von insgesamt etwa 700 Millionen US-Dollar für die Zulassungsverfahren.
Als nächster operativer Meilenstein steht das „Critical Design Review“ an. In diesem Prozess werden die technischen Spezifikationen der Valo-Maschinen endgültig für die spätere Serienproduktion festgeschrieben. Gelingt dieser Schritt ohne Verzögerungen, rückt die operative Umsetzung des Flugplans gegenüber der bisher dominierenden Liquiditätsfrage in den Vordergrund.
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