Rocket Lab ist längst kein reiner Raketenbetreiber mehr. Mit dem neuen Gauss-Triebwerk präsentiert das Unternehmen ein Antriebssystem, das eine der hartnäckigsten Engstellen der Satellitenindustrie beseitigen soll — und belegt damit, wie konsequent der Konzern sein Portfolio ausbaut. Elektrische Antriebssysteme für Satelliten lassen sich bislang kaum in großen Stückzahlen fertigen. Das macht Konstellationsbetreiber abhängig von wenigen Zulieferern. Rocket Lab greift dieses Problem direkt an. Der Gauss-Thruster kombiniert einen Hall-Effekt-Antrieb, eine Leistungsverarbeitungseinheit und eine Treibstoffsteuerung. Die Produktionslinie ist bereits aktiv und auf mehr als 200 Einheiten pro Jahr ausgelegt. CEO Peter Beck brachte es beim Space Symposium auf den Punkt: Proliferierte Konstellationen seien heute Standard — doch die nötigen Antriebe fehlten schlicht in ausreichender Menge. Der Thruster erzeugt einen höheren spezifischen Impuls als chemische Antriebe. Satelliten können damit weniger Treibstoff mitführen und trotzdem länger im Orbit manövrieren. Für Stationserhaltung in großen Konstellationen ist das ein klarer Vorteil. Hinzu kommt ein ITAR/EAR-freies Design — das öffnet internationale Märkte ohne Exportbeschränkungen. Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rocket Lab USA?![]()
Gauss löst ein Lieferproblem
Der Gauss-Launch ist kein Einzelereignis. In den vergangenen Wochen hat Rocket Lab mehrere bedeutende Schritte vollzogen:
Im ersten Quartal 2026 verkaufte Rocket Lab 28 Starts — fast so viele wie im gesamten Jahr 2025. Das Wachstumstempo ist bemerkenswert.
Citigroup stufte die Aktie am 14. April von „Market Perform" auf „Outperform" hoch. Das Analysten-Sentiment insgesamt: 14 Kaufempfehlungen stehen vier neutralen Einschätzungen gegenüber. Der Umsatz wuchs zuletzt um 78,3 Prozent, der Cashflow verbessert sich. Am 16. April pendelte die Aktie zwischen 74,39 und 76,16 Dollar — weit über dem Jahrestief von 18,21 Dollar, aber noch deutlich unter dem Jahreshoch von 99,58 Dollar.
Rocket Lab USA vor dem Wendepunkt? Diese Analyse zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Mit Gauss, der Mynaric-Integration und dem wachsenden Startgeschäft positioniert sich Rocket Lab als Vollsortimenter für Satellitenbetreiber. Wer Starts, Kommunikationstechnik und jetzt auch Antriebe aus einer Hand kaufen kann, hat weniger Lieferkettenproblem — das ist das eigentliche Verkaufsargument hinter dem neuen Thruster.
Rocket Lab USA-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rocket Lab USA-Analyse vom 16. April liefert die Antwort:
Die neusten Rocket Lab USA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rocket Lab USA-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 16. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rocket Lab USA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...