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15.07.25 15:49
Ericsson schreibt nach Vonage-Abschreibungen wieder grüne Zahlen - Aktie dennoch unter Druck - Aktiennews

Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Ericsson schreibt nach Vonage-Abschreibungen wieder grüne Zahlen - Aktie dennoch unter Druck - Aktiennews

Das auf Mobilfunktechnologie, Internet-, Multimedia- und Telekommunikation spezialisierte, schwedische Unternehmen Ericsson (ISIN: SE0000108656, WKN: 850001, Ticker-Symbol: ERCB, NASDAQ Stockholm-Symbol: ERIC B)legte am Dienstag Zahlen für sein abgelaufenes Geschäftsquartal vor, die die Investoren scheinbar nicht überzeugen konnten, so die Experten von XTB.

Zur Mittagszeit habe die Aktie fast 4% unter seinem Schlusskurs von Montag gehandelt.
So wie es scheine, habe Ericsson ganz besonders den, mit Lostreten des Handelskonflikts und Einführung massiver Importzölle durch US-Präsident Trump unter Druck geratenen US-Dollar zu spüren bekommen. Demnach sei der Umsatz für das Berichtsquartal um 6% auf 56,1 Milliarden schwedische Kronen (umgerechnet derzeit rund 5 Mrd. Euro) gefallen. Wie das Unternehmen mitgeteilt habe, hätte hier, um Wechselkurse bereinigt und Käufe bzw. Verkäufe von Unternehmensanteile außen vorgelassen, ein Umsatzwachstum von 2% gestanden.

Ericsson habe ein Ebit (also einen Gewinn vor Steuern und Zinsen) von 7 Milliarden SEK ausgewiesen, was eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr sei, wo Ericsson einen operativen Verlust von 11,9 Milliarden habe verbuchen müssen.

Der Grund für die damals tiefroten Zahlen: Ericsson habe im Zusammenhang mit der Übernahme von Vonage eine Abschreibung in Höhe von 11,4 Milliarden SEK (rund 1 Milliarde US-Dollar) vornehmen müssen, die damals zweite größere Abschreibung auf den Kaufpreis von Vonage innerhalb eines Jahres, eine geringere erwartete Marktwachstumsrate für einige von Vonages aktuellen Produkten widerspiegele.

Es könnte also sein, dass Ericsson einen Turnaround bei seinen Zahlen erreicht habe, aber rein technisch schaue die Aktie für Investoren zunächst nicht weiter attraktiv aus: die Aktie handele deutlich unter seiner nun wieder abflachenden und eher früher als später fallenden 200-Tage-Linie, ein Test der Aufwärtstrendlinie, die die 2023er und 2024er Jahrestiefs miteinander verbinde, scheine wahrscheinlich. Hier bliebe dann abzuwarten, ob sich genügend Käufer fänden. (15.07.2025/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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