Wien (www.aktiencheck.de) - Infineon-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), nimmt die Aktie der Infineon Technologies AG (ISIN: DE0006231004, WKN: 623100, Ticker-Symbol: IFX, NASDAQ OTC-Symbol: IFNNF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Infineon habe heute Morgen sein Zahlenwerk für das zweite Geschäftsquartal 2025 veröffentlicht. Der Konzernumsatz sei gegenüber dem Vorjahresquartal um 1% auf EUR 3,59 Mrd. gefallen, womit das Unternehmen jedoch haarscharf über den Konsensschätzungen gelegen habe. Hinsichtlich des Gewinns je Aktie habe - wie auch im vorangegangenen Quartal - ein deutlicher Rückgang von nun 19% auf EUR 0,34 hingenommen werden müssen. Analyst:innen hätten jedoch noch höhere Einbußen auf EUR 0,33 prognostiziert.
Auf Spartenebene habe lediglich der Bereich Power & Sensor Systems ein Umsatzwachstum von 11% erzielt. Das mit Abstand umsatzstärkste Segment Automotive habe sich hingegen mit -3% rückläufig entwickelt. Auch die Bereiche Green Industrial Power und Connected Secure Systems hätten deutliche Umsatzrückgänge von 30% bzw. 4% verzeichnet.
Aufgrund der potenziellen Effekte von Zollauseinandersetzungen habe der Halbleiterhersteller seine noch vor wenigen Monaten angehobene Gesamtjahresprognose für 2025 revidiert. Bei einem unterstellten EUR/USD-Wechselkurs von 1,125 (zuvor: 1,05) werde somit wieder ein leicht rückläufiger Umsatz erwartet. Auch die prognostizierten Investitionen seien von EUR 2,5 Mrd. auf EUR 2,3 Mrd. gesenkt worden, während die bereinigte Bruttomarge nach wie vor 40% erreichen solle.
Im vorbörslichen Handel verlor die Aktie des Chipherstellers bereits rund 2,2%.
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