Ursprünglich September, dann Dezember, und nun wird’s wohl doch Januar 2001 werden, bis das IT-Online-Verkaufssystem „tec-2b“ von der transtec AG (WKN 748820) online geht, berichten die Analysten des Nice*Letter.
Allerdings laufe im Dezember die interne Startphase mit ausgewählten transtec-Kunden an. Das Unternehmen hat sich nach Meinung der Experten mit tec2b weit aus dem Fenster gelehnt. Eigens dafür sei die tec2b AG (100%-Tochter) gegründet worden, in die das bisherige „virtuelle Warenhaus“ eingebracht wurde. Hier seien in diesem Jahr Summen eingegangen, die zu dem negativen 9-Monats-Ergebnis von –5,2 (o.V. +2,3) Mio. EUR, einen Teil beigesteuert hätten.
Nach Aussage der Experten des Nice*Letter sei tec2b kein Marktplatz im eigentlichen Sinne. Auch hier würden zwar Angebote mehrerer Anbieter offeriert, jedoch für die sich daraus üblicherweise ergebenden komplizierten Kunden-Lieferanten-Beziehungen wolle einzig und allein tec2b als Vertragspartner gerade stehen.
Beim Start wolle man 30.000 Computerprodukte zur Verfügung haben. Vorrangig würden IT-Einkäufer in größeren Unternehmen, die ständig Bedarf an IT-Produkten haben, angesprochen werden. Alleine in Deutschland solle es ca. 245.000 professionelle IT-Einkäufer geben, für die auch eine eProcurement-Lösung erstellt werde. Es liege bereits ein Zertifikat für das SAP-eProcurement-System von der SAP AG vor.
Nach Meinung der Experten des Nice*Letters sei der Schritt vom „virtuellen Warenhaus“ zum Online-Verkaufssystem „tec2b“ richtig, aber auch kostenintensiv. Es dränge sich bei transtec kurzfristig kein Einstieg auf. Es müsse die Bodenbildung noch abgewartet werden.
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