Wien (www.aktiencheck.de) - Fresenius-Aktienanalyse der Raiffeisen Bank International AG:
Raphael Schicho, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), stuft in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF) von "Halten" auf "Kauf" hoch.
Fresenius habe heute Morgen ein stabiles Jahresergebnis abgeliefert - beide Geschäftsbereiche hätten Wachstum verzeichnen können, wobei Helios' Umsatz etwas schneller gewachsen sei. Auch die Einsparungen würden Wirkung zeigen, die Profitabilität sei gestiegen.
Der Umsatz von Fresenius sei 2024 um 9% auf EUR 21,5 Mrd. (+6%) gestiegen und habe damit leicht die Erwartungen übertroffen. Der operative Gewinn (EBIT) habe mit EUR 2,5 Mrd. (+10% gegenüber dem Vorjahr) ebenfalls über den Konsensschätzungen von EUR 2,3 Mrd. gelegen, die EBIT-Margen lägen somit ebenfalls über dem Vorjahr und bei 11,4%. Das Unternehmen habe außerdem angekündigt, für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von EUR 1,00 pro Aktie vorschlagen zu wollen.
Die beiden verbliebenen Sparten hätten sich positiv entwickelt. Kabi habe ein Umsatzwachstum von 5% erzielt, hauptsächlich durch positive Preiseffekte, besonders in Argentinien. Der Gesamtumsatz sei somit auf EUR 8,4 Mrd. gestiegen. Helios habe noch stärker zugelegt und habe 2024 ein Umsatzwachstum von 7% erreicht und sei somit auf EUR 12,7 Mrd. gelandet, angetrieben durch solides Aktivitätswachstum und günstige Preisentwicklungen in Deutschland und Spanien, wo das Unternehmen im Bereich der privaten Krankenhäuser klarer Marktführer sei.
Darüber hinaus habe das Unternehmen bekannt gegeben, dass die bis Ende 2025 angestrebten jährlichen Einsparungen bereits erreicht bzw. übertroffen worden seien. 2024 seien bereits EUR 474 Mio. eingespart worden, über dem Jahresziel von EUR 400 Mio. Das erkläre unter anderem, warum Gewinne schneller wachsen würden als Umsätze.
Die Aktie stehe im vorbörslichen Handel im Plus (+1,6%).
Die letzte Empfehlung für die Fresenius-Aktie lautete "Kauf", so Raphael Schicho, Analyst der Raiffeisen Bank International AG. (Analyse vom 26.02.2025)
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