Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Rheinmetall-Aktienanalyse von XTB:
Die Experten von XTB nehmen die Aktie der Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Ticker-Symbol: RHM, NASDAQ OTC-Symbol: RNMBF) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.
Per Xetra Schluss hätten am Freitag (14.02.2025) 21 Aktien im Plus notiert, 19 Aktien seien mit Abschlägen gehandelt worden. Die Gewinnerliste habe Rheinmetall angeführt, die sich um weitere 10,01 Prozent verteuert hätten. BMW habe 4,68 Prozent gewonnen, Continental habe um 2,69 Prozent zugelegt.
Betrachtung im Tageschart
Übergeordnete Einschätzung Daily - Prognose: bullisch
Das Wertpapier habe sich seit Jahresbeginn 2024 zunächst deutlich und auch dynamisch erholen können. Es sei bis Anfang April 2024 übergeordnet und mehr oder weniger aufwärts gegangen. Das Hoch bei 570,80 EUR Anfang April sei noch am gleich Tag abverkauft worden. Es sei die folgenden Handelswochen übergeordnet seitwärts weitergegangen. Die Aktie habe sich zwar zunächst noch über der 500 EUR-Marke halten können, sei Mitte Juni 2024 jedoch unter diese Marke abgerutscht. Die folgenden Handelswochen seien dadurch geprägt gewesen, dass das Wertpapier versucht habe, sich wieder über der 500 EUR-Marke zu etablieren. Dies sei bis Ende Juli letzten Jahres nur bedingt gelungen. Erst im August 2024 sei es nach einem weiteren Rücksetzer deutlich aufwärts gegangen. Die Bewegung sei bis fast an das April-Hoch gegangen, das aber nicht ganz erreicht worden sei. Nachfolgend hätten sich erneute Rücksetzer eingestellt, die übergeordnet, aber nur einen moderaten, aber einen kontinuierlichen Charakter gehabt und die Aktie zurück unter die 500 EUR-Marke geführt hätten. Nach einer kleineren Entlastungsbewegung im Oktober sei es wieder in Richtung Süden gegangen.
Im November 2024 sei die Rheinmetall-Aktie wieder gesucht gewesen. Es sei dynamisch und mit Momentum aufwärts an und über die 600 EUR-Marke gegangen. Anfang Dezember sei das Jahreshoch bei 661,00 EUR formatiert worden, das übergeordnete Anlaufziel aus der letzten XTB-Analyse sei praktisch perfekt getroffen worden (660 EUR). Gewinnmitnahmen hätten die Aktie im weiteren Handelsverlauf wieder unter die 630 EUR-Marke geführt. Das Wertpapier habe sich übergeordnet im Bereich der 600 EUR stabilisieren können. Die Aktie habe länger konsolidiert, um dann wieder mit Schwung aufwärts zu laufen. Im Tageschart sei erkennbar, dass es von der SMA20 (aktuell bei 730,92 EUR) direkt weiter aufwärts gegangen sei. Der folgende Rücksetzer sei an die SMA20 gegangen. Im Tageschart sei erkennbar, dass die Aktie zunächst Probleme gehabt habe, sich wieder zu erholen. Es sei in den letzten Handelstagen an dieser Durchschnittslinie entlang gegangen. Erst im Handel am Donnerstag der letzten Handelswoche sei der dynamische Ausbruch nach Norden gelungen.
Werde der Tagesschluss von Freitag heute nicht bestätigt, so könnte sich eine rote Tageskerze ausbilden, die wieder in Richtung der SMA20 laufen könnten. Rücksetzer bis an diese Durchschnittslinie wären als unkritisch zu interpretieren, solange die Aktie es schaffe, sich im Dunstkreis dieser Linie wieder zu erholen. Gelinge diese Erholung aber nicht, bzw. werde diese Linie mit Dynamik und mit Momentum angelaufen, so könnte es auch direkt weiter abwärts an die SMA50 (aktuell bei 670,06 EUR) gehen, wobei es die Aktie unbedingt verhindern müsse, nachhaltig unter diese Durchschnittslinie zurückzusetzen.
Betrachtung im 4h Chart
Übergeordnete Einschätzung 4h Chart - Prognose: bullisch
Übergeordnet habe sich die Rheinmetall Aktie ab November deutlich und dynamisch erholen können. Es sei an die 660 EUR-Marke gegangen und nach einem kleineren Rücksetzer und längerer Konsolidierung habe der Anteilsschein Gas gegeben und sei über die 770 EUR-Marke gelaufen. Hier hätten sich Gewinnmitnahmen eingestellt, die das Papier unter die SMA20 (aktuell bei 740,99 EUR) als auch unter die SMA50 (aktuell bei 742,95 EUR) gedrückt hätten. Die Aktie sei unter der SMA50 gerutscht, habe sich aber im Dunstkreis dieser Linie festsetzen können. Von hier aus sei es dann dynamisch über diese beiden Durchschnittslinien zurückgegangen.
Damit habe sich das Chartbild aufgehellt. Solange die Aktie es schaffe, sich über der SMA50 zu halten, solange könnte es weiter aufwärts in Richtung der Anlaufziele gehen, die in der Tagesbetrachtung gewürdigt worden seien.
Eintrüben würde sich das Chartbild dann wieder, wenn sich die Aktie im Zuge von Schwäche wieder unter der SMA20 etabliere. Geht der Kontakt nachfolgend aber verloren, so könnte dies als Hinweis interpretiert werden, dass sich die Schwäche weiter in Richtung der SMA200 (aktuell bei 651,16 EUR) ausdehnen könnte, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 17.02.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (17.02.2025/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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