Kulmbach (www.aktiencheck.de) - adesso-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie IT-Dienstleisters adesso SE (ISIN: DE000A0Z23Q5, WKN: A0Z23Q, Ticker-Symbol: ADN1) unter die Lupe.
Der Beratungs- und IT-Dienstleister habe die Börse mit starken Quartalszahlen überrascht. adesso habe im dritten Quartal von der Nachfrage nach Dienstleistungen in der Digitalisierung profitiert. Gegenüber dem Vorjahr habe der Nettogewinn verdoppelt werden können, während der Umsatz nur um 15% gestiegen sei.
Der positive Ergebnistrend dürfte sich noch fortsetzen, habe es weiter geheißen. Dabei habe das Dortmunder Unternehmen auf eine höhere Auslastung, stabile Nachfrage und einen zusätzlichen Arbeitstag auch im Schlussquartal im Vergleich zum Vorjahr verwiesen.
Derweil bekomme der IT-Dienstleister einen neuen Finanzchef. Jörg Schroeder werde mit Wirkung zum 30. April 2025 auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheiden und sich neuen Aufgaben widmen wird, habe das Unternehmen weiter mitgteilt. Sein Nachfolger werde Michael Knopp, der den Vorstand ab dem 15. Januar 2025 ergänzen werde. Knopp erhalte einen Vertrag bis Januar 2028.
Charttechnisch werde adesso nun wieder interessant. Das Zwischenhoch von Mitte Oktober bei 83 Euro sei wieder greifbar, darüber wäre es der höchste Kurs seit Anfang August. Ihren Abwärtstrend seit März scheine die adesso-Aktie nun zu brechen. Während sich kurz- und mittelfristig das Chartbild merklich aufgehellt habe, sei die 200-Tage-Linie als viel beobachteter Indikator für den längerfristigen Trend noch etwas weg. Sie falle aktuell noch und verlaufe aktuell bei 88,70 Euro. Genau auf diesem Niveau sei Anfang August auch eine Kurslücke aufgerissen worden.
Die guten Zahlen und der optimistische Ausblick seien gute Gründe für die Kauflaune. Zudem sei ein mittelfristiger Abwärtstrend überwunden worden. Gelinge nach diesem ersten Kaufsignal der adesso-Aktie demnächst auch der Sprung auf 84 Euro, sollte in der Folge auch die 200-Tage-Linie bei 88,70 Euro überwunden werden. Die nächste Chart-Hürde liege darüber dann bei 92 Euro. Ein paar erste adesso-Stücke könnten langfristig nicht schaden, so Martin Mrowka vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 14.11.2024)
(Mit Material von dpa-AFX)
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