Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Redcare Pharmacy-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Redcare Pharmacy N.V. (ISIN: NL0012044747, WKN: A2AR94, Ticker-Symbol: RDC) unter die Lupe.
Der Online-Arzneimittelversender Redcare Pharmacy habe am Dienstag die Marktteilnehmer mit den finalen Zahlen zum dritten Quartal des laufenden Jahres überzeugen können. Die zuvor konkretisierte Prognose, die einen geringeren operativen Gewinn aufgrund von höheren Marketingausgaben vorsehe, sei bekräftigt worden.
Im dritten Quartal habe Redcare Pharmacy die Erlöse um 21 Prozent auf 575 Millionen Euro nach oben geschraubt, in den ersten neun Monaten liege das Plus sogar bei 34 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Während das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten um ein Fünftel auf 383 Millionen Euro zugelegt habe, gewinne das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten weiter an Dynamik. In Deutschland seien diese Erlöse im dritten Quartal um 81 Prozent auf 69 Millionen Euro gestiegen.
Die erhöhten Marketing-Ausgaben würden also ihre Wirkung entfalten. Aus diesem Grund solle sich die bereinigte Konzern-EBITDA-Marge im laufenden Jahr nun zwischen 1,2 bis 2,2 Prozent einfinden (Prognose vom 03. Oktober). Zuvor habe Redcare Pharmacy bei dieser Kennzahl mit 2,0 bis 4,0 Prozent gerechnet.
Indes bleibe die Deutsche Bank für das Papier von Redcare Pharmacy optimistisch gestimmt. Die Einstufung laute nach den Zahlen zum dritten Quartal weiterhin "Buy" mit einem Zielkurs von satten 202 Euro. Laut Analyst Jan Koch biete das E-Rezept "praktisch unendliches Potenzial".
Die Wachstumsstory bei Redcare Pharmacy zeige weiterhin in die richtige Richtung. Sowohl fundamental als auch charttechnisch bleibt der Titel für spekulativ ausgerichtete Anleger mit Weitblick aussichtsreich, so Michel Doepke von "Der Aktionär". (Analyse vom 07.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (07.11.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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