Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Starbucks-Aktienanalyse von XTB:
Die Experten von XTB nehmen die Aktie von Starbucks Corp. (ISIN: US8552441094, WKN: 884437, Ticker-Symbol: SRB, NASDAQ-Symbol: SBUX) in einer aktuellen Marktanalyse unter die Lupe.
Der Kaffeeriese Starbucks habe mit erheblichen Herausforderungen zu kämpfen. Die vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal würden einen erneuten Umsatzrückgang zeigen, der die schlechteste Leistung seit der Pandemie darstelle.
Vorläufige Ergebnisse für das 4. Quartal:
• Vorläufiger Umsatz auf vergleichbarer Basis: -7% (Prognose: -3,48%)
• Vorläufiger Umsatz auf vergleichbarer Basis in den USA: -6% (Prognose: -2,81%)
• Vorläufiger Umsatz auf vergleichbarer Basis in China: -14% (Prognose: -10,5%)
• Vorläufiger bereinigter Gewinn pro Aktie: 80 Cent (Prognose: 1,03 USD)
• Vorläufiger Nettoumsatz: 9,1 Milliarden USD (Prognose: 9,36 Milliarden USD)
• Die vierteljährliche Dividende sei von 0,57 auf 0,61 USD pro Aktie erhöht worden.
• Der Bericht hebe die Schwäche der Einnahmen in Nordamerika hervor.
• Starbucks setze die Veröffentlichung von Prognosen für 2025 aus.
Kunden, insbesondere in den Vereinigten Staaten, würden Starbucks-Cafés aufgrund der hohen Kaffeepreise seltener besuchen. Der Preis für einen Latte habe sich kürzlich der 6-USD-Marke angenähert. Der weltweite Umsatz vergleichbarer Geschäfte sei um 7% zurückgegangen, allein in den USA um 6%. In China, dem größten Auslandsmarkt von Starbucks, seien die Umsätze um 14% zurückgegangen, was auf die Kaufzurückhaltung der chinesischen Verbraucher zurückzuführen sei, die für eine ungewisse Zukunft zu sparen beginnen würden. In den USA würden die Verbraucher aufgrund steigender Lebenshaltungskosten ihre Ausgaben einschränken und nach günstigeren Alternativen suchen. In China sehe sich Starbucks unterdessen einem stärkeren Wettbewerb, wie z.B. durch Luckin Coffee, und einer Konjunkturabschwächung gegenüber, die sich auf die Stimmung der chinesischen Verbraucher auswirke. Erwähnenswert sei auch der deutliche Anstieg der Kaffeepreise im vergangenen Jahr, sowohl für Arabica- als auch für Robusta-Bohnen, was die Margen der Coffeeshops schmälere.
Die Starbucks-Aktie sei nach der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse um über 4% gefallen. Der Kurs sei seit Jahresbeginn um über 1% gesunken, einschließlich des gestrigen Handels nach Börsenschluss.
Es sei erwähnenswert, dass Starbucks einen neuen CEO habe. Der neue Geschäftsführer, Brian Niccol, stehe vor einer herausfordernden Aufgabe. Er sei dem Unternehmen zu einem Zeitpunkt beigetreten, als die Umsätze seit zwei Quartalen rückläufig gewesen seien. Er habe versprochen, sich auf die Verbesserung des Kundenerlebnisses, insbesondere während der morgendlichen Stoßzeiten, und die Straffung der Cafés zu konzentrieren. Darüber hinaus möchte er die übermäßig komplexe Speisekarte vereinfachen und sicherstellen, dass jeder Besuch bei Starbucks für den Kunden ein positives Erlebnis sei. Niccol plane auch Änderungen am mobilen Bestellsystem, damit es die Atmosphäre in den Cafés nicht negativ beeinflusse. Einige Kritiker argumentieren, dass sich Starbucks von seinen Wurzeln entfernt hat und nicht mehr ein Treffpunkt und Ort der Entspannung für Kaffeeliebhaber ist, so die Experten von XTB in einer aktuellen Marktanalyse. (Analyse vom 23.10.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (23.10.2024/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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