Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Rheinmetall-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Ticker-Symbol: RHM, NASDAQ OTC-Symbol: RNMBF) unter die Lupe.
Nach einem eher verhaltenen Start in den Handelstag habe die Aktie von Rheinmetall am Donnerstag kurz nach Mittag deutlich ins Plus gedreht und die so umkämpfte 500-Euro-Marke damit wieder überwunden. Verantwortlich für die Kursgewinne sei die US-Bank JPMorgan gewesen, die das Kursziel für das Papier des Düsseldorfer Konzerns deutlich nach oben geschraubt habe.
Analyst David Perry habe in seiner neuen Studie die Gewinnerwartungen für den Rüstungskonzern wegen der starken Auftragslage angehoben. Entsprechend erhöhe er auch sein Kursziel von 600 auf 680 Euro. Auf dem aktuellen Niveau sehe er damit noch ein sattes Potenzial von rund 33%. Die Einstufung laute entsprechend "overweight".
Im zweiten Quartal dürfte der Auftragseingang deutlich über den Erwartungen liegen, so Perry. Er halte 10 bis 11 Mrd. Euro für denkbar, aktuell liege der Konsens gerade einmal bei etwa der Hälfte dieses Werts. Das Potenzial durch weitere neue Verträge habe er in seinen langfristigen Schätzungen derweil noch nicht einmal berücksichtigt, erkläre der Experte. So könnte es für das vergangene Woche bekannt gegebene Joint Venture mit dem italienischen Wettbewerber Leonardo einen Großauftrag für Panzer aus Italien geben. In den USA nehme Rheinmetall zudem etwa an einer Ausschreibung für Militär-LKW teil.
Die Ausführungen des Experten würden sich sehr optimistisch lesen. Entsprechend ziehe die Rheinmetall-Aktie auch wieder an. Sollte sie die 500-Euro-Marke nun nachhaltig hinter sich lassen, dürfte es schnell in Richtung Rekordhoch gehen. Die vollen Auftragsbücher und die starken Prognosen für Umsatz und Marge sollten höhere Kurse zu einer Frage der Zeit machen. Mit einem Plus von mehr als 70% seit Jahresbeginn sei Rheinmetall einer der Top-Performer an der Börse 2024, so Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 11.07.2024)
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Rheinmetall.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs Rheinmetall-Aktie:
510,00 EUR +1,80% (11.07.2024, 16:20)
XETRA-Aktienkurs Rheinmetall-Aktie:
510,80 EUR +1,92% (11.07.2024, 16:05)
ISIN Rheinmetall-Aktie:
DE0007030009
WKN Rheinmetall-Aktie:
703000
Ticker-Symbol Rheinmetall-Aktie:
RHM
NASDAQ OTC-Symbol Rheinmetall-Aktie:
RNMBF
Kurzprofil Rheinmetall AG:
Rheinmetall (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Ticker-Symbol: RHM, NASDAQ OTC-Symbol: RNMBF) wurde im Jahr 1889 als "Rheinische Metallwaaren- und Maschinenbaufabrik Aktiengesellschaft" gegründet. Heute steht die börsennotierte Rheinmetall AG als integrierter Technologiekonzern für ein substanzstarkes, international erfolgreich operierendes Unternehmen, das mit einem innovativen Produkt- und Leistungsspektrum auf unterschiedlichen Märkten aktiv ist.
Als namhafter Entwicklungspartner und Direktzulieferer der globalen Automobilindustrie und als führendes internationales Systemhaus für Sicherheitstechnologie greift Rheinmetall gestützt auf die hohe Expertise in seinen Basistechnologien langfristige Megatrends auf, identifiziert zukunftsfähige neue Märkte mit hohem Wachstumspotenzial und entwickelt innovative Lösungen für eine sichere und lebenswerte Zukunft. Die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der Rheinmetall-Strategie. Bis 2035 will das Unternehmen CO2-Neutralität erreichen. (11.07.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
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