Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Rheinmetall-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Ticker-Symbol: RHM, NASDAQ OTC-Symbol: RNMBF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktie von Rheinmetall habe am Montag zu Wochenstart wieder leicht zulegen können. Das Papier habe dabei auch von einem neuen Großauftrag für Geschützrohre profitiert. Wie das Unternehmen mitgeteilt habe, liefere es L52-Waffenrohrsysteme für die Panzerhaubitze 2000 im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich an ein europäisches Kundenland.
Die Rohre sollten im Zeitraum 2024 bis 2029 geliefert werden, heiße es. Die Lieferung sei Teil eines massiven Aufwuchsprogramms der Rohr-und Waffenfertigung, die Rheinmetall derzeit umsetze, um die gestiegenen Bedarfe auch in Zukunft zu erfüllen.
Die neuerliche Beauftragung unterstreiche einmal mehr Rheinmetalls führende technologische Position für den Bereich der Rohrartillerie in Europa. Bei Geschützrohren und der dazugehörigen Munitionstechnologie - zum Beispiel auch der 120mm-Glattrohrkanone für Kampfpanzer - sei Rheinmetall weltweit führend. Viele Nutzerstaaten weltweit würden der Waffentechnologie von Rheinmetall vertrauen.
Die Panzerhaubitze 2000, welche in den 1980er und 90er Jahren entwickelt und seitdem ständig modernisiert worden sei, sei für ihre starke weitreichende Feuerkraft bekannt. Sie erreiche eine Kadenz von zehn Schuss pro Minute und je nach verwendeter Munition und Treibladung eine Reichweite zwischen 30 und 40 Kilometern mit herkömmlicher und 67 Kilometern mit reichweitengesteigerter Munition, so Rheinmetall.
Zudem sei Rheinmetall von der Bundeswehr mit der Lieferung von rund einer Million Nebelhandgranaten DM45 beauftragt worden, wie ebenfalls am Montag bekannt gegeben worden sei.
Mit dem Kursanstieg am Montag habe die Aktie von Rheinmetall den jüngsten Sprung über die 38-Tage-Linie bestätigen können. Nun gelte es, den kurzfristigen Abwärtstrend seit Anfang April nachhaltig zu knacken. Gelinge dies, dürfte relativ rasch ein Angriff auf das Allzeithoch vom 9. April bei 571,80 Euro erfolgen. Ein Sprung darüber würde ein neues Kaufsignal bedeuten.
Die ohnehin prall gefüllten Auftragsbücher von Rheinmetall würden sich immer weiter füllen. Umsatz und Marge dürften in den kommenden Jahren weiter zulegen, die Bewertung lasse auch bei der Aktie noch Luft nach oben. Noch halte die Konsolidierung an, doch ein neues Rekordhoch sollte bald folgen.
Schwache Tage sind nach wie vor Kauftage, so Marion Schlegel von "Der Aktionär" zur Rheinmetall-Aktie. (Analyse vom 28.05.2024)
Börsenplätze Rheinmetall-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Rheinmetall-Aktie:
533,20 EUR +0,11% (28.05.2024, 08:53)
XETRA-Aktienkurs Rheinmetall-Aktie:
532,20 EUR +0,26% (27.05.2024, 17:37)
ISIN Rheinmetall-Aktie:
DE0007030009
WKN Rheinmetall-Aktie:
703000
Ticker-Symbol Rheinmetall-Aktie:
RHM
NASDAQ OTC-Symbol Rheinmetall-Aktie:
RNMBF
Kurzprofil Rheinmetall AG:
Rheinmetall (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Ticker-Symbol: RHM, NASDAQ OTC-Symbol: RNMBF) wurde im Jahr 1889 als "Rheinische Metallwaaren- und Maschinenbaufabrik Aktiengesellschaft" gegründet. Heute steht die börsennotierte Rheinmetall AG als integrierter Technologiekonzern für ein substanzstarkes, international erfolgreich operierendes Unternehmen, das mit einem innovativen Produkt- und Leistungsspektrum auf unterschiedlichen Märkten aktiv ist.
Als namhafter Entwicklungspartner und Direktzulieferer der globalen Automobilindustrie und als führendes internationales Systemhaus für Sicherheitstechnologie greift Rheinmetall gestützt auf die hohe Expertise in seinen Basistechnologien langfristige Megatrends auf, identifiziert zukunftsfähige neue Märkte mit hohem Wachstumspotenzial und entwickelt innovative Lösungen für eine sichere und lebenswerte Zukunft. Die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der Rheinmetall-Strategie. Bis 2035 will das Unternehmen CO2-Neutralität erreichen. (28.05.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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