Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Rheinmetall-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Maximilian Völkl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Ticker-Symbol: RHM, NASDAQ OTC-Symbol: RNMBF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Knapp oberhalb der 500-Euro-Marke setze die Aktie von Rheinmetall ihre Konsolidierung auch am Freitag fort. Nach den eher durchwachsen ausgefallenen Zahlen im Wochenverlauf würden derzeit die Impulse für wieder steigende Kurse fehlen. Derweil habe sich der Konzern neue Fördermittel vom Bund gesichert.
Für die Entwicklung von innovativen Produkten im Bereich Wasserstoff und Elektrifizierung habe Rheinmetall vom Bund sowie dem Land Nordrhein-Westfalen Mittel in Höhe von 7,7 Millionen Euro gesichert. Unterstützung gebe es dabei für insgesamt drei Projekte, an denen der Konzern jeweils gemeinsam mit Partnern arbeite.
Zum einen werde das Projekt H2.MODUS begünstigt, bei dem an einer Vereinfachung des Aufbaus von Brennstoffzellensystemen zur Senkung der Herstellungskosten sowie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Technologien gearbeitet werde. Zum anderen gehe es um ein Programm, in dem Lösungen entwickelt würden, um den CO2-Ausstoß im Mobilitätssektor weiter zu verringern, Brennstoffzellensysteme hinsichtlich der Lebensdauer zu verbessern und Kosten zu reduzieren. Hier solle ein neues Mehrwegeventil die Anzahl der verbauten Ventile in Brennstoffzellen reduzieren.
Das dritte Projekt heiße HZwoBoost. Entwickelt werden sollten neue Produktionsverfahren zur Industrialisierung eines Wasserstoff-Rezirkulationsgebläses (Hydrogen Recirculation Blower - HRB) für Nieder- und Hochvolt. Diese sollten für mehr Effizienz und eine längere Lebensdauer der Brennstoffzelle sorgen.
Die Förderungen würden zeigen, dass Rheinmetall über das Rüstungsgeschäft hinaus zahlreiche Projekte im Portfolio habe. Klar sei aber auch: Entscheidend für das Wachstum sei die Entwicklung rund um Rüstung. Hier seien die Auftragsbücher prall gefüllt und die Wachstumsraten gut. Die laufende Konsolidierung bei der Aktie sollte Anleger deshalb nicht beunruhigen. Nach der Rally sei diese durchaus gesund, die Bewertung bleibe aber attraktiv und ein neues Rekordhoch sollte bald in Angriff genommen werden. (Analyse vom 17.05.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Rheinmetall-Aktie:
508,40 EUR -0,59% (17.05.2024, 11:29)
XETRA-Aktienkurs Rheinmetall-Aktie:
507,80 EUR -1,09% (17.05.2024, 11:14)
ISIN Rheinmetall-Aktie:
DE0007030009
WKN Rheinmetall-Aktie:
703000
Ticker-Symbol Rheinmetall-Aktie:
RHM
NASDAQ OTC-Symbol Rheinmetall-Aktie:
RNMBF
Kurzprofil Rheinmetall AG:
Rheinmetall (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Ticker-Symbol: RHM, NASDAQ OTC-Symbol: RNMBF) wurde im Jahr 1889 als "Rheinische Metallwaaren- und Maschinenbaufabrik Aktiengesellschaft" gegründet. Heute steht die börsennotierte Rheinmetall AG als integrierter Technologiekonzern für ein substanzstarkes, international erfolgreich operierendes Unternehmen, das mit einem innovativen Produkt- und Leistungsspektrum auf unterschiedlichen Märkten aktiv ist.
Als namhafter Entwicklungspartner und Direktzulieferer der globalen Automobilindustrie und als führendes internationales Systemhaus für Sicherheitstechnologie greift Rheinmetall gestützt auf die hohe Expertise in seinen Basistechnologien langfristige Megatrends auf, identifiziert zukunftsfähige neue Märkte mit hohem Wachstumspotenzial und entwickelt innovative Lösungen für eine sichere und lebenswerte Zukunft. Die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der Rheinmetall-Strategie. Bis 2035 will das Unternehmen CO2-Neutralität erreichen. (17.05.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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