Logo
EXKLUSIV - DAX 100
www.aktiencheck.de
14.05.24 20:56
Rheinmetall: Erwartungen des Marktes etwas verfehlt - Aktienanalyse

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Rheinmetall-Aktienanalyse von "Der Aktionär":

Michael Diertl vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Rheinmetall AG (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Ticker-Symbol: RHM, NASDAQ OTC-Symbol: RNMBF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.

Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) habe am Dienstag erneut leicht Federn gelassen. Der deutsche Leitindex sei 0,14 Prozent tiefer bei 18.716,42 Punkten aus dem Handel gegangen. Schon am Vortag habe der Index leichte Verluste verzeichnet. Dennoch notiere er nach wie vor in unmittelbarer Nähe zu seinem Allzeithoch. Im Fokus stünden nun die US-Inflationsdaten, welche am Mittwochnachmittag bekannt gegeben würden.

Der MDAX habe am Dienstag unter anderem von einem Kurssprung beim Index-Schwergewicht Delivery Hero profitiert. Der Index der zweiten deutschen Börsenliga habe um 1,47 Prozent auf 27.219,15 Zähler zugelegt. Er habe 2024 aber auch Nachholpotenzial, denn seit Jahresanfang stehe der MDAX nur knapp im Plus, während der DAX fast zwölf Prozent gewonnen habe.

Die am Dienstag veröffentlichten US-Produzentenpreise hätten die Marktteilnehmer zwar kurz verunsichert, der DAX habe mit einem zwischenzeitlichen Abschlag von 0,4 Prozent in nur wenigen Minuten reagiert. Doch bald darauf habe der Index die Verluste wieder egalisiert, der Fokus liege nun auf den Konsumentenpreisen, welche am Mittwoch um 14.30 Uhr veröffentlicht würden.

Die Teuerung in den Vereinigten Staaten sollte nach Möglichkeit schnell und vor allem deutlich sinken, habe Analyst Christian Henke vom Broker IG geschrieben. Das Enttäuschungspotenzial sei nicht unerheblich, vor allem dann, wenn die Inflation nicht so ausfalle, wie es sich der Markt erhoffe. Dann hätte die US-Notenbank kaum Argumente, die Zinsen zu senken.

Die Berichtssaison habe bei Einzelwerten die Akzente gesetzt. Im DAX habe Brenntag die Anleger enttäuscht, wie der Kursrutsch um 8,2 Prozent gezeigt habe. Der Chemikalienhändler werde vorsichtiger, was den diesjährigen Ausblick betreffe. Brenntag stehe vor einem weiterhin herausfordernden Jahr mit schwacher Kundennachfrage, habe DZ BANK-Analyst, Peter Spengler geschrieben.

Rheinmetall habe im ersten Quartal dank des Rüstungsbooms zwar weiter zugelegt, aber etwas die Erwartungen des Marktes verfehlt. Die zuletzt rekordhohen Papiere hätten 2,7 Prozent verloren. Die Anteile des Versicherers Hannover Rück gaben nach Quartalszahlen um 3,5 Prozent nach, so Michael Diertl von "Der Aktionär". (Analyse vom 14.05.2024)

Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.

Börsenplätze Rheinmetall-Aktie:

Tradegate-Aktienkurs Rheinmetall-Aktie:
522,60 EUR -3,22% (14.05.2024, 20:53)

XETRA-Aktienkurs Rheinmetall-Aktie:
521,60 EUR -2,72% (14.05.2024, 17:40)

ISIN Rheinmetall-Aktie:
DE0007030009

WKN Rheinmetall-Aktie:
703000

Ticker-Symbol Rheinmetall-Aktie:
RHM

NASDAQ OTC-Symbol Rheinmetall-Aktie:
RNMBF

Kurzprofil Rheinmetall AG:

Rheinmetall (ISIN: DE0007030009, WKN: 703000, Ticker-Symbol: RHM, NASDAQ OTC-Symbol: RNMBF) wurde im Jahr 1889 als "Rheinische Metallwaaren- und Maschinenbaufabrik Aktiengesellschaft" gegründet. Heute steht die börsennotierte Rheinmetall AG als integrierter Technologiekonzern für ein substanzstarkes, international erfolgreich operierendes Unternehmen, das mit einem innovativen Produkt- und Leistungsspektrum auf unterschiedlichen Märkten aktiv ist.

Als namhafter Entwicklungspartner und Direktzulieferer der globalen Automobilindustrie und als führendes internationales Systemhaus für Sicherheitstechnologie greift Rheinmetall gestützt auf die hohe Expertise in seinen Basistechnologien langfristige Megatrends auf, identifiziert zukunftsfähige neue Märkte mit hohem Wachstumspotenzial und entwickelt innovative Lösungen für eine sichere und lebenswerte Zukunft. Die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der Rheinmetall-Strategie. Bis 2035 will das Unternehmen CO2-Neutralität erreichen. (14.05.2024/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



© 1998 - 2026, aktiencheck.de