Kulmbach (www.aktiencheck.de) - DEUTZ-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der DEUTZ AG (ISIN: DE0006305006, WKN: 630500, Ticker-Symbol: DEZ) unter die Lupe.
Die DEUTZ-Aktie sei nach der Vorlage eines defensiven Ausblicks kurzfristig unter Druck geraten. Mittlerweile sei die Kursdelle wieder ausgebügelt worden. Der Kurs kratze wieder an dem massiven Widerstand, der das Papier des Kölner Motorenherstellers zuletzt mehrfach ausgebremst habe. Bei einem Kursanstieg über 6,10 Euro ergebe sich eine weitere - prozyklische - Kaufgelegenheit.
DEUTZ sei auf dem Weg vom klassischen Motorenhersteller zu einem Lösungsanbieter auf und abseits der Straße. Der in dieser Woche abgeschlossene Verkauf von Torqeedo, einem führenden Hersteller elektrischer Außen- und Innenbordmotoren, an Yamaha markiere einen entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zur Neuausrichtung.
Vorstand Sebastian C. Schulte habe bereits zuvor an vielen Stellschrauben gedreht, um den Konzern operativ auf Kurs zu halten. Im Rahmen der Anfang 2023 vorgestellten Dual+-Strategie liege der Fokus nicht nur auf der Optimierung des bisherigen Kerngeschäfts mit Verbrennungsmotoren, sondern auch auf der Entwicklung neuer, emissionsfreier Produkte. Unterstützt würden beide Segmente durch den Ausbau des Servicegeschäfts.
Ebenfalls positiv: Kooperationen im Bereich Diesel wie die mit Rolls-Royce oder auch Daimler Truck dürften in Zukunft zunehmen. Immer mehr kleinere und größere Hersteller würden keine eigene Motorenentwicklung und -produktion haben, sondern vermehrt auf unabhängige Spezialisten wie DEUTZ zurückgreifen, die das Know-how und v.a. die Kapazitäten haben. Von dieser Konsolidierungswelle dürfte der Konzern mittel- bis langfristig ebenfalls profitieren.
Die breitere Aufstellung und die Dual+-Strategie dürften sich mehr und mehr bezahlt machen. Gepaart mit der günstigen Bewertung sollte die DEUTZ-Aktie den charttechnischen Widerstand daher über kurz oder lang nachhaltig hinter sich lassen und im Anschluss die Ziele der Analysten, die derzeit zwischen 7,10 Euro (DZ BANK) und 10,60 Euro (Hauck Aufhäuser) lägen, ansteuern. "Der Aktionär" setze bei DEUTZ daher vorerst weiter auf dieses Szenario, so Michael Schröder vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 04.04.2024)
Hinweis auf Interessenkonflikte: Derivate auf DEUTZ befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Börsenplätze DEUTZ-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs DEUTZ-Aktie:
6,02 EUR +0,33% (04.04.2024, 13:40)
XETRA-Aktienkurs DEUTZ-Aktie:
6,04 EUR +0,33% (04.04.2024, 13:22)
ISIN DEUTZ-Aktie:
DE0006305006
WKN DEUTZ-Aktie:
630500
Ticker-Symbol DEUTZ-Aktie:
DEZ
Kurzprofil DEUTZ AG:
Die DEUTZ AG (ISIN: DE0006305006, WKN: 630500, Ticker-Symbol: DEZ) steht seit seiner Gründung im Jahr 1864 für Pioniergeist, Leidenschaft und Innovationskraft. Das Kölner Unternehmen ist Vorreiter in der Entwicklung umweltfreundlicher und effizienter Antriebstechnologien. Die kundenspezifischen Lösungen von DEUTZ bieten nachhaltig hohe Qualität und zuverlässige Leistung bei wirtschaftlichen Gesamtkosten. DEUTZ will als führender unabhängiger Anbieter im Premiumsegment der Innovationstreiber für marktgerechte Technologien sein. Das Unternehmen bietet seinen Kunden nicht nur Motoren, sondern auch komplette Systemlösungen und umfassende Servicedienstleistungen. (04.04.2024/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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