Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Lufthansa-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michel Doepke vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Lufthansa AG (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Aufatmen bei zahlreichen Reisenden: Der Tarifkonflikt des Bodenpersonals der Deutschen Lufthansa sei beigelegt. Nach einer erfolgreichen Schlichtung hätten sich Lufthansa und die Gewerkschaft ver.di auf Grundzüge eines Tarifvertrags für die rund 25.000 Beschäftigten geeinigt, wie sie am Mittwochabend in Frankfurt bekannt gegeben hätten. Damit seien drohende Streiks dieser Beschäftigtengruppe über die Osterferien abgewendet.
"Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Schlichtung", habe ver.di-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky gesagt. Michael Niggemann, Personalvorstand der Lufthansa, habe gesagt, man sei ebenfalls sehr zufrieden. "Aber vor uns liegen hohe Investitionen". Die vereinbarten Gehaltssteigerungen hätten jedoch zusätzliche Kosten ausgelöst. Details solle es Donnerstag geben.
Beide Seiten hätten seit Montag unter der Moderation der Schlichter hinter verschlossenen Türen verhandelt. Ziel sei es gewesen, unbefristete Streiks über die Osterferien zu vermeiden. Für den Fall des Scheiterns der Schlichtung habe ver.di beim Bodenpersonal mit einem unbefristeten Streik gedroht.
Die Gewerkschaft habe für die rund 25 000 Lufthansa-Beschäftigten der Bodendienste bei einer Laufzeit von einem Jahr 12,5 Prozent mehr Geld verlangt, während das Unternehmen bei einer Laufzeit von 28 Monaten 10 Prozent angeboten habe. ver.di habe beim Bodenpersonal bereits fünf Warnstreikrunden organisiert, in deren Folge Hunderte Flüge ausgefallen seien.
Zwar seien Streiks in den Ferien vorerst zumindest beim Lufthansa-Bodenpersonal abgewendet. Doch auf die Kranich-Airline kämen durch die Lösung höhere Personalkosten zu.
Charttechnisch drängt sich bei der Lufthansa-Aktie derzeit kein Einstieg auf, so Michel Doepke von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 27.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Deutsche Lufthansa-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
7,239 EUR -0,63% (27.03.2024, 19:18)
7,177 EUR -1,13% (27.03.2024, 17:38)
ISIN Deutsche Lufthansa-Aktie:
DE0008232125
WKN Deutsche Lufthansa-Aktie:
823212
Ticker-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
LHA
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
DLAKF
Kurzprofil Deutsche Lufthansa AG:
Die Lufthansa Group (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) ist ein weltweit operierender Luftverkehrskonzern. In ihrem Heimatmarkt Europa nimmt sie eine führende Rolle ein. Mit 96.677 Mitarbeiter:innen erzielte die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 35.442 Mio. EUR.
Die Lufthansa Group setzt sich aus dem Geschäftsfeld Passagier-Airlines und den Aviation Services zusammen.
Zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines zählen zum einen die Netzwerk-Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines, die ihren Fluggästen im Rahmen der Multi-Hub-Strategie ein umfangreiches Flugangebot über die globalen Hubs in Frankfurt, München und Zürich sowie die nationalen Hubs in Wien und Brüssel bieten. Eng verbunden mit Lufthansa Airlines sind auch die Regionalfluggesellschaften Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti sowie Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group. Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, ist eine Schwestergesellschaft von SWISS.
Zum anderen gehört Eurowings zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines. Die Airline stellt ein umfassendes Angebot an Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf der europäischen Kurz- und Mittelstrecke bereit, insbesondere aus den deutschsprachigen Ländern heraus.
Zu den Aviation Services zählen die Geschäftsfelder Logistik und Technik sowie die weiteren Gesellschaften, zu denen insbesondere Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Systems gehören. Für AirPlus wurde im Jahr 2023 eine Vereinbarung zum Verkauf abgeschlossen. Auch die Konzernfunktionen werden diesem Geschäftsfeld zugerechnet. (27.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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