Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Lufthansa-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Carsten Kaletta vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Deutsche Lufthansa AG (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Für die Papiere der Lufthansa sehe es - trotz der zuletzt positiven 2023er Zahlen - alles andere als positiv aus. Auf Monatssicht habe der MDAX-Wert rund sieben Prozent an Wert eingebüßt. Immerhin gebe es zwei kleine Lichtblicke.
Nach dem Warnstreik der Luftsicherheitskräfte am Freitag sei der Luftverkehr an den betroffenen Flughäfen wieder angelaufen. Damit gehe eine turbulente Woche in der Luftfahrt zu Ende. Bereits am Donnerstag hätten Warnstreiks des Sicherheitspersonals an fünf deutschen Flughäfen den Betrieb weitgehend zum Erliegen gebracht. Betroffen gewesen seien die Flughäfen in Berlin, Hamburg, Stuttgart, Karlsruhe/Baden-Baden sowie Köln/Bonn. In den Tagen zuvor seien zudem teils Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter der Lufthansa in den Ausstand getreten.
Einen Hoffnungsschimmer gebe es rund zwei Wochen vor Ostern im Tarifkonflikt des Lufthansa-Bodenpersonals. Sie würden mittlerweile ein Schlichtungsverfahren anstreben. ver.di halte eine Einigung bis spätestens Karsamstag für realistisch.
Derweil habe die Schweizer Großbank UBS das Kursziel für Lufthansa von 15,00 auf 13,60 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "buy" belassen. Er habe seine Schätzungen für die Fluggesellschaft an die jüngsten Jahreszahlen angepasst und den Bewertungszeitraum für die Aktie um ein Jahr auf 2025 verschoben, habe Analyst Jarrod Castle in einer am Freitag vorliegenden Studie geschrieben. Er teile die Einschätzung des in den Konsensschätzungen eingepreisten Nachfragekollaps mit einer unter Druck geratenden Profitabilität nicht.
Die Lufthansa-Aktie könne von den News nicht profitieren, die Papiere würden um ihrem Vortagesschluss bei 6,82 Euro pendeln.
"Der Aktionär" bleibt weiterhin außen vor, zumal auch das Chartbild alles andere als einladend ist, so Carsten Kaletta von "Der Aktionär" zur Deutsche Lufthansa-Aktie. Die Favoriten seien vielmehr Norwegian Airs Shuttle und Ryanair, die deutlich schlanker aufgestellt seien als die Kranich-Airline. (Analyse vom 18.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Deutsche Lufthansa-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Deutsche Lufthansa-Aktie:
6,889 EUR +0,79% (18.03.2024, 13:00)
6,846 EUR +0,32% (18.03.2024, 12:46)
ISIN Deutsche Lufthansa-Aktie:
DE0008232125
WKN Deutsche Lufthansa-Aktie:
823212
Ticker-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
LHA
NASDAQ OTC-Symbol Deutsche Lufthansa-Aktie:
DLAKF
Kurzprofil Deutsche Lufthansa AG:
Die Lufthansa Group (ISIN: DE0008232125, WKN: 823212, Ticker-Symbol: LHA, NASDAQ OTC-Symbol: DLAKF) ist ein weltweit operierender Luftverkehrskonzern. In ihrem Heimatmarkt Europa nimmt sie eine führende Rolle ein. Mit 96.677 Mitarbeiter:innen erzielte die Lufthansa Group im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 35.442 Mio. EUR.
Die Lufthansa Group setzt sich aus dem Geschäftsfeld Passagier-Airlines und den Aviation Services zusammen.
Zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines zählen zum einen die Netzwerk-Airlines Lufthansa Airlines, SWISS, Austrian Airlines und Brussels Airlines, die ihren Fluggästen im Rahmen der Multi-Hub-Strategie ein umfangreiches Flugangebot über die globalen Hubs in Frankfurt, München und Zürich sowie die nationalen Hubs in Wien und Brüssel bieten. Eng verbunden mit Lufthansa Airlines sind auch die Regionalfluggesellschaften Lufthansa CityLine, Lufthansa City Airlines und Air Dolomiti sowie Discover Airlines, der Ferienflieger der Lufthansa Group. Edelweiss, die führende Schweizer Ferienfluggesellschaft, ist eine Schwestergesellschaft von SWISS.
Zum anderen gehört Eurowings zum Geschäftsfeld Passagier-Airlines. Die Airline stellt ein umfassendes Angebot an Punkt-zu-Punkt-Verbindungen auf der europäischen Kurz- und Mittelstrecke bereit, insbesondere aus den deutschsprachigen Ländern heraus.
Zu den Aviation Services zählen die Geschäftsfelder Logistik und Technik sowie die weiteren Gesellschaften, zu denen insbesondere Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Systems gehören. Für AirPlus wurde im Jahr 2023 eine Vereinbarung zum Verkauf abgeschlossen. Auch die Konzernfunktionen werden diesem Geschäftsfeld zugerechnet. (18.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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