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06.10.19 07:45
Goldpreis testet den Widerstand am Tief des Jahres 2012

Trend des Monatschart: Aufwärts

Der abgebildete Monatschart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Anfang 2011 bei einem letzten Kurs von $1.510,3. Jeder Kursstab stellt die Kursbewegung für einen Monat dar.

Langfristige Kursentwicklung des Gold Future
Goldpreis erreicht Widerstandszone

Der Goldpreis hat sich in der vergangenen Woche von seinem Wochentief wieder deutlich nach oben absetzen können und schloss erneut über der wichtigen $1.500 Marke, die einen starken psychologischen Widerstand darstellt. Das Wochen- und aktuelle Monatshoch liegt bei $1.525,7 und damit fast punktgenau am Tief des Jahres 2012.

Das aktuelle Jahreshoch sehen wir weiterhin bei $1.566,2 und somit nur etwas mehr als $20 unter der 61,8 % Fibonacci Korrektur, die sich bei $1.588,2 befindet. Auch dieses viel beachtete Kursniveau ist ein wichtiger Widerstand, der auf steigende Kurse drücken kann.

Wie geht es weiter mit der Kursentwicklung des Goldpreises?

Aus Sicht des Monatcharts liegt ausgehend vom Vorjahrestief bei $1.167,1 ein definierter Aufwärtstrend vor. Die Wahrscheinlichkeit für längerfristig weiter steigende Kurse am Goldmarkt beträgt somit etwa 60 %. Allerdings konnte der zurzeit relevante charttechnische Widerstand bei $1.526,7 (Tief des Jahres 2012 und rote gepunktete horizontale Linie im Chart) bislang nicht nachhaltig nicht überschritten werden, was negativ zu werten ist.

Nach dem kräftigen Kursanstieg der vorangegangenen fünf Monate setzten im September Gewinnmitnahmen ein, die den Goldpreis zeitweise deutlich unter $1.500 drückten. Die Monatskerze des Septembers stellt sich als negative Umkehrkerze dar. Möglicherweise besteht weiteres Korrekturpotential, welches zunächst bis zum Augusttief bei $.1470,5 führen könnte

Der Aufwärtstrend würde erst dann wieder bestätigt werden, wenn das Jahreshoch bei $1.566,2 überschritten wird. In diesem Fall könnte sich weiteres Aufwärtspotential bis zum 61,8 % Fibonacci-Korrekturniveau ergeben.


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