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Langfristige Perspektive ist wichtiger als kurzfristiger Renditefokus




09.11.23 13:25
Wagner & Florack AG

Bonn (www.fondscheck.de) - Die ausschließliche Fixierung auf das Ziel der Renditemaximierung ist nach Überzeugung von Dominikus Wagner, Firmengründer und Fondsmanager des Wagner & Florack Unternehmerfonds, riskant, so die Experten von Wagner & Florack.

"Es "lohnt" sich, kurzfristig bewusst auf Rendite zu verzichten, um das investierte Kapital langfristig zu erhalten und zu vermehren", erkläre Wagner. Die Anlagestrategie des Wagner & Florack Unternehmerfonds sei darauf ausgerichtet, unternehmerische Risiken konsequent zu vermeiden und in Unternehmen zu investieren, die in jeder konjunkturellen Lage - also auch und gerade in Rezessionen - stabile Erträge erzielen und eine hohe Kapitalverzinsung erwirtschaften würden. Daher würden wettbewerbsüberlegene Konsumgüterhersteller wie Beiersdorf, Church & Dwight, L’Oréal, Nestlé und Procter & Gamble das Fundament des Unternehmerfonds bilden. Diese - im positiven Sinne - besonders langweiligen robusten Gewinnmaschinen mit geschäftsmodellbedingt geringem Kapitalbedarf, hohen Skaleneffekten, hoher Preissetzungsmacht und starken Marken würden ihren Unternehmensgewinn höchst zuverlässig etwa alle zehn Jahre verdoppeln. "Von einer solchen Leistung vermag ein Großteil der am Markt befindlichen Unternehmen nur zu träumen", sei Wagner überzeugt. "Und dies erreichen unsere "Langweiler" bei minimalem substanziellem Investitionsrisiko." Die Risikocharakteristik solcher Firmen zähle nach Ansicht von Wagner zum konservativsten, woran man sich als Investor beteiligen könne.

Robuste Gewinnmaschinen würden Free Cash Flow binnen weniger Jahre verdoppeln

Einen weiteren wichtigen Baustein des Unternehmerfonds würden darüber hinaus Technologiefirmen wie Apple, Microsoft und Visa bilden, deren Dienste aus dem Alltag von Milliarden von Menschen und Millionen von Unternehmen nicht mehr wegzudenken seien, sowie Ausnahmefirmen mit starkem Wachstum und hoher Profitabilität wie Danaher oder Hermès. "Wir wissen es sehr zu schätzen, uns mit den Unternehmerfonds an solchen robusten Gewinnmaschinen beteiligen zu können: an Firmen, die ihren unternehmerischen Gewinn, also den Free Cash Flow, binnen weniger Jahre verdoppeln", sage Wagner. Die Investmentlogik dahinter: Da mittel- bis langfristig die Entwicklung des Unternehmensgewinns den Unternehmenswert determiniere, würden die Aktienkurse solcher Firmen im Laufe der Zeit immer weiter nach Norden streben, was langfristigen Miteigentümern das Portemonnaie zuverlässig fülle. Darin würden sich diese Portfoliounternehmen von den zahllosen kapitalintensiven, schwachmargigen und verschuldeten Firmen unterscheiden, deren Kurse über Jahre hinweg nicht vom Fleck kämen oder gen Süden driften würden - bei hohen unternehmerischen Risiken.

Schutz durch starke Bilanzen sei wichtiger als kurzfristige Opportunitäten

Langfristige, substanzielle Investitionssicherheit stehe bei Wagner an erster Stelle. Daher vermeide der Fondsmanager Risiken konsequent, selbst wenn dadurch mitunter auch Renditeopportunitäten ausgelassen würden. "Renditemaximierung kann unserer Ansicht nach nicht das wichtigste und erst recht nicht das alleinige Ziel sein, auch wenn es in weiten Teilen der Finanzbranche so gesehen werden mag", betone Dominikus Wagner. "Um die Risiken so gering wie möglich zu halten, setzen wir die Prioritäten anders und verzichten damit bewusst auf Renditepotenzial. Und trotzdem verdienen wir mit unseren Firmen sehr gutes Geld. Gleichzeitig wissen wir, dass wir bei Gegenwind oder gar Sturm gut geschützt hinter einer Mauer sitzen, weil unsere Unternehmen durch eine starke Bilanz geschützt sind." (09.11.2023/fc/a/m)






 
 

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