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Kolumnist: Manuel Heurich

E.ON: Abwärtstrend intakt




30.11.10 08:09
Manuel Heurich

die Geschichte der bösen Spekulanten wird von der Politik immer dann ausgepackt, wenn das
Versagen wieder einmal zu Tage tritt. Nach den Angriffen der Spekulanten auf Griechenland
war nun Irland an der Reihe. Aufgrund der bösen Spekulanten musste Irland dann auch die
Hilfe des europäischen Rettungsfonds in Anspruch nehmen. Und wenn Spanien und Portugal
um Hilfe bitten werden, werden sie das auch nur aufgrund der brutalen Angriffe der
Spekulanten tun. Diesen Märchen sollte endgültig ein Ende bereitet werden und die
Bevölkerung über den Nutzen der Spekulation aufgeklärt werden. Ohne die Spekulation als
Frühwarnsystem würde die Misswirtschaft von Staaten wie Griechenland, Irland oder
Portugal weitergehen bis zu einem großen Big Bang. Steigende Fremdkapitalzinsen für
hochverschuldete Länder wie Griechenland & Co. sind kein Fluch, sondern ein Segen, dass
Menschen, die nicht mit Geld umgehen können, auch keines mehr erhalten. Die Spekulanten
sind diejenigen, welche ineffizientes Handeln von Politikern aufdecken, und diesen dieses
durch steigende Risikoaufschläge bei der Kapitalvergabe unterbreiten. Aus diesem Grund ist
das Feindbild europäischer Schuldenstaaten die Spekulation und es wird versucht, durch
populistische Parolen Spekulanten für die eigene Unfähigkeit verantwortlich zu machen. Wir
wissen: Die Spekulation ist notwendig, um Ineffizienzen zu beseitigen, ob in
Unternehmen oder Staaten!


Beschäftigt die Schuldenkrise den Aktienmarkt doch mehr als erwartet? Zumindest hat die
Volatilität wieder zugenommen und es ist Vorsicht geboten. Heute ging es heftig bergab - mit
einem Minus von 2% hat der deutsche Markt ein negatives Ausrufezeichen gesetzt.

Folgende Änderungen nehmen wir in unserer Trading-Liste vor:

- Kauf Shortzertifikat auf E.ON (WKN TB1 0NV) zu 1,11 Euro in Frankfurt (Signal: Turtle
Short)

1

Die Aktie der E.ON AG befindet sich seit über einem Jahr in einem stabilen Abwärtstrend.
Nach einer kurzen Erholung im Oktober könnte die Abwärtsdynamik jetzt zugelegen. Wird die rot
gekennzeichnete Linie unterschritten, generiert die Aktie ein Turtle Short Signal. Dann
könnte der Downmove nochmals an Fahrt zulegen.

Wie wird das Geschäftsmodell der großen Energiekonzerne in Zukunft aussehen?
Diese Frage stellt sich wohl auch der Markt und schickt die Versorgeraktien in diesem Jahr
aufgrund der Ungewissheit und eher schlechten Aussichten in den Keller. Wir haben mit der
Aktie von RWE in diesem Jahr bereits schon einen erfolgreichen Down-Swing Trade
absolviert. Die Argumente für die Shortspekulation heute auf E.ON sind im Großen und
Ganzen die gleichen geblieben:

· Die Brennelementesteuer belastet die Ergebnisse der Energiekonzerne in den nächsten
10 Jahren.

· Die zunehmende Dezentralisierung der Erzeugung mindert die Macht und
Monopolstellung der großen Vier. Bislang liegt der Großteil der
Erzeugungskapazitäten in deren Hand. Windkraft, Fotovoltaikanlagen und auch
KWK-Anlagen nehmen überproportional zu.

· Die Rekommunalisierung der Stromnetze bedeutet weniger Cash-Flow für E.ON &
Co. Mit jedem Verteilnetz, das E.ON abgeben muss, wird dem Konzern eine sichere,
weil regulierte, Einnahmequelle genommen.

Fazit: Viele Faktoren lasten auf dem Rücken E.ONs in den nächsten Jahren und derzeit ist
nicht gewiss, ob es den Konzernen gelingen wird, zu alter Stärke zurückzukehren. Wir folgen
dem intakten Abwärtstrend und gehen short.

Erfolgreiche Handelstage wünscht Ihnen

Manuel Heurich



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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
10,194 € 10,004 € 0,19 € +1,90% 17.01./20:30
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000ENAG999 ENAG99 10,26 € 8,08 €
Handelsplatz Letzter Veränderung  Zeit
 
Tradegate (RT)
10,16 € +1,60%  17.01.20
Nasdaq OTC Other 11,28 $ +3,76%  17.01.20
Hamburg 10,216 € +2,25%  17.01.20
Düsseldorf 10,22 € +2,20%  17.01.20
Hannover 10,214 € +2,14%  17.01.20
München 10,184 € +1,98%  17.01.20
Frankfurt 10,178 € +1,95%  17.01.20
Stuttgart 10,192 € +1,90%  17.01.20
Xetra 10,194 € +1,90%  17.01.20
Berlin 10,17 € +1,62%  17.01.20
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