Gazprom 903276

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neuester Beitrag:  14.08.22 02:53
eröffnet am: 17.05.16 12:32 von: QuBa Anzahl Beiträge: 95499
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09.12.07 12:08 #1 Gazprom 903276
hat einen Thread verdient, der nicht nur "schlachten" oder den Wert "forever" hochjubeln will.
Der Chart (hier im Jahresüberblick) erscheint mir im Moment bemerkenswert:
mit Phantasie ist eine Formation ähnlich S-K-S zu erkennen, und das Hoch vom Januar (37,- €) wurde signifikant genommen. Die Indikatoren (TrendFOLGE!) sehen natürlich gut aus. Die Bollinger sind weit offen.
Das alles zusammen sollte ein weiteres Aufwärtspotential indizieren - vielleicht nach einer kleinen Erholung auf dem derzeitigen Niveau.

Ich bin mit einem Hebelprodukt investiert und würdemich über weitere Meinungen und Fakten freuen.

Na sdrowje!
-----------
Gruss - az

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12.08.22 11:19 #95475 Löschung

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Zeitpunkt: 12.08.22 15:02
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12.08.22 13:58 #95476 Gazprom
Gazprom-Aktie: Anleger bekommen neue Rettungschance
https://www.finanznachrichten.de/...ommen-neue-rettungschance-486.htm  
12.08.22 14:38 #95477 Highländer
was kann ein Anwalt besser als eine Depot Bank  geht der da mit einer AK47 im Anschlag  hin ?

Das ist wohl mehr eine Werbemassnahme weil ,die Zertifizierung andersweitig für die Hälfte der Kosten erledigt wird  
12.08.22 16:09 #95478 Löschung

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Zeitpunkt: 13.08.22 12:12
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12.08.22 20:29 #95479 Der Mythos vom billigen russischen Gas
"Deutschland hat trotz der Pipeline-Importe in der Vergangenheit mehr für Erdgas bezahlt als viele andere Länder, zeigt eine neue Berechnung. Eine Rechtfertigung für die Abhängigkeit von Putin scheint damit zerstört.
Dass Deutschland sich in der Vergangenheit massiv von russischem Erdgas abhängig gemacht hat, sehen Politik und Wirtschaft heute als großen Fehler an. Spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist klar, wie erpressbar sich Europas größte Volkswirtschaft damit durch Wladimir Putin gemacht hat. Ein relativierendes Argument ist als Rechtfertigung aber sowohl von Politikern wie von Unternehmenschefs immer wieder zu hören: Das ­billige russische Pipeline-Erdgas habe die deutschen Industrieunternehmen erfolgreich gemacht und für Wohlstand und Wachstum gesorgt. Aber stimmt das überhaupt?

Eine neue Datenauswertung weckt ernsthafte Zweifel: Demnach haben deutsche Unternehmen in der Vergangenheit im Schnitt nicht weniger für ihre Gasimporte gezahlt als andere Länder, sondern sogar mehr. Der Wirtschaftswissenschaftler Daniel Gros schreibt in einem Beitrag für das „Project Syndicate“: „In den letzten zehn Jahren hat die deutsche Industrie etwa 10 Prozent mehr für Erdgas gezahlt als ihre Konkurrenten in anderen großen europäischen Volkswirtschaften.“"
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/...ht-guenstiger-18241080.html  

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12.08.22 20:42 #95480 Schönes Wochenende
Diesmal bleib ich zuhause. Muss sparen, Gasgerd's Anwalt hat ein Honorar..tzsss,  da fällt morgen P1 aus, und nächste Woche Leningrad ....mit der Bahn. Naja wenigstens geht bis zur Ostsee fur 9€.  

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13.08.22 02:31 #95481 Löschung

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13.08.22 03:11 #95482 Um was geht es hier im Thread...
Zitat:
kbvler: herrlich 02:31#95481
zdf online: "USA: Russland plant zahlreiche Scheinreferenden in der Ukraine"

 
13.08.22 12:21 #95483 Gazprom
Wirtschaft & PolitikRussland: Der langsame Selbstmord von Gazprom
KOLUMNE
BERND ZIESEMER
Der langsame Selbstmord von Gazprom

von Bernd Ziesemer
08.08.2022, 08:49 Uhr
2 Min. Lesezeit
Die russische Erdgasproduktion sinkt dramatisch. Noch sorgen die hohen Preise trotzdem für Rekordeinnahmen. Mittelfristig aber droht ein Desaster für Putin
Im finnischen Hamina beobachten sie die riesige Feuersäule hinter der russischen Grenze bereits seit Wochen. Die Flammen leuchten herüber von Portowaja, wo die Verdichterstation von Gazprom Erdgas in die Pipeline Nord Stream 1 nach Deutschland pumpt. Doch statt ihre Lieferverträge zu erfüllen, fackeln die Russen das Gas lieber ab. Genauso wie auf der Halbinsel Yamal im hohen Norden Russlands, wo die Feuersäulen ebenfalls Tag und Nacht lodern. Weil die politische Erpressung Westeuropas für Wladimir Putin wichtiger ist als ökonomische Logik, treibt er seinen Staatskonzern Gazprom in den langsamen Selbstmord.

Auf den ersten Blick geht seine Rechnung gleich doppelt auf: In Deutschland wächst die Angst vor einem harten Winter ohne Heizungen, seit nur noch 20 Prozent der üblichen Erdgasmengen durch die Röhren fließen. Und gleichzeitig verbucht Putin äußerst hohe Einnahmen, weil die explorierenden Energiepreise seit dem Überfall auf die Ukraine im Februar für Rekordeinnahmen sorgen.

Schaut man genauer hin, dann entdeckt man allerdings bereits die ersten Zeichen für das kommende Desaster Putins. Die russische Erdgasproduktion ist auf den niedrigsten Stand seit 2008 gefallen. Allein im Juli sank sie gegenüber dem Vormonat um 14 Prozent. Zugleich fielen auch die Deviseneinnahmen zum ersten Mal seit dem Beginn der Krise unter das Niveau des Vorjahres. Da die Zentralbank den Rubelkurs hochhält, fließt immer weniger Geld in den Staatshaushalt. Dieser Effekt wird sich in den nächsten Monaten massiv verstärken.

Die Erdgasfackeln über Portowaja und der Halbinsel Yamal unterstreichen die Misere der russischen Erdgaswirtschaft: Anders als beim Erdöl fehlt Putin die Möglichkeit, den Energiestrom von Westeuropa nach Asien umzulenken. Russland verfügt nicht über genügend LNG-Anlagen, um das geförderte Erdgas zu verflüssigen, das normalerweise nach Deutschland oder Italien fließt. Und die Pipelinekapazität nach China reicht nicht aus, um noch mehr Erdgas zu transportieren als jetzt schon.

Gazprom bleiben nur drei Möglichkeiten: Doch wieder mehr Erdgas nach Europa zu pumpen, es in großem Umfang weiter abzufackeln oder die Produktion noch viel stärker herunterzufahren. Da die erstere Variante aus politischen Gründen mehr als unwahrscheinlich ist, läuft also alles auf eine ökonomische Selbstbestrafung des Landes hinaus. Spätestens nach diesem Winter wird das ganze Ausmaß des russischen Selbstbetrugs sichtbar werden: Putin ist langfristig weitaus abhängiger von Westeuropa als Westeuropa von ihm.

Wahrscheinlich legt Gazprom in den nächsten Monaten weitere Erdgasquellen still. Manche Fördergebiete lassen sich relativ einfach wieder ab- und auch wieder anschalten, andere dagegen nicht. Die Kosten gehen möglicherweise in die Milliarden Euro. Viel schlimmer aber für Russland: Auch nach dem Krieg sollte Putin nicht mit einer Rückkehr zum Status Quo Ante rechnen. Der Diktator hat in fünf Monaten das gesamte Vertrauen verspielt, was Russland und die Sowjetunion vorher in fünf Jahren aufgebaut hatten. Der Westen richtet sich ein auf eine Zukunft, in der Russlands Rohstoffe keine große Rolle mehr spielen.

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/...on-gazprom-32610634.html


Wenn man Aktien besitzen würde, hätte man diese ja noch schnell verkaufen können.

Aber so wie es aussieht ist man gezwungen mit Putin unter zu gehen.

Praktisch eine Win Situation.  
13.08.22 12:46 #95484 Gazprom
YALE-ANALYSE
Sanktionen lähmen russische Wirtschaft „katastrophal“

von Klaus Wedekind
30.07.2022, 11:30 Uhr
5 Min. Lesezeit
Weltweit wird über die Wirksamkeit der Russland-Sanktionen debattiert. Eine Analyse der US-Elite-Universität Yale hat nun herausgefunden, dass sie der russischen Wirtschaft massiv schaden
Das Sanktionspaket westlicher Staaten gegen Russland ist beispiellos und fiel für viele Beobachter nach vorangegangenen zögerlichen Reaktionen auf Moskaus Aggressionen unerwartet hart aus. Laut „Correctiv“ wurden seit dem 22. Februar fast 6800 Sanktionen gegen Unternehmen, Personen, Institutionen und andere Ziele verhängt. Mit etwa 1500 Maßnahmen zeigen vor allem die USA Initiative, gefolgt von der Schweiz (1070), Großbritannien (995) und der EU (870).

Doch Berechnungen des staatlichen Kreditinstituts Wneschekonombank nach ist das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) bis Ende Mai „nur“ um sechs Prozent geschrumpft, der Rubel ist stärker als zuvor. Es mehren sich daher Zweifel an der Wirksamkeit der Sanktionen und Stimmen werden lauter, der Westen – allen voran Deutschland und die EU – schadeten sich durch die Maßnahmen mehr, als sie Russland träfen.

Eine Analyse der renommierten US-Universität Yale will mit solchen Mythen aufräumen. Sie zeigt, dass die Sanktionen die russische Wirtschaft „katastrophal lähmen“ und es für das Land „keinen Weg aus der wirtschaftlichen Vergessenheit gibt, solange die verbündeten Länder den Sanktionsdruck aufrechterhalten“.

Alternative Quellen genutzt
Dass die Missverständnisse fortbestünden, sei angesichts mangelnder verfügbarer Wirtschaftsdaten nicht ganz überraschend, schreiben zwei der Autoren, Jeffrey Sonnenfeld und Steven Tien, im „Foreign Policy Magazine“. Viele der „übermäßig optimistischen“ Wirtschaftsanalysen, Prognosen und Projektionen hätten den entscheidenden methodischen Fehler gemeinsam, dass sie sich auf Veröffentlichungen der russischen Regierung bezögen.

Für die Analyse hat ein Expertenteam der Yale-Wissenschaftler daher auf alternative Quellen zurückgegriffen. Dazu gehören hochfrequente Verbraucherdaten, Mitteilungen von Russlands internationalen Handelspartnern, Data-Mining und kanalübergreifende Kontrollen.

Eine Erkenntnis der Analyse ist, dass Europa zwar erpressbar durch seine Abhängigkeit von Gasimporten ist, Russland durch ein Embargo aber noch viel schlimmer getroffen wird. 83 Prozent seiner Gasexporte gingen 2021 in die EU, deren Importe stammten aber nur zu 46 Prozent aus Russland, so die Analyse. Gazprom-Zahlen zufolge sei die russische Gas-Produktion in diesem Monat bereits um mehr als 35 Prozent im Jahresvergleich zurückgegangen.

China könne die Lücke nicht füllen, da die meisten russischen Pipelines nach Europa führten und nur zehn Prozent der russischen Kapazitäten Flüssiggas sei, stellt die Analyse fest. Im vergangenen Jahr habe China weniger als zehn Prozent des europäischen Volumens importiert, eine entstehende Pipeline könnte künftig nur etwa die gleiche Menge hinzufügen. Außerdem verursache der Pipeline-Bau nach China enorme Kosten.

„Russland ist keine Energie-Supermacht mehr“
Öl ist zwar leichter zu transportieren, aber die Exporte machen Russland auch nicht reich. Die Situation spiegele Putins geschwundene wirtschaftliche und geopolitische Macht wider, schreiben Tien und Sonnenfeld. Im Wissen, dass Russland keine anderen Optionen habe, hätten China und Indien einen gewaltigen Rabatt von 35 Dollar auf Ural-Öl durchgesetzt. Zuvor habe Moskau nie mehr als 5 Dollar gewährt, schreiben die Wissenschaftler – nicht einmal während der Krimkrise 2014.

Öltanker seien mit 35 Tagen obendrein fünf Mmal länger nach Ostasien als nach Europa unterwegs und die Erschließung von Ölfeldern sei stark von westlicher Technologie abhängig. Das alles verteuere die russische Ölproduktion und führe dazu, dass die ohnehin schon hohe Gewinnschwelle weiter nach oben gehe.

Selbst das russische Energieministerium habe seine Prognosen zur langfristigen Ölförderung nach unten revidiert, schreiben Sonnenfeld und Tien. Es bestehe kein Zweifel, dass Russland, wie von vielen Energieexperten vorhergesagt, seinen Status als Energie-Supermacht und damit seine strategisch wirtschaftliche Positionierung als einst zuverlässiger Lieferant von Rohstoffen verliere.

Defizit statt Überschuss
Aufgrund der genannten Defizite werde Russland auch durch die hohen Energiepreise keinen Haushaltsüberschuss, sondern laut Angaben des Finanzministers in diesem Jahr ein Defizit von 2 Prozent erzielen, so die Analyse. Putins Ausgabenwut sei daran schuld, schreiben Sonnenfeld und Tien. „Zusätzlich zu den dramatischen Steigerungen der Militärausgaben greift Putin zu offensichtlich unhaltbaren, dramatischen fiskalischen und monetären Interventionen, einschließlich einer langen Liste von Lieblingsprojekten des Kremls, die alle dazu beigetragen haben, dass sich die Geldmenge in Russland seit Beginn der Invasion fast verdoppelt hat.“

Die Studie verweist in diesem Zusammenhang auf Seite 61 auf einen Artikel der „Moscow Times“, der titelt, die Ausgaben für den russischen Präsidenten seien in zwei Monaten um 40 Prozent gestiegen. Das nennt Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) „Quatsch“. Putins persönliche Ausgaben seien minimal, die Autoren hätten sich „offenbar noch nie das russische Budget angeschaut“, twitterte er.

Kluge kritisiert auch den Stil des Yale-Papiers, der nicht hilfreich sei. Ansonsten seien die aufgezählten Mythen tatsächlich falsch und er sei im Prinzip mit allem einer Meinung. Es sei auch falsch, zu sagen, die Sanktionen zeigten keine Wirkung. „Aber man sollte vorsichtig bleiben in der Analyse, sonst gibt es erst recht eine Enttäuschung am Ende.“

Das Geld wird knapp
Oft wird auf Moskaus enorme Devisenreserven verwiesen, mit denen Putin die Sanktionen noch lange aussitzen könne. Doch von den rund 600 Mrd. Dollar seien 300 Milliarden eingefroren, schreiben die Wissenschaftler, Europa und Japan beschränkten den Zugang. Die verbliebenen 300 Milliarden schrumpften rasant, seit Kriegsbeginn bereits um 75 Mrd. Dollar.

Tien und Sonnenfeld stempeln auch den starken Rubel-Kurs als Propaganda ab. Er sei „eine künstliche Widerspiegelung einer beispiellosen, drakonischen Kapitalkontrolle, die zu den restriktivsten der Welt zählt. Die Beschränkungen machen es praktisch jedem Russen unmöglich, legal Dollars zu kaufen oder sogar auf einen Großteil seiner Dollareinlagen zuzugreifen, während die Nachfrage durch erzwungene Käufe durch große Exporteure künstlich aufgebläht wird.“

Der offizielle Wechselkurs sei ohnehin irreführend, da der Rubel im Vergleich zur Zeit vor der Invasion aufgrund der geringen Liquidität mit dramatisch geringeren Volumina gehandelt werde. Berichten zufolge soll ein Großteil dieses einstigen Handels auf die inoffiziellen Rubel-Schwarzmärkte abgewandert sein.

Ohne West-Importe ist das Land aufgeschmissen
Russland wäre zwar gerne Selbstversorger, seine Industrie kommt aber ohne Importe nicht aus, beispielsweise Komponenten und Maschinen. Immerhin machten sie vor der Invasion 20 Prozent des BIP aus. Doch die Importe sind laut Analyse bereits um 50 Prozent eingebrochen.

Trotz Lippenbekenntnissen hilft China auch hier Putin nicht aus der Patsche. Laut den jüngsten monatlichen Veröffentlichungen der chinesischen Zollverwaltung seien die chinesischen Exporte nach Russland von Anfang des Jahres bis April sogar um mehr als 50 Prozent eingebrochen und von monatlich über 8,1 Mrd. US-Dollar auf 3,8 Mrd. US-Dollar gefallen, so die Analyse. Chinesische Unternehmen seien offenbar eher besorgt, gegen US-Sanktionen zu verstoßen, als marginale Positionen auf dem russischen Markt zu verlieren, schreiben Tien und Sonnenfeld.

Binnenmarkt bricht ein
Krieg und Sanktionen haben laut Analyse mehr als 1000 globale Unternehmen aus Russland vertrieben, die rund 40 Prozent des BIP ausmachten und 12 Prozent der Arbeitnehmer (5 Millionen) stellten. Eine halbe Million Menschen hätten bereits das Land verlassen, viele von ihnen hoch qualifizierte Fachkräfte.

Auch der Binnenmarkt ist von den Sanktionen schwer getroffen. Ohne Kapazitäten, um verlorene Unternehmen, Produkte und Talente zu ersetzen, sei die russische Inlandsproduktion vollständig zum Erliegen gekommen, resümiert die Analyse. Die Aushöhlung der heimischen Innovations- und Produktionsbasis habe zu steigenden Preisen und Verbraucherängsten geführt.

Obwohl Russland schon stärker unter den Sanktionen ächzt, als es zugeben will, fordern die Yale-Wissenschaftler weitere Maßnahmen im Energie- und Finanzsektor sowie individuelle Sanktionen. „Für Russland gibt es keinen Weg aus der wirtschaftlichen Vergessenheit, solange die verbündeten Länder den Sanktionsdruck auf Russland beibehalten und erhöhen.“

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/...astrophal--32583964.html


Wie wurden China und Indien als neue zusätzliche Abnehmer hier gefeiert.

Das funktionierte nur durch gewaltige Abschläge von Putin.

Aber hier im Forum wird gejubelt nach dem Motto.: Lieber schlechte Geschäfte als gar keine Geschäfte.

Seit ihr denn jetzt schon Aktionäre von Gazprom ???

Habe da noch nichts von Jubelfeiern mit bekommen.  
13.08.22 13:20 #95485 wir waren und sind immer noch
Aktionäre bei Gazprom, logisch oder?
Warum fragst Du, müßtest doch eigentlich wissen, wenn man sich hier Tag und Nacht rumtreibt.
Ich frage mich ganz ernsthaft ob der Westen nicht bemerkt, das Sanktionen doch bis jetzt relativ sinnlos zur Weiterführung der Probleme in der Ukraine geführt haben, nicht zum beenden der Kampfhandlungen. Welche Möglichkeiten zur echten Information haben wir denn, wenn alles hinter dem Vorhang Schwarzes Meer passiert? Und Russland aus der Information auszuschliessen die vielleicht darüber Auskunft geben könnten, was dort in echt Zeit passiert, Fehlanzeige einfach wegsperren die Infos. Gibt genug Institutioelle, welche in Gazprom richtig fett eingestiegen. Ich frage mich auch, warum die so ruhig sind. Wissen die mehr?    
13.08.22 14:05 #95486 Die Sanktionen
gegen Russland wirken doch super, oder warum zahle ich mittlerweile 50 Cent pro kWh für den Strom?  
13.08.22 14:29 #95487 ist für eonen guten Zweck!
;-)  
13.08.22 14:39 #95488 #486
Du musst auf Ökostrom umstellen. Ist zwar schwächer und langsamer, dafür aber ohne 50 Cent.  

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13.08.22 15:11 #95489 Turkstream-Pipeline als Rettung
Gazprom verstärkt Gaslieferungen über die Turkstream-Pipeline
„Die ungarische Regierung hatte zuvor beschlossen, zusätzlich zu den bereits vertraglich vereinbarten Mengen rund 700 Millionen Kubikmeter Erdgas zu kaufen. Angesichts der heutigen europäischen Marktbedingungen ist klar, dass der Erwerb einer so großen Menge ohne russische Quellen nicht möglich ist. Aus diesem Grund führte der Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaftsbeziehungen Péter Szijjártó kürzlich Verhandlungen in Moskau, gefolgt von mehreren Handelsverhandlungen, die zu einer Vereinbarung führten, aufgrund derer Gazprom gestern Morgen mit Lieferungen über die bereits vertraglich vereinbarten Mengen hinaus begann“ (Staatssekretär des ungarischen Außenministeriums für bilaterale Beziehungen, Tamas Menzer).
https://www.reuters.com/business/energy/...-official-says-2022-08-13/
Die Türken kommen Russland zu Hilfe. Große westliche Unternehmen ziehen sich zurück. Türkische Unternehmen, darunter Karpowership, scheinen bereit zu sein, ihren Platz einzunehmen.
https://thebarentsobserver.com/en/arctic-lng/2022/...ctic-lng-project  
13.08.22 15:41 #95490 Frage u Gas und Ölversorgungen
KANN SICH DIE EU ES SICH LEISTEN?

Sich immer abhängiger zu machen von der Türkei?

Türkei verdient sehr gut an

Durchleitungsentgelte, Turkstream, BLuestream, ANanolia pipeline und was noch alles aus Qatar ect über Syrein -Türlkei Pipeline kommt

Keine Sanktionen ÖL und Gas Türkei gegen Russland - Türkei beieht türkische ENergie billig und verkauft sie teuer nach EU

AUch indirekt - nachdem die türkischen Raffinerien VOllast arbeiten mit RU Öl und uns dann Diesel ect verkaufen



Was, wenn das türkische Parlament Schweden und FInnland wirklich durch das Parlament winkt zum Nato Beitritt?


Könnten da nicht ein paar "Gasturbinen" Ventiel von Pipelines die östlich von der Türkei sind STOPPEN`?

Syrien, Teile Georgien, RU SOldaten als Friendestruppen in Berkarabach............alles unter russischen EInfluss

Ob Aserbaidschan selbst nun West oder OST sich "anschliesst" lasse ich offen - soll jeder Selbst entscheiden, ob so ein "demokratisches Land" wie Aserbaidschan wirklich ANschluss an die USA sucht, wo sie im Indey weltweit unter den letzten 50 sind bei "Demokratie"  

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13.08.22 15:46 #95491 Meine Analyse Energie
EU ist der grosse Verlierer.....weil wir mehr zahlen und unglaubwürdig werden

Warum?  Kohle auch Australien, Gas aus USA, Mehr ÖL und GAS generell über Schiffe anstelle pipelines.....CO2??? Grüne Teilregierung?

RUssland:

Wirtschaftlich kein Gewinner aber auch kein Verlierer wegen den hohen Bärsenpreisen....weniger ABsatz in 2021 - aber mehr Geld


USA: Gewinner


Bekommen endlich ihr Fracking Gas los für teures Geld und die NAto erweiterungen und Kriegssituaton lässt die Gewinne der US Rüstungskonerne genauso sprudeln wie die der US energieriesen mit Fracking Gas und ÖL  

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13.08.22 15:47 #95492 Korrektur
2022 weniger Absatz.........natürlich  

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13.08.22 17:19 #95493 Mc_Jagger
Du zahlst genau das, was Dein Stromversorger von Dir einehmen will und kann. Nun mache mal was, hat aber nichts mit Gazprom zu tun.  
13.08.22 19:49 #95494 #95493 und man kann auch was

machen, z.B mit "Balkonsolar", was aber den Arbeitsplätzen in der Industrie wenig hilft, da die ganz andere Mengen an Gas/ Energie benötigen.

meine Prognose:
Die Ukraine wird in 2 bis 3 Jahren durch den Krieg etwa 300.000 bis 400.000 Soldaten verloren haben, was die Voraussetzung für eine Kapitulation erfüllt, denn Teile der Oposition werden in dem Umfeld aufbegehren, unterstützt von vielen Männern die wegen der Maßnahmen das Land nicht verlassen dürfen. Das führt wahrscheinlich zum Sturz von Selensky.

Gleichzeitig wird die NATO durch die wachsende Unzufriedenheit und resultierende Wahlen wegen der Inflation, der Energiepreise und dem Verschieben von Arbeitsplätzen hin zu den Nicht-Sanktionsländern (z.B. Indien+China) auseinanderdriften bis zum Teil des politischen Auflehnens (Wahlen - Italien/ September + USA/ November beobachten).

Falls die EU das überlebt, was nicht sicher ist, wird das wird mit hoher Sicherheit eine Rußland-freundliche EU hervorbringen und eine dezentrale multi-kulturelle Weltordnung.

Für Anleger wichtig ist dabei, dass das z.Z. nicht gedeckte Geld in diesem Strudel durchaus massiv verändert wird (Abkehr von $+€), so dass PHYSISCH Energie selbst herstellen sinnvoll bleibt.

Für Gazprom Aktionäre in ECHTEN Gazprom Aktien werden das sehr spannende Jahre.

Ansicht gedeckt durch den Artikel 5 Abs. 1 GG (verkürzt): „(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten […] Eine Zensur findet nicht statt

 

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13.08.22 19:55 #95495 Russsisches gas immer unwichtiger
"So kommt Deutschland ohne russisches Gas durch den Winter
Deutschland kann den Winter ohne russisches Gas überstehen, wie eine neue Studie zeigt. Dafür muss der Gasverbrauch um etwa 25 Prozent reduziert werden. Maßnahmen dafür seien da – nur an der Umsetzung hapert es noch.

In der Debatte um die Gasknappheit in Deutschland und die bevorstehenden Heizkosten im Winter gibt es nach einer aktuellen Studie gute und schlechte Nachrichten. Die gute Nachricht aus dem Papier der wirtschaftswissenschaftlichen Forschungseinrichtung "ECONtribute": "Wir werden den Winter auch ohne russisches Gas überstehen. Es besteht kein Grund zur Panik", sagt Moritz Kuhn, Professor und Mitglied des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Universität Bonn. Die schlechte Nachricht: "Wir schaffen das nur, wenn wir jetzt entsprechend handeln", so der Wissenschaftler.

Die deutsche Wirtschaft könnte noch einen sofortigen Stopp russischer Gaslieferungen mit auffangen, wenn sie von der Politik mit den richtigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen unterstützt werde, sind sich Kuhn und sein Forschungsteam einig. "Es drohen im Fall eines Stopps russischer Gasimporte weder Massenarmut noch Volksaufstände, sondern Produktionseinbußen, die Deutschland schon in der Vergangenheit bewältigt hat, wenn es sich Krisen stellen musste", so Kuhn.

Die Bundesrepublik müsse dafür ihren Gasverbrauch in der kommenden Heizperiode um etwa 25 Prozent reduzieren. "Man hätte bereits im Frühjahr mit Anpassungsmaßnahmen und wirtschaftspolitischen Maßnahmen reagieren können", so Kuhn, sodass insgesamt mehr Zeit gewesen wäre, um Gas in der Stromerzeugung, Gebäudeheizung und Industrie einzusparen und zu ersetzen."
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/...-47e7-b6b0-6295fc0951d5  

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13.08.22 23:53 #95496 IRonie
WIr hauen unseren CO 2 AUsstoss hoch........mit Braunkohle. Kohle aus Australien, ERdgas per Schiff aus USA

dadurch Klimaerwärmung

Milder WInter 22/23.......und das Gas langt


 

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14.08.22 01:18 #95497 @kbvler
Du hast deine Bestellung Öl nicht angegeben. Bitte immer  zuerst vor der eigene Haustüre kehren.

Aber es besteht Hoffnung auf Besserung...

Aktuell wird in Deutschland viel darüber diskutiert, wie kurzfristig die Abhängigkeit von russischem Gas verkleinert werden kann. Ein Schritt könnte sein, die Energiewende und den Ausstieg aus fossilen Energien schneller voranzutreiben.
Quelle: https://www.merkur.de/politik/...raine-krieg-oel-gas-zr-91714317.html  

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14.08.22 02:45 #95498 Reeco sorry, wenn ich so was lese
grüner unrealistischer Schachsinn

um es ein zu grenzen.....der Schwachsinn bezieht sich auf FOlgendes

....es in grünen Wasserstoff für Europa.......das ist der Schwachsinn


Wenn in Ceara SOlar und wind isntalliert wird ......gut

aber als Strom für den brasilianischen Markt!........was die dann an Gas, KOhle und speziell ÖL für Stromerzeugung einsparen - können Sie zu uns senden


ist dann zwar ncht politisch grün in Deutschland - aber die bessere Läsung für das Weltklima

 

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14.08.22 02:53 #95499 Brasilien Strom
"Den Hauptanteil liefert nach wie vor die Wasserkraft mit 64 Prozent. An zweiter Stelle liegt mit 11 Prozent der Strom aus Gaskraftwerken, gefolgt von 8 Prozent aus Biomasse mit einem großen Anteil an Zuckerrohrbagasse. Dahinter folgen mit jeweils 6 Prozent Strom aus Ölkraftwerken und Stromimporte gefolgt von jeweils 2 Prozent Kohlestrom, Windstrom und Nuklearstrom. Solarenergie spielt in Brasilien bis heute nur eine marginale Rolle."


und wenn kein GAs und ÖL......dann können Sie dem Welthunger helfen und auch auf "Biomasse" teilweise verichten für Strom

weil Biomasse nicht nur ABfall ist ......Anstelle Zuckerrohr , "Lebensmittel" anbauen  

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