Bayer AG

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eröffnet am: 17.10.08 12:35 von: toni.maccaroni Anzahl Beiträge: 4273
neuester Beitrag: 19.02.20 09:43 von: Kasa.damm Leser gesamt: 926980
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17.10.08 12:35 #1 Bayer AG
Ideen zum Titel aus Tonis Bastelkiste...




ps. bisherige posting unter http://www.ariva.de/Bayer_t241289#bottom  

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12.02.20 22:58 #4249 Löschung

Moderation
Moderator: ARIVA.DE
Zeitpunkt: 12.02.20 23:40
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Verdacht auf Spam-Nutzer

 

 
12.02.20 23:44 #4250 Bayer ist bei 100 Euro fair bewertet..
Das ist die unterste Grenze, deswegen habe ich massiv aufgestockt.
Ich sehe eher 110-120 Euro nach einer Einigung.

Und die sehe ich bei maximal 6 Mrd. Euro.  
13.02.20 07:26 #4251 jacktheripp
"@nelsonmantz : bei der Betrachtung Gewinn/Aktie ist es völlig egal, wie viele Aktien ein Unternehmen ausgegeben hat. KGV=Kurs/(Gewinn pro  Aktie)"

Du hast aber nicht das KGV ausgerechnet sondern das hier:

"Die mittlere Analystenschätzung für Bayer 2021 ist 8,19 Euro/Aktie
Für Novartis ist die mittlere Schätzung für 2021 6,23 USD also knapp 5,7 Euro/Aktie

Wenn die Erwartungen eintreffen, dann müsste der Bayer-Kurs um 8,19/5,7=1,43 mal höher sein, als die 90 Euro des Novartis Kurses ... Auch das wären knapp 128,7 Euro !!"

Wo ist da die Berücksichtigung des Aktienkurses? Du vergleichst lediglich den GEWINN PRO AKTIE von Bayer und Novartis und das ist nicht identisch mit dem KGV! Wenn dann musst du schon bitte den Aktienkurs von Bayer: 78 €
dividieren durch den
Gewinn pro Aktie = 8,19 €
= 9,52

Aktienkurs von Novartis: 80,16
dividieren durch den
Gewinn pro Aktie = 5,7 €
= 14,06

14,06 - 9,52 = 4,54 --> Das ist dann vergleichbar (aber halt nur KGV)

Das Ergebnis ist mit deiner Rechnung nur relativ identisch, weil die Aktienkurse von Bayer und Monsanto momentan fast gleich hoch sind. Immer Vorsicht walten lassen! KGV ist sowieso nicht der beste Indikator. Besser Free-Cashflow ausrechnen und bspw. mittels DCF-Verfahren weiterrechnen.



 
13.02.20 08:43 #4252 genau
und ich unterstelle, dass Bayer ohne Glyphosat-Wirbel mindestens das KGV von Novartis zusteht (14,x) !  
13.02.20 09:41 #4253 Endlich sind wir
einer Meinung :-)
Kommt Zeit kommt höhere MK von Bayer.  
15.02.20 19:34 #4254 Bayer tatsächlich unterbewertet?
Bayer wird basierend auf einem für 2020 erwarteten Gewinn von 4,84 Euro je Aktie derzeit mit einem 16er KGV bewertet (1). „Roche“ und „Johnson & Johnson“ kommen auf KGVs um die 20. Pharmakonzerne wie Abbvie (2) oder Bristol-Myers-Squibb (3) gibt es momentan zu KGVs um die 10 und 12. Deren Verschuldung ist im Verhältnis zum erwarteten EBITDA geringer als bei Bayer und die Produktpipelines vielversprechender. Warum sollte ein Investor der Pharmasparte von Bayer ein höheres KGV als diesen beiden Unternehmen zugestehen?

Zur Agrochemie: Monsanto wurde seinerzeit mit KGVs um die 22 bewertet (4).

Welche harten fundamentalen Daten sprechen für eine Unterbewertung des Bayer Gesamtkonzerns? Welche Zahlen bzw. welche Perspektiven rechtfertigen ein KGV von 20 oder mehr?

Für Pharmainvestments gibt es Titel mit mehr Fantasie und weniger Schulden. Als Agrochemieinvestment kann der Bayerkurs künftig unter Druck geraten, wenn Syngenta zurück an die Börse geht (5). Dann droht ein Abfluss von Anlagegeldern aus der Aktie. Bei anhaltend hohen Schulden können Bonitätsabstufungen den Kurs belasten. Wenn das nervöse Management einem überzogenen Glyphosat-Vergleich zustimmt drohen ebenfalls Kursrücksetzer.

Die aktuelle Meldung bezüglich der „Restrukturierung“ der Pharmaforschung in Berlin stimmt nicht optimistischer (6). Das ständige Rumschrauben an der Konzernstruktur wirkt unstet. Dadurch wird Bayer als Arbeitgeber im Wettbewerb um die besten Forschungstalente nicht attraktiver.

Der letzte Investorencall zur Agrochemie-Forschung hat auch keine Begeisterungsstürme ausgelöst.

Bayer ist ein interessantes Unternehmen mit akzeptabler Bewertung. Ich bleibe weiterhin investiert. Eine starke Unterbewertung kann ich aber derzeit nicht erkennen.

——
Quellen:

(1) https://de.marketscreener.com/BAYER-AG-436063/fundamentals/
(2) https://de.marketscreener.com/ABBVIE-INC-12136589/fundamentals/
(3) https://de.marketscreener.com/...YERS-SQUIBB-COMP-11877/fundamentals/
(4) https://www.ariva.de/monsanto_company-aktie/...v?page=5&secu=4372
(5) https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/...sP5MMQwo1cf1RB0F-ap1
(6) https://media.bayer.de/baynews/baynews.nsf/id/...earch-de&ccm=020  
15.02.20 20:11 #4255 Löschung

Moderation
Moderator: jbo
Zeitpunkt: 17.02.20 14:07
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16.02.20 12:57 #4256 Bayer AG
das sieht noch gut aus, die Bewertung ist nicht zu hoch, und die Glyphosat Sache scheint zu Ende zu gehen. Vom Chart her denke ich man sollte im mittleren Bereich zwischen 80 - 90 Euro auch an Gewinnmitnahmen denken.  

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16.02.20 18:43 #4257 Amis
Die Amis wollen wieder Geld. Diesmal ist auch BASF dran. Die verklagen alles aus Europa. Und wir kassieren keinen Cent von den Techgiganten die Mrd scheffeln. Jede Übernahme wird versucht zu verhindern Sprint , Peroxychem...

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/...er-und-basf/25549590.html  

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16.02.20 20:22 #4258 Klar
War doch klar das kurz vorm Vergleich wegen der Glyphosat-Sache nocheinmal so eine "Räubers-Geschichte" kommt. Der Name "Bayer" bringt eben ordentlich Klickzahlen und ob was an der Meldung dran ist sei einmal dahingestellt.
Ich kann mich noch gut an die Fake-Meldung vom Handelsblatt erinnern, wo aufgrund von Iberogast angeblich jemand gestorben sein könnte.

Was wetten wir das in den nächsten 2-4 Wochen ein Vergleich zustande kommt? Für mich sind diese ganzen Horrorgeschichten nur dazu da um den "naiven Kleinanleger" abzuzocken. Einige werden morgen wieder vor lauter Panik ihre Aktien verkaufen und die Institutionellen werden diese brav im Laufe des Tages einsammeln (da bald der Verlgeich bevor steht)  

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16.02.20 23:03 #4260 Hat sich die Melone wieder verrechnet...
17.02.20 08:07 #4261 Deswegen fällt der Kurs grade:
USA: Bundesgericht in Missouri verurteilt Bayer und BASF in einem Rechtsstreit um das Unkrautvernichtungsmittel Dicamba zur Zahlung von $265 Mio an einen US-Landwirt.Quelle: Guidants News https://news.guidants.com  

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17.02.20 08:09 #4262 Also unter 70 €/Aktie werde ich meine Positi.
gerne verdoppeln. Die wird dann nicht mehr verkauft und jedes Jahr Dividende kassiert! Ich hoffe nur, dass Bayer die auch trotz der Strafzahlungen bzw. nach dem Vergleich auf diesem Niveau halten kann.  

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17.02.20 08:57 #4263 Absurder Kursabschlag
So langsam hab ichs wirklich satt, was die da in good-old US so treiben. Ein so absurder Kursabschlag nur weil irgendein Pfirsichbauer einen Ernteausfall hatte, der wohl eher auf Hagel und Frost zurückzuführen ist, aber er sich lieber mal entschließt den stupid-german Konzern dafür bluten zu lassen. Und die US-Gerichte winken das auch immer noch weiter so durch?

Eigentlich müsste man als Bayer sagen, seht zu wie ihr eure Ernte sichert, wir ziehen uns vom US Markt ganz zurück. Sicherlich wird das nie passieren, aber verdient hätten sie es...

Das Problem ist und bleibt halt, dass jeder kleine Pups-Bauer durch die ganzen Vorgeschichten jetzt denkt, Millionen über Millionen von dem stupid-german geradezu zu "erpressen" zu können um irgendwelche Ernteausfälle dadurch zu decken und die US-Gerichte machen das auch noch mit. Bei nem US Konzern würde das never-ever so laufen. Da kann man nur noch mit Kopf schütteln...  

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17.02.20 08:59 #4264 oh,darauf hab ich gewartet die Angst geht
wieder um billiger rein huaa.  

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17.02.20 09:23 #4265 Körnig
Bis unter 70 ist noch ein weiter Weg. Wobei es schnell bergab gehen kann, wenn der Glyphosatvergleich kommt. Die Vergleichsspekulationen haben den Kurs stark getrieben. Da ist viel Optimismus eingepreist. Wenn das zittrige Bayermanagement tatsächlich aberwitzige 10 Milliarden zahlt dürfte es runter gehen. Das muss man sich mal überlegen: Das wäre mehr als der Animal Health Verkauf einbringt. Mit der Hälfte des Verkaufspreises könnte ich als Vergleichszahlung irgendwie leben damit Ruhe reinkommt. Die andere Hälfte des Erlöses muss aber zur Schuldentilgung bei Bayer bleiben. Wenn Baumann das nicht hinbekommt zieht er hoffentlich persönliche Konsequenzen.  
18.02.20 08:06 #4266 Irre
Alle diese Schadenersatzforderungen sind schon sehr irrational.
Jeder, der mit irgendeinem Unkrautvernichter hantiert hat, wittert nun den großen Reibach und stellt Behauptungen in den Raum, die dann zu Schadenersatz führen.

Es ist schon unglaublich, was heute alles möglich ist.
Bin ich zu dämlich und verbrühe mir die Hand, weil ich mit einem Wasserkocher Wasser erhitzt habe, werde ich künftig auch den Hersteller des Wasserkochers verklagen.
Oder ich trinke einen kleinen Schluck Domestos, vielleicht bekomme ich ja Kohle für diese dämliche Aktion.

Die spinnen die Amis!  
18.02.20 08:43 #4267 zumal
das ja keine Mitarbeiter von Bayer oder BASF waren, die das Mittel ausgebracht haben. Da kann man genauso gut seine Ex in Spe abknallen und dann von Smith & Wesson ne Viertelmilliarde fordern. Machen wir dann 50/50 zwischen den Anwälten, die einen da rausboxen und einem selbst als traumatisierten "Opfer" der Waffenindustrie. Nur Gewinner bei dem Spiel!

Völlig gestört, dem Richter gehört die Lizenz entzogen, der so einen Schwachsinn urteilt.  
18.02.20 11:28 #4268 amerikanisches Showbusiness vs. deutscher M.
Das alte Lied - erstmal klagen, vor den amerikanischen Erstinstanz-Laienrichtern und der zusammengewürfelten Jury ist es relativ einfach einen Prozess zu verlieren und dann astronomische Zahlungen zu erstreiten. Gut für's Ego und Marketing der US-Anwälte. Aber die entscheidenden Urteile kommen dann in den Berufungsverhandlungen und da wird dann radikal gekürzt oder noch besser die Klage komplett abgewiesen. Leider braucht es auch in Amerika viel Geduld um die Prozesse jahrelang durchzuklagen. Und da der deutsche Michel-Vorstand ja kurzfristig gewinnorientiert ist(weil persönliche Bonuszahlungen eingestrichen werden wollen) und Angst hat den Aktionären mal die Dividende zu kürzen, wird eben das Pflaster der Vergleichszahlung rausgeholt. Die nächste Vorstandsgruppe darfs dann richten (Schrempp, Breuer, Esser und Zumwinkel sind doch tolle Manager gewesen, gelle?) - hauptsache der eigene Bonus stimmt und man kann sich dann mit dem goldenen Handschuh verabschieden. Schade das die heutige Mentalität der Manager nur noch darin besteht die eigenen Taschen zu füllen und nicht den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. Bayer war mal DIE Perle der deutschen Unternehmen. Ich bin weiter investiert, erwarte aber die nächsten 2-3 Jahre keinen Vergleichsjubelsprung. Die Hoffnung auf die alten deutschen Werte - Qualität, Innovation und Stärke - habe ich immer noch. Ob dieser Vorstand das vermag umzusetzen, habe ich im Augenblick meine Zweifel. EIne Entlastung gibt es von mir jedenfalls bei dieser kurzfristigen Unternehmenspolitik mit dem Scheckbuch die Kläger ruhigzustellen und dann abwarten jedenfalls nicht.    

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18.02.20 17:13 #4269 Genau meine Meinung
bin und bleibe investiert wobei für mich der faire Wert etwa zwischen 90 und 100 EUR liegt.
 

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18.02.20 19:55 #4270 Sichere Dax-Werte
Wenn ich mir die Performance meiner so genannten sicheren Dax-Werte in den letzten zwei Jahren so ansehe, könnte ich nur noch kotzen oder heulen. Warum habe ich nicht alles in irgendeine amerikanische Techaktie investiert!?!  Da säße ich jetzt auf dicken Gewinnen und könnte besser schlafen.  Aber es ist nun mal, wie es ist. Schei...!!!  
19.02.20 00:26 #4271 Trendliner
Ein S&P 500 ETF ist das Mittel der Wahl. Auch für US Milliardäre denen in dieser
Marktlage nichts besseres mehr einfällt. Wer soll der USA das Wasser reichen?

Aller Nationalstolz und Selbstbehauptungswille der Franzosen nutzt nichts, wenn  Deutschland von US-hörigen Spekulantenfreunden und/oder grünlackierten kryptokommunistischen Industriefeinden regiert wird. Mit der politisch impotenten Truppe in Berlin und deren ideologiegeschwängerten Hofbrrichterstattern wird das nichts. Kein Stich gegen die USA. Europas Wirtschaft und Wohlstand erodiert rasant. Eine Dekade können wir noch von der Substanz leben, dann wird die Luft dünn. Der Selbsthass und Selbstzerstörungswille in Deutschland ist erschreckend. Der Name Kaeser ist bezeichnend für die Selbstverzwergung deutscher Manageristen und für sich genommen bereits Grund genug DAX-Konzerne unterzugewichten.  
19.02.20 08:33 #4272 Vielen Dank
für deine Einschätzung, SebastianD1972!  Ich finde, du hast vollkommen recht und man hätte es nicht besser ausdrücken können.  Einen Wert habe ich soeben nach Veröffentlichung der Zahlen für 2019 und den Aussichten für 2020 rausgeschmissen:  COVESTRO  Dividende hin, Dividende her!    
19.02.20 09:43 #4273 BASF und Bayer
sind International aufgestellt und verdienen ihr Geld mehrheitlich im Ausland. S...D19 du liegst mit deiner wirtschaftspol. Einstellung auf meiner Wellenlänge. Die Tage der Sozialromantiker von Merkel und Groko  sind gezählt. Lähmung und Visionslosigkeit haben ein baldiges Ende und die der Wirtschaftsliberale Flügel der CDU/CSU scharrt schon mit den Hufen. Sollte es eine Schwarz/Grüne Regierung geben, dann wird Deutschland auch wieder von ausl. Investoren interessant. Diese Zeit müssen wir noch durchhalten.  

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