AT&S - Wachstumsweg zu 80 Euro

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eröffnet am: 28.03.20 07:27 von: cicero33 Anzahl Beiträge: 4304
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28.03.20 07:27 #1 AT&S - Wachstumsweg zu 80 Euro
Ich habe mich dazu entschlossen einen neuen AT&S - Thread zu eröffnen, weil das Unternehmen im Rahmen der dem Leitsatz "More than AT&S" untergeordneten Strategie eine bedeutende Veränderung erfährt, die dazu führen wird, dass AT&S auch an der Börse neu bewertet werden wird. 

Ich möchte damit auch das Kursziel 80 Euro für das Geschäftsjahr 2024/25 ausgeben und habe entsprechend auch den Thread-Titel angepasst.

Die Grundlage für dieses Kursziel bilden die unternehmenseigenen Prognosen, wonach mittelfristig, also in 5 Jahren (GJ 2024/25), ein Umsatz von 2 Mrd Euro und eine EBITDA-Marge von 25-30% erreicht werden soll. 

Was steht also hinter dem Leitsatz bzw. der Strategie "More than AT&S":?

* Die Hauptsäule ist definitiv der massive Ausbau der IC-Substrate - Produktion, welche die Kapazitäten bis zum GJ 2024/25 stufenweise verfünffachen lässt und AT&S unter die TOP 3 - Hersteller (weltweit) vorstoßen lassen soll. 

* Daneben steigt AT&S verstärkt in die Modulproduktion ein. Es wurden bereits Investitionen in Produktionsanlagen (Werk Chongqing II) vorgenommen. Die Umsätze sollen in den nächsten 2 Jahren
5-10% des Konzernumsatzes erreichen. 

* Zusätzlich zur "Produktion" von Modulen wird AT&S auch Dienstleistungen in diesem Bereich anbieten. Das geht von der Planung mit dem Kunden, über die Produktion und den Tests. Die Wertschöpfung wird also gesteigert und weitere Umsätze erzielt.

In den letzten Jahren ist es gelungen weltweit die Nr. 1 bei der Produktion von technologisch hochwertigen Leiterplatten zu werden. Die Margen stiegen stetig an. Die Pläne unter "More than AT&S" werden eine weitere Margenverbesserung nach sich ziehen.
Die Projekte sind nicht nur bereits geplant und großteils finanziert, sondern es wurde bereits mit der Umsetzung begonnen. Nach zuletzt getätigten Investitionen wird sich die Kapazität für die Produktion von IC-Substraten bereits im GJ 2020/21 nahezu verdoppeln. 

Anhand der angeführten Parameter (Umsatzverdoppelung und Margenverbesserung) lässt sich somit für das Geschäftsjahr 2024/25 ein EBITDA von 500-600 Mio bzw. ein Nettogewinn zwischen 205 und 280 Mio errechnen (Selbstverständlich wurden dabei auch erhöhte Abschreibungen und Zinskosten bzw. Steuern berücksichtigt).
Unterstellt man nun bei gleichbleibender Aktienanzahl einen Aktienkurs von 80 Euro käme man auf einen Marktwert von 3,1 Mrd Euro. Bei der erwarteten Gewinnspanne würde das ein KGV von 11-15 bedeuten. Die Kosten für den Ausbau sollen aus dem CashFlow, den bestehenden liquiden Mittel und neuen Krediten, bestritten werden. Es ist also keine Kapitalerhöhung geplant.

Ich freue mich auf Eure Meinungen zum Thema...  

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29.02.24 17:23 #4280 Socki
Naja, was hätte er denn machen sollen? Die Rolle des AR ist, bei großen Projekten zuzustimmen (vor seiner Zeit). Danach kann er da aus meiner Sicht nichts mehr tun.  
29.02.24 17:40 #4281 Volle Zustimmung Bargain!
Auch wenn ich wieder Gefahr laufe, von manchen als Naiv bezeichnet zu werden, so sei hier doch erwähnt, dass die Risiken von AT&S für das (die) Kulim Werke doch um einiges niedriger sein sollten, als es dies bei AMS war.

Bargain hat es ohnehin schon geschrieben. Ich schließe mich dem voll an.

Meiner Ansicht nach zeigt sich einfach wieder, dass Everke ein verantwortungsloser Spieler war. Das hat schon die Übernahme von Osram gezeigt und setzt sich nun bei diesen Vertragsbedingungen fort.

Und nein, Kulim ist kein steirischer Scherbenhaufen. Auch Infineon und viele andere Techunternehmen haben in Kulim investiert.
 

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29.02.24 17:50 #4282 BargainInvestments
Als Controller hinterfrage ich Entscheidungen des Geschäftsführers tagtäglich. Frage nach und diskutiere mit ihm warum wir gewisse Projekte machen, wie es mit Anzahlungen, Risiko und Projekterfolg aussieht. Egal ob Kundenprojekte oder Entwicklungsprojekte und mir ist klar, dass dieses hinterfrage dazu führt, dass man Projekt einstampft bzw. bei gewissen Projekten gegenlenkt. Wie es aussieht im Falles eines Stornos. Ohne Anzahlung beginnen wir keinen Auftrag, da es immer wieder Lustige gibt die meinen an Verträge müsste man sich nicht halten. Nur selbst bei Absprung liegt der Schaden nicht bei uns.

Ein Aufsichtsrat sollte sich Vorstand/Geschäftsführer informieren lassen und genauso kritische Frage stellen. Aufgrund der Organhaftung noch viel eher. Und nur weil eine Entscheidung vom vorigen Aufsichtsrat getroffen wurde, bedeutet es nicht dass dies nicht in meine Verantwortung fällt, gerade diese vor allem in dem Ausmaß würde ich noch viel eher kritisch hinterfragen. Kosten des Werkes SOLL/IST, Zeitplan und wie schauen die Verträge mit dem Kunden aus. Auch im Fall eines Absprungs. Vor allem bei Investitionen von 1 Mrd.

Mir ist schon klar, dass es Aufsichtsräte gibt wo ehemalige Politiker sitzen die offensichtlich begrenztes Wissen von der Branche haben und die offensichtlich nicht wirklich was kritisch hinterfragen. Aber in dem Fall reden wir von einem CEO eines börsennotierten Techunternehmens und bei einer Investition von 1 Mrd. sollte ich auch durchaus mal an eine Schlechtwetterfront denken.
 

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29.02.24 18:15 #4283 cicero
wie gesagt es war nur ein Gedanke

Risiko ist kleiner:
Klar es gibt ja die Anzahlungen waren ja auch in der Vergangenheit scheinbar ein eher unrühmliches Thema. Nur was würde das gleiche Szenario für AT&S und vor allem für den Kurs bedeuten? Wären alle Kosten gedeckt bzw. wie würde der Kursverlauf dann ausschauen? Die große Hoffnung oder der Tenor war hier im Forum im letzten Jahr man muss es langfristig sehen und es wurde so getan also könnte nichts diese Erfolgsstory in die Quere kommen. Dann kam die KE, da kippte die Stimmung und seitdem scheint der Karren sehr verfahren zu sein.

Wie gesagt ich glaube an die Zahlen, wenn man Erlös und Ergebnis nach oben geht u die Investitionen sich bezahlt machen dann kann es natürlich abgehen. Nur wie man sieht kann trotzdem, dass ein oder andere Steinchen ins Getriebe geraten und ich wäre schon von ausgegangen, dass bei allen Investitionen auch Worst Case Szenarien durchdacht werden. Nur scheinbar war dies in Bezug auf die Liquidität nicht so, sonst bräuchte man ja keine KE. Wobei dies ganz offensichtlich für die Bestückung von Kulim II benötigt wird. Und weil es gestern kam. Die Aussage war seitens IR, dass die 3,5 Mrd. Erlös ohne Kulim II zu verstehen sind.  

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29.02.24 18:16 #4284 Socki
Du hast Recht, wenn Du sagst, dass er es laufend zu hinterfragen hat und sich informieren muss. Ich meine aber, dass seine Handlungsmöglichkeiten dann begrenzt sind. Wenn das ein Werk war, das von Haus aus hauptsächlich für einen Kunden konzipiert war, kann er kaum nachträglich fordern, dass das Projekt abgeblasen wird. Und die Kundenbasis zu differenzieren wird eventuell nicht mehr möglich gewesen sein. Also welche konkreten Handlungsmöglichkeiten sähest Du bei einem AR Gerstenmayer, wenn er die schlechten Zeiten kommen sieht.  
29.02.24 18:58 #4285 BargainInvestments
Bei Antritt eines AR-Postens würde ich mich schon über laufende Investitionen, Projekte, Verträge und Risiken informieren. Thema "Liquidität" bei Investitionen. Wurden alle möglichen Szenarien durchgespielt und was bedeuten sie fürs Unternehmen? Sollte ich den Eindruck haben es ist alles nur auf Schönwetter aufgebaut, dann würde ich den Posten ja gar nicht antreten. Trete ich den Job aber an, würde ich den Vorstand im Rahmen der ARS dazu zwingen entsprechenden Überlegungen anzustellen bzw. den möglichen Schaden bei Absprung des Kunden offenzulegen. Sollte dieser unwesentlich sein, da entsprechende Anzahlung und Absicherung bestehen, tja dann ist es halt so. Sollte aber dabei rauskommen es könnte zu einer gewissen Schieflage oder zu beträchtlichen Nachteil der Eigentümer kommen, dann würde ich schon darauf pochen eine alternative Verwendung zu prüfen. => Maschinen/Gebäude, Verkauf usw.

Wie gesagt, ich habe bei Einstieg keine Sekunde gedacht, dass bei all den Plänen von AT&S Fragen von Investitionen, Liquidität und Kundendiversifikation überhaupt stellt, weil ich davon ausgehe dass ein Unternehmen jenseits der 100 Mio. Umsatz entsprechende kaufmännische Vorsicht bei allen Entscheidungen walten lässt und es nicht nur ein super optimistisches Marktszenario gibt sondern auch ein optimistisches, ein konservatives und ein pessimistisches Szenario.  

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29.02.24 19:05 #4286 BargainInvestments
Die Geschichte mit der KE zeigt ja aber, dass eben nicht alle Szenarien durchdacht wurden. Und dann fragt man sich halt auch schon wie sieht es bei anderen Themen aus? Ist der CEO nur ein Einzelkämpfer der alles in der Hand hat und der AR nickt nur alles ab? Oder wird das Unternehmen von einem Managementteam geführt, welcher von einem kritischen AR beaufsichtigt wird, der auch entsprechenden Input liefert.



 

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29.02.24 19:14 #4287 AMD auf Superhöhenflug
AMD übrigens wieder im Wahnsinnshöhenflug, allein heute zum aktuellen Zeitpunkt + 7,60 %. Man fragt sich wirklich, wann AT&S davon jemals profitieren wird...  
01.03.24 05:46 #4288 #socki
Wenn es in der Sache um etwas geht, entscheidet der Vorstand definitiv nicht alleine. Du wirst ja als  Hälftebesitzer (neben deiner Frau) deines Hauses auch mitentscheiden wollen, wie das neue Badezimmer aussieht.  Androsch und Dörflinger reden hier mit Sicherheit mit. Es ist ja auch jetzt wieder abzulesen, dass es hier unterschiedliche Interessen und damit Standpunkte gibt, die ja noch dazu öffentlich wurden.
Man kann daher auch nicht Herrn Gerstenmayer alleine für alles Verantwortlich machen, weder für das was im Unternehmen gelungen ist, noch für die weniger rühmlichen Ergebnisse.
Trotzdem steht er nun mal an der Spitze des Unternehmens und wird es aushalten müssen, wenn sich alle an ihm reiben. Wenn es gut geht, darf er sich ja auch mit Ruhm bekleckern.

Und ja, ich habe hier auch Fehler gemacht. Ich hatte zuletzt geschrieben, dass man sich als Börsianer nichts vorwerfen kann. Ich nehme das bedingt zurück. Hätte ich mich nicht so sehr auf die Kompetenz (sie werden schon wissen, was sie tun) des Vorstandes verlassen, sondern zeitgerecht die Zahlen nochmals studiert, hätte es mir auffallen müssen, dass es knapp werden könnte.
Im nachhinein ist das halt trotzdem immer alles leicht zu sagen.
Den selben Fehler hat ja auch der Vorstand begangen, mit weitaus besserem Zahlenmaterial, Branchenkenntnissen usw.. Und natürlich hat er es nicht vorausgesehen, denn sonst hätte er rechtzeitig handeln müssen.
Bei der Aufarbeitung wird halt immer auch der Umstand zu sehen sein, wie die Situation/Lage zum Zeitpunkt der Entscheidung war. Wie sah die Datenlage bzw. die Prognosen aus.
 

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01.03.24 05:59 #4289 Karre aus dem Dreck ziehen
Im Grunde ist das jetzt aber ohnehin Schnee von gestern. Jetzt geht es darum, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Es gibt noch immer eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie das gelingen kann, auch ohne, die Aktionäre hier ausbluten zu lassen. AT&S ist keine AMS!
Es gibt hier ein funktionierendes Geschäftsmodell. Es geht darum, die angespannte Verschuldenssituation in den Griff zu bekommen.
Die Verhandlungen laufen mittlerweile seit 6 Monaten (Im September dürften schon die ersten Sondierungen statt gefunden haben), man kann davon ausgehen, dass hier alles zur Sprache kommt, was auch hier im Forum so aufgeworfen wurde.
Möglicherweise gibt es ja auch eine Hybridlösung, ich meine damit eine Kapitalerhöhung gepaart mit Komplementärmaßnahmen. Das würde auch die lange Zeitdauer der Verhandlungen erklären.



 

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01.03.24 06:34 #4290 Socki
Reden wir eigentlich jetzt von Gerstenmayers Rolle als CEO bei AT&S oder als AR bei AMD?  
01.03.24 07:18 #4291 Welche Rolle
CEO von AT&S!  

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01.03.24 07:53 #4292 Welche Rolle
Und ich habe immer von seinem Handlungsspielraum als AR bei AMD geredet. Als CEO hat er natürlich die volle Verantwortung.  
01.03.24 10:20 #4293 AMD
Gibt es einen bestimmten Grund für die Kursexplosion bei AMD? Und könnte sich das mal positiv auf AT&S auswirken?  
01.03.24 10:27 #4294 Charttechnische Unterstützung
Bei ca. 18,50-18,60 scheint tatsächlich eine wichtige charttechnische Unterstützung zu liegen. Mal sehen, wie lange die hält, gestern ist es ab 18,60 stark nach oben abgeprallt. Hier könnte tatsächlich mal ein Boden liegen, Betonung auf "könnte". Aber ist auch nicht so unwahrscheinlich, weil viel mieser kann die Stimmung der Anleger kaum mehr werden..  
01.03.24 13:26 #4295 Kursexplosion bei AMD

Der AMD Kurs steigt so stark auf Grund des neuen GPU Produkts MI300 von AMD. Gestern hat der CEO von Dell berichtet ""We are also seeing strong interest and orders for AI-optimized servers equipped with the next generation of AI GPUs, including [Nvidia's] H200 and [AMD's] MI300X," Dell Chief Operating Officer Jeff Clarke said on the company's earnings call Thursday afternoon." Ob AT&S davon profitiert ist für mich schwer zu sagen, es kommt wohl darauf an ob auf die grosse Nachfrage für MI300 (und auch die CPU Produkte von AMD) eine starke Nachfrage für AT&S Substrate folgt. Ich gehe eigentlich davon aus, wobei es auch möglich ist dass zB andere Unternhemen spezifische Aufträge für die MI300 Substrate bereits haben. Diese Information ist möglicherweise nicht öffentlich, aber vielleicht weiss jemand anderes hier im Forum Bescheid.

https://www.morningstar.com/news/marketwatch/...how-its-dramatic-rise

 
01.03.24 22:18 #4296 Massive Gewinnreduzierungen
Die bereits reduzierten Gewinnerwartungen wurden von den Analysten weiter reduziert, das Ergebnis je Aktie wurde von 1.13 Euro auf 0.75 reduziert, für 2024 und für 2025 von 3.22 auf 2.14, damit ist AT&S beim KGV 2024 teuer und nur noch beim KGV 25 günstig, doch stark verschuldete Firmen werden sowieso mit einem Bewertungsabschlag gehandelt. Nicht nur AMS, sondern auch ATS ist stark abhängig von seinen Hauptkunden, beide haben, neben immensen Schulden, eine unterdurchschnittliche Kundendiversifikation. Wenn der Kurs jetzt anfängt zu steigen, dann dürfte das den sinkenden Zinsen zu verdanken sein, das hilft allen stark verschuldeten Firmen, mit einer geringen EK-Quote.  
02.03.24 04:54 #4297 Was steckt hinter deinem Bashing?
Bist du  eigentlich nur Menschenfreund und willst alle die potentiell gefährdet sind, in diese Aktie zu investieren, warnen oder was genau ist deine Motivation für dein strukturelles bashen dieser Aktie?  

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02.03.24 05:20 #4298 Open Document
Wer viel Zeit und besonderes Interesse an der Chiplet und Packaging Technologie hat, kann sich ja dieses Dokument hier durchlesen:

https://www.opencompute.org/documents/...d-systems-and-technology-pdf  

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02.03.24 09:14 #4299 Ist nicht alles negativ
An sich finde ich diese Ausführung gar nicht so negativ.
Zum einen ist 2024 (= Ende März 2024) quasi vorüber, damit steht das günstige KGV 2025 gerade vor der Tür. Wenn man dann noch davon ausgeht, dass Zinssenkungen anstehen, sollten hochverschuldete Unternehmen überproportional davon profitieren.
Die Abhängigkeit von wenigen großen Kunden ist aber sicherlich nicht ideal.  

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02.03.24 16:48 #4300 eine - sehr PERSÖNLICHE - Einschätzung
Cicero, Dich schätzend, kann ich Deinen Unmut in Bezug auf stksat verstehen, weil Du - glaube ich - Dich dann veranlasst siehst, das eine oder andere relativieren zu "wollen / sollen / müssen". Aber dennoch ist stksat's Sichtweise nicht nur (selbstverständlich) legitim, sie ist auch Anstoß darüber nachzudenken. Manches, von dem was stksat schreibt kannst du entkräften. Andere Postitionen sind eben eine Frage, wie man etwas sieht bzw. bewertet - und zwar auch unabhängig von Zahlen. Selbst wenn diese Zahlen nicht immer stimmen sollten, ER sieht sie so - und dieses "wie man etwas sieht", das lastet ohne Zweifel am Kurs. Der momentane Kurs ist ganz sicher nicht durch stksat herbeigeführt, da denken mehr, so wie er - das muss man auch so nehmen. Dafür ist dieser von Dir, Cicero, eingerichtete Thread ja auch so wertvoll, weil man sich hier fachlich versiert und von vielen Sichtweisen einem von den meisten hier geschätzten Unternehmen nähert. Und dort, wo eine Position nicht stimmt, da wird das auch aufgearbeitet.

Freue mich, dass auch Socki wieder mitdiskutiert. Er (nicht alleine aber doch recht intensiv) hat ja schon sehr früh dem CEO Verantwortung zugewiesen, als z.B. ich noch deutlich hinter Gerstenmayer stand, erheblich mehr als heute..... Wiewohl ich immer noch auf dem Standpunkt stehe, dass der Vorstand nicht alles, was kommt, vorhersehen kann und - für mich - ein großer Teil der Misere darin liegt, dass AT&S seit Jahrzehnten, riskant rasch expandiert. Da zahlt AT&S derzeit die Zinsen dafür - noch dazu im Sinne des Wortes.....


Was AT&S derzeit belastet, das ist für MICH gewaltig viel:

  - sicherlich die Verschuldungssituation und die geringe EK-Quote. Das ist der enormen Expansionspolitik geschuldet, die zur Unzeit kam. Wobei sowohl die, bei Baubeginn von KULIM noch nicht "planbare" hohe Inflation samt folgender rasanter Zinsentwicklung, die negative Wirkung ordentlich verstärkt. Für mich ein Minuspunkt.

  - der Umstand, dass die USA und die EU massiv auf Standorte im eigenen Einflussbereich setzen und hier viel Geld in die Hand nehmen. Leider nach der Entscheidung von AT&S, in Kulim zu bauen. Könnte für AT&S nicht gut sein, denn NOCH ein (großes) Werk in den USA oder der EU, das geht mit KULIM nicht. Die Unsicherheit ist: Wird Kulim I (und II) ausgelastet sein, wenn der Mitbewerb in den USA oder Europa zunehmend produziert (und Taiwan wird ja nicht "geschlossen") ? Das wird die Steiermark nicht übernehmen können. Für mich in Bezug auf AT&S, "zunächst" ein Minuspunkt.

ALLERDINGS: ich bin immer noch der Ansicht, dass die von China beeinflusste Hämisphäre der technologischen Wirtschaftswelt gewaltig groß ist, mit massiv großem Potential.  AT&S könnte es schaffen, auf beiden Seiten der Welt befreundet zu sein ! Womit ich diesen Bereich, wenn AT&S technologisch am Ball bleibt und Kulim wirtschaftlich verdaut - auf längere Sicht - positiv sehe.

  - die unsägliche stümperhafte Situation um die KE. Ich habe den Eindruck, dass dieses "Vorhaben" immer mehr von Marktteilnehmern an der Börse, der schlechten EK-Quote zugeordnet wird, und nicht allfäligen weiteren umsatzerhöhenden NEUEN Visionen.

Damit wächst die Sorge, dass AT&S brutal gesagt vor Liquiditätsproblemen steht. Die Aussage, man hätte genügend Kreditlinieren, könnte schlicht nicht mehr einfach "nur so" geglaubt werden. Jedenfalls nicht zu den bisherigen Konditionen, sollte an der Liquidität / Auslastung der Werke auch nur gezweifelt werden. Hier haben wir schon oft die katastrophale Kommunikation des Unternehmens diskutiert. An dieser hat sich nichts geändert - das steht für mich schon an der Grenze nach einem Ruf nach Konsequenzen. Das sehe ich derzeit leider sehr, sehr negativ !

  - wie wird die Leistung des Vorstandes, speziell des CEO beurteilt ? Welches Vertrauen bringt ihm der Börsenmarkt entgegen ?  Um's klar zu sagen: dass z.B. die Zinsen steigen oder die Lager der Kunden voll sind, das muss der CEO nicht unbedingt vorhersehen können. Dass er eine KE braucht, müsste er schon wissen. Und wenn er nicht die Fähigkeit hat, eine solche KE RECHTZEITIG (siehe Kurs) umzusetzen, dann fehlt ihm eindeutig eine Führungskompetenz. AT&S ist ja schließlich keine Bäckerei - oder ein Staatsbetrieb. Und wenn er durch glaubhafte und zielgerichtete Äußerungen nicht in der Lage ist, die selbstverständlich einsetzende Unsicherheit zu beruhigen und stattdessen monatelang ein Kurzsgemetzel in Kauf nimmt, dann fehlt ihm auch die Kompetenz zur Kommunikation samt Verantwortungsbewusstsein (SOFERNE die KE und damit "ein Kurs" wirklich benötigt werden !!!!).

Hr. Gerstenmayer hat - in der Vergangenheit - technische Kompetenz aber auch Kompetenz im Aufbau neuer Werke bewiesen. Doch das alleine könnte nicht genügen - und ich habe die Vermutung, dass die Investoren weltweit, derzeit nicht Aktien von AT&S kaufen, weil das Unternehmen so hervorragend und visionär geführt wird. Für mich ist das - leider !! - ein Minuspunkt. So lange, bis der Markt "von selbst" AT&S wieder nach oben spühlt. Dann ist das zwar immer noch ein Minuspunkt, aber einer, der dann nicht mehr so schwer in's Gewicht fällt, wie heute ! Immer noch traurig genug: Hr. Gerstenmayer hat sich selbst geschadet und uns auch.

  - beginnende Zweifel an der technischen Qualifikation. Daran wurde in den letzten Jahren, korrekter Weise, NIE gezweifelt. INTEL, als einer der wichtigsten Kunden scheint sich sehr aktiv mit der neuen Technologie der Glassubstrate zu befassen. AT&S gelingt es nicht, dazu etwas ernsthaftes von sich zu geben. Abgesehen von einem eher bescheidenen Kommentar, die Technologie ist (noch) nicht so gut ausgereift (ich glaub es war ein technischer Direktor). Schön und gut. ABER: arbeitet AT&S dran ? Beherrscht AT&S die Technologie ? und vor allem: Wird AT&S, wenn INTEL das abruft, in der Lage sein zu liefern - und nicht erst wieder mit dem Bau einer neuen Fabrik beginnen ?

Oder anders gefragt: Wird AT&S Lieferant für INTEL bleiben, wenn man dort die Sache anders sieht ?  --- Pointiert: Baut man hier in Kulim vergleichsweise noch immer noch neue Werke für Wankelmotoren - während der Markt sich wo anders hinentwickelt - es sei denn, man ist MAZDA Fan ..... Ich war MAZDA Fan, schätze rund 40 Jahre - aber in Bezug auf AT&S tut sich da für mich (ohne Information von AT&S über seine diesbezügliche Qualifikation) - vorerst nur längerfristig - ein immer größer werdender Minuspunkt auf.

  - wird die aktuelle KI Fantasie am Börsenmarkt nicht vielleicht doch mehr differenziert, als man bedenkt ? Nicht alle, denen KI derzeit Flügel verleiht, wie z.B. NVIDIA, sind Kunden von AT&S. Hilft ja wenig, wenn Unternehmen in die Höhe schießen, deren Zulieferer in Taiwan beheimatet sind. Das könnte ein MItgrund, für die aktuelle AT&S Kursentwicklung sein - ich kanns für mich noch nicht richtig einordnen. Es wird vermutlich (für mich) davon abhängen, was sich in den nächsten Monaten bei und in Bezug auf AT&S mit INTEL und AMD entwickelt. Sehe das derzeit eher neutral.

  - welche Marktmacht haben Leerverkäufer wirklich ? Persönlich glaube ich, dass ein gesundes mit stabilem Zukunftspotential ausgestattetes Unternehmen von shorties nicht in Grund und Boden gestampft werden kann. Das ist vielmehr ein Virus, den ein gesundes wirtschaftliches Immunsystem im Griff hätte. Das allerdings AT&S aktuell fehlt - muss man sagen (das gesunde Immunsystem, nicht das Virus !!). Daher haben die Shorties Erfolg bei AT&S - so lange, bis die Resistenz einsetzt - sei es aufgrund einer KE oder - mir lieber - durch wachsende Umsätze. Das sollte aber nun bevorstehen und die Infektion müsste bald vorüberziehen. Bald, noch nicht gleich. Dennoch, für mich zwar "nicht positiv" - aber kein Grund mehr zur Sorge (die Folgen dieser Infektion sind eh schon da ...).

  - wie lange noch hat Hr. Gerstenmayers Maxime Gültigkeit, dass er kein Börsenspekulations-Unternehmen betreibe, sondern einen Konzern, dessen wirtischaftliche Entwicklung wichtig sei, nicht aber der Börsenkurs. Dieses Theorem angesichts einer offenbar zumindest verhandelten KE aufrecht zu erhalten, stimmt schon nachdenklich. Aktionäre, wie z.B. Androsch und Dörflinger, die (vermutlich) sowieso nicht die Absicht haben, ihre Papiere auf den Markt zu werfen, werden sich mit einer solchen "Strategie" wohl anfreunden können - wenn nicht grad eine KE "notwendig ist". Aber ist das eine Motivation derzeit neu einzusteigen ? Eigentlich NEIN ! Ich sehe diese Strategie negativ. Auch wenn sie für den normalen (!!) Betrieb des Unternehmens weniger Bedeutung hätte, außerhalb von KE Zeiten, meine ich.

Zwischenfazit:

All diese Unsicherheiten können Investoren derzeit davon abhalten, AT&S Aktien zu kaufen. Einiges davon könnte der CEO in Kooperation mit dem AR durch bessere und professionellere Kommunikation  auffangen (wobei der Komperativ "bessere" eh schon zu hinterfragen wäre). Anderes wird sich hoffentlich "von selbst" verbessern, sobald die Zinsen sinken und gleichzeitig die Umsätze durch steigfende Nachfrage wieder anspringen. Auf diese Hilfe "von außen" - die man ja eigentlich für das zweite Halbjahr erwartet -  scheint der Vorstand auch zu setzen.

Und gibt es etwas, das FÜR AT&S spricht ?

Obiges waren meine Überlegungen nach Ursachen für den Kursabsturz der letzten Monate. Welche Überlegungen gibt es für mich, die Papiere zu halten (abgesehen von der Abneigung, Verluste am Papier tatsächlich zu realisieren) - oder gegebenfalls zuzukaufen ?

   - Noch kann AT&S den laufenden Betrieb aus dem operativen Geschäft decken. Das ergibt sich aus dem letzten Quartalsbericht und es wären ansonsten adhoc Meldungen ergangen. Der allgemein angenommene Aufschwung im 2. Halbjahr 2024 ist in greifbarer Nähe, also müsste der laufende Betrieb auf Dauer gesichert sein - womit man den Titel halten kann (zumindest dann, wenn man nicht auf schnelle Gewinne abzielt). Für mich ein Pluspunkt !

  - Die hohen Zinsen werden in den nächsten 6 - 12 Monate sinken. Hoffentlich rasch und signifikant genug. Den Sparern hat das alles sowieso nicht's gebracht, sodass sinkende Zinsen diesmal nichts sind, was man bedauern müsste (es sei denn, man hält Banken Aktien ...). Ein Pluspunkt !

  - Die Lager der PC & Server Produzenten leeren sich, die Digitalisierung ist ungebrochen. Die digitalgebundene Elektrifizierung (Auto, Medizin, KI, Umwelttechnologien, Haushaltstechnologien etc.) werden zunehmen (müssen).  Für mich ein weiterer Pluspunkt.

  - Der Kurs ist aktuell so schlecht, dass er uns schon wieder durch diesen Umstand vor eine KE schützt .... :o))  - hoffentlich .... :o(( .... Für mich ein etwas skurriller Pluspunkt.

  - Zumindest AMD hat sich in aller Öffentlichkeit zu AT&S bekannt (INTEL ja auch, durch seine Mitfinanzierung in Kulim). Beide sind immer noch gewaltige Größen in der Computerwelt und werden - zumindest "bald" Leistungen von AT&S abrufen. Da deren Kurse nach wie vor in Bereichen sind, von denen AT&S nur träumen kann, ist davon auszugehen, dass die Auslastung bei AT&S in den nächsten grob gesagt: 12 Monaten signifikant steigen wird. Da sind die aktuellen AT&S Kurse - selbst dann, wenn sie noch weiter fallen sollten - auf Jahressicht derzeit wahrscheinlich günstig. Für mich wieder ein Pluspunkt.

DANACH allerdings wird's davon abhängen, was sich bei AT&S technologisch tut (Stichwort: Glassubstrate) und ob sich das Unternehmen dazu bequemt, eine Wortspende an die Öffentlichkeit zu richten - und sei es nur, um etwas Kurspflege zu betreiben. Wenn Herr Gerstenmayer aber Zeit findet, bei Osram Aufsichtsratsmitglied zu sein, wär's nett, wenn er gegelgentlich davor ein paar Minuten abzweigt, etwas für den AT&S Kurs zu tun - auch wenn es ihm (was ja eigentlich eine Selbstverständlich keit sein sollte) in erster Linie darum geht, wie es dem Unternehmen operativ geht. Ansonsten sollte man ihm anbieten, noch mehr bei Osram zu arbeiten und jemand anderen den Platz freizumachen, der sich zu 100 % um AT&S kümmern möchte.

  - Besteht die Aussicht, dass AT&S eine Dividende auszahlt ? Nun, das ist für 2023/24 schwierig zu sagen, denn eigentlich sollte man das nicht - was zu sagen mit das Gehirn gebietet, nicht das Herz. Aber, soferne AT&S technologisch am Ball bleibt und auch  deren Prognosen eintreten, halte ich das zumindest ab dem GJ 2025 und ev. auch schon für 24/25, für geboten, vertretbar.  Das wäre ja momentan ein MINUSPUNKT - aber da ich davon ausgehe, dass im GJ 2024/25 dann auch der Kurs wieder deutlich höher stehen wird als heute, ist die dann in Relation zum heutigen Kurs zu zahlende Dividendenrendite auf jeden Fall ein Pluspunkt.

  - Ist der momentane Kurs für einen Einstieg günstig ? Auch wenn ich es nicht ausschließen möchte, dass der Kurs noch weiter fällt, ja das wäre sogar leicht möglich, sehe ich den derzeitige Kurs für einen Einstieg positiv. Aber nur für einen sehr vorsichtigen Einstieg - euphorisch würde ich das nicht sehen !

Persönliches Schlussfazit:

Ich habe für Montag einen Kaufauftrag abgeschickt. Ich nehme damit auch in Kauf, dass der Kurs noch weiter fallen könnte. LEIDER ist es ein Mini Auftrag, da ich dafür mein Konto überziehen muss - und mir bedauerlicher Weise nicht die Kreditlnien von AT&S offen stehen. Aber dennoch ....

Allerdings: es ist mir wichtig zu schreiben, dass ich durch meine Entscheidung absolut niemand persönlich beeinflussen möchte. Es gibt ja auch einige Minuspunkte, über die man bei einer Kaufentscheidung nicht hinwegsehen darf. Soweit es mich betrifft, mache das bereits für mein Kind (so lange AT&S technologisch an der Spitze mitwirkt !!!)  und gar nicht mehr so sehr für mich. Das wird wohl nicht auf jeden zutreffen !!  
03.03.24 05:06 #4301 Herzblut
Danke für deine Offenheit Dividendius, da schwingt dann auch eine Menge Herzblut mit.
 

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03.03.24 05:40 #4302 Substrate für AMD
#Antisense:

AT&S bietet hochentwickelte IC-Substrate für leistungsstarke AMD-Rechenzentrumsprozessoren und -Beschleuniger

https://ats.net/en/news/...d-data-center-processors-and-accelerators/

Nachdem in diesem Artikel vom November 2023 steht, dass man Substrate für CPUs und GPUs anbietet, könnte ich es mir schon vorstellen, dass auch der MI300 damit gemeint ist. Zumindest ist der MI300 ein Beschleuniger für Rechenzentren.
 

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03.03.24 07:10 #4303 MI300
Hier ist ein Artikel aus Taiwan. Die Quelle des Redakteurs sagt, dass die Hersteller Unimicron (Xinxing) und  NanYa (Nanjing Electric) und weitere Taiwan-Hersteller von Aufträgen zur Herstellung von Substraten für die MI300 Serie profitieren könnten. AT&S wird hier nicht erwähnt.

https://money.udn.com/money/story/5612/7682920

Die Frage ist, welche Bedeutung der MI300 für das Geschäft von AT&S haben könnte. Der Chip hat hauptsächlich deswegen Bekanntheit erlangt, weil er mit dem H100 von Nvidia konkurrieren kann.
Gebracht hat der H100 aber hauptsächlich Nvidia etwas. Ibiden, die ja zu über 50% die Substrate für den H100 herstellen sollen, haben hingegen kaum profitiert.
Ja, der MI300 verwendet die Chiplet Architektur, welche größere Substrate erfordert, aber ermöglicht es der MI300 den Substratherstellern tatsächlich auch hohe Stückzahlen davon zu produzieren und geht es bei dem Geschäft zwischen AT&S und AMD tatsächlich um den MI300?
Klar ist, dass sich AMD durch die Vorauszahlungen an AT&S gebunden hat und sie letztlich mit Aufträgen versorgen wird müssen, ob das nun Substrate für den MI300 sind, ist vielleicht gar nicht so von Bedeutung.
 

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04.03.24 15:22 #4304 MI300
Danke cicero für die weiteren Details zur Relevanz der AT&S Substrate für AMD's GPUs. Ich denke du hast mit deiner Auffassung Recht, dass die GPUs aufgrund ihrer relativ geringen Stückzahlen (im Vergleich zu CPU Stückzahlen dürften diese eine Grössenordnung niedriger sein) und hohen Endpreise vor allem für die Chip Designer aber nicht für die Fabs und Zulieferer hochprofitabel sein werden. Daher ist für AT&S vielleicht nur relevant, dass ihr neuer Kunde AMD kurz- und mittelfristig dank der neuen Profite weniger sparsam vorgehen muss als Intel und daher hoffentlich die AT&S Werke auslasten kann wenn die Nachfrage für CPUs sich weiter erholt.  
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