14 Gründe für ein Investment in BVB.

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eröffnet am: 24.05.11 15:08 von: atitlan Anzahl Beiträge: 27179
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24.05.11 15:08 #1 14 Gründe für ein Investment in BVB.

 

  1. Nach viel Jahre von sportlichem so wie wirtschaftlichem Rückgang, hat vor einige Jahre eine neue Zeitrechnung angefangen der  in die deutsche Meisterschaft kulminierte.

  2. BVB reduzierte dabei die vergangen Jahre (und zwar fast ohne europäische Teilnahme) ihre Verschuldung um mehr als 100 Mio. Euro... ein starkes Beleg dafür welche Freier Cashflow unter vernünftige Führung bei ein Club wie die BVB möglich ist

  3. Die Bundesliga ist zeitgleich sportlich aufgestiegen.
    Im Saison 2009/2010 belegte es den 1. Platz in Europa 2010/2011 den 2. Platz (UEFA Wertung). Von daher sind 4 CL Plätze erstmals garantiert.

  4. Dies ist auch ein Beleg dafür das deutsch Spitzenmannschaften relativ stärker geworden sind, bzw. vom Qualität her im CL viel bessere Chancen haben als vor einige Jahre.

  5. Eine Erfolgreiche Liga bringt mehr Euros aus internationale TV Vermarktung.

  6. Der internationale Konkurrenz.. kommt aus Länder die es wirtschaftlich nicht sehr gut geht.. dafür boomt es in Deutschland. Dies wird für den Clubs mehr Geld einbringen.. dafür weniger bei die Wettbewerber aus England, Italien usw.

  7. Die Europäischen Spitzenmannschaften sind meist restlos überschuldet.. b.z.w. sind von daher im Wettbewerb schwacher aufgestellt.

  8. BVB hat in Watzke, Zorc, Klopp, ein tolle Führungsmannschaft.

  9. Die BVB hatte die jüngste Meisterschaftmannschaft aller Zeiten in die zweitstärkste Europäische Liga... hat von daher extrem gute sportliche Chancen national.. sowie international.

  10. Hat einzigartige Einzeltalente wie Götzke, Bender, Kagawa, Hummels, Schmelzer und noch einige mehr. Im Kader.

  11. Mit 130 Mio. Euro, zusätzlich eine Nettoverschuldung von 40 Mio., hat die BVB ein sehr niedrige Gesamtbewertung (Enterprise Value) .. verschiedene Wettbewerber aus Spanien, England über 1 Milliarde.. dies zeigt den Potenzial bei Erfolg.

  12. Die Einkünfte aus Merchandising / TV / CL werden 2011/2012 sehr stark zulegen (schätzungsweise 50 bis 80 Mio. Euro). Dann müsste wenigstens 30 Mio. Euro Reingewinn übrig bleiben.. zu ein KGV von 10/12 bringe das ein Kurs von 5/6 €

  13. Es könnte sehr wohl ein großer ausländischer Investor auf die BVB aufmerksam werden.
    Ein arabischer Scheich muss ziemlich blöd sein wenn er ein Einzelspieler für 180 Mio. verpflichten möchte.. wenn er dafür den ganzen BVB (inklusive das tolle Stadium) kaufen kann.

  14. Atitlan ist ein Beleg dafür das schon die ersten ausländischen Kleininvestoren auf die BVB aufmerksam werden

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Deutschland... schönes Land, schwierige Rechtschreibung (für Ausländer)
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27153 Postings ausgeblendet.
24.06.22 12:11 #27155 Definition Nettoschulden?
Tscheche, Nettoschulden haben nicht nur etwas mit Finanzverbindlichkeiten auf die Zinsen zu zahlen sind zu tun.  Sondern damit, ob den Schulden eigenen Einnahmen bzw Einnahmeforderungen ggü stehen. Wenn BVB Schulden bei anderen Vereinen hat, weil sie die Ablösesumme nicht auf einen Schlag bezahlt haben, sondern Ratenzahlungen vereinbart wurden, dann stehen diesen Schulden auf der ggü liegenden Seite Forderungen ggü, von Vereinen die ihrerseits BVB Geld schulden.

Manchester United ist solvent und zahlt Jahr für Jahr 17 Mio Rate für Sancho, auch dieses Jahr. Das ist nur ein Beispiel. Du müsstest also unterstellen, daß Dembele von Barcelona noch nicht bezahlt wurde, die Forderung zwar verbucht, tatsächlich aber weniger Geld geflossen ist, wäre ein Beispiel, welches die Risiken verdeutlicht.

Diese möglichen Risiken sind aber in der Bilanz nicht erkennbar. Wer die Bilanz so wie Deloitte für bare Münze nimmt, erkannte jahrelang die Schuldenfreiheit bzgl Nettoschulden, das kann man für die Jahre 2015 bis 2019 bei Deloitte nachlesen und es hat wie gesagt mit Zinsen für Finanzverbindlichkeiten nix zu tun

Wenn ich den Ansichten von Watzke (übrigens auch Treß, der sich vor Corona dazu geäußert hat) und Deloitte folge, dann deswegen, weil ich es unmittelbar nachvollziehen kann. Ansonsten mache ich hier ganz grundsätzlich keine anderen Aussagen als die genannten Quellen. Wer was anderes unterstellt, sollte mal Quellen nennen.

Ich habe jedes Jahr Steuerschulden. Ich gelte aber nicht als verschuldet, weil ich diese Steuerschulden jedes Jahr begleichen kann. Daher zahle ich auf die Steuerschulden auch keine Zinsen.  
24.06.22 12:46 #27156 @Viertelgott
auch deine Definition von Nettoschulden ist FALSCH!!!! Lerne gefälligst die Basics, bevor nur Mist raus kommt.

Nettoschulden sind sämtliche Verbindlichkeiten (kurz-& langfristig) - liquide Mittel und Zahlungsaquivalente (WICHTIG, Zugriff max. 90 Tage Frist!).

Der BVB ist NICHT Nettoschuldenfrei. Das ist einfach Blödsinn!
Und schon gar nicht ist er schuldenfrei.

https://www.investopedia.com/terms/n/netdebt.asp

"Die Nettoverschuldung wird berechnet, indem die gesamten Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente eines Unternehmens von seiner gesamten kurz- und langfristigen Verschuldung abgezogen werden."


Was Watzke meinte, sind die kurzfristigen reinen Finanzverbindlichkeiten die man nicht hat. Die Unterscheidung ist aber ein Marketinggang.l und betriebswirtschaftlich sinnfrei.
Es ist relevant nach Zahlungswirksame und zahlungsunwirksame Verbindlichkeiten zu unterscheiden.  
24.06.22 14:24 #27157 Nettoschulden .....

Nochmals zum Thema Nettoschulden (net debt) und wie man sie berechnet.

Nettoschulden  = zinstragende Schulden - liquide Mittel


zinstragende Schulden  setzen sich beim BVB wie folgt zusammen.  
(in Klammern Beispiel aus Q3-Bericht 21/22)


1.) Bei den langfristigen Schulden (laut Bilanz) die Positionen:

      a.) Finanzverbindlichkeiten (0)

      b.) Verbindlichkeiten aus Leasing (14.595 TEuro)


2.) Bei den kurzfristigen Schulden (laut Bilanz) die Positionen:

      a.) Finanzverbindlichkeiten (0)

      b.) Verbindlichkeiten aus Leasing (3.716 TEuro)


Dies ergibt in Summe zinstragende Schulden von 0+14.595 + 0+3.716 = 18.311 TEuro


von diesen 18.311 TEuro werden die liquiden Mittel ( = Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente entspricht 13.883 TEuro) abgezogen.

18.311 TEuro - 13.883 TEuro =  4.428 TEuro


Diese 4,43 Millionen Euro entsprechen somit die Nettoverschuldung für Q3 in 21/22.



Zum besseren Verständnis - sollten die liquiden Mittel höher sein, als die Summe der zinstragende Schulden, wie z.B in Q2 in 21/22 dann wird das Ergebnis negativ und man spricht dann von Net Cash.

In Q2 21/22 hatte der BVB somit 5,89 Millionen Euro Net Cash ausgewiesen.

 
24.06.22 14:36 #27158 Schulden vs Verbindlichkeiten vs Netto vs B.
Mit oder ohne Zinsen. Also bald kann ich mir mein Bwl Studium sparen wenn ich hier alles durchlese:)

 
24.06.22 14:44 #27159 Nachtrag zur Nettoverschuldung
Meine Berechnungen zur Nettoverschuldung vom BVB decken sich mit den den Zahlen von "Swissramble".

Siehe unten angefügte Grafik mit den Zahlen von meinem Analyseprogramm.

 

Angehängte Grafik:
nettoschulden_bvb.jpg (verkleinert auf 43%) vergrößern
nettoschulden_bvb.jpg
24.06.22 14:48 #27160 sagt mal Tscheche und Co, meint ihr das a.
wirkluch ernst, was ihr zu den Nettoschulden schreibt?

Es ist doch völlig unlogisch, alle in der Bilanz befuindlichen Schulden den liquiden Mittel für die Defeinition der Nettoschulden gegenüberzustellen. Das wäre doch völlig hirnrissig.
Man kann doch nicht Kreditoren und andere kurzfristige Verbindlichkeiten des Working Capitals als Teil der Finanzschulden betrachten, aber die Debitoren, Vorräte etc dann nicht berücksichtigen. Das ist doch völlig verrückt.

Deshalb wird die Nettofinanzverschuldung natürlich als Finanzschulden minus Finanzvermögen außerhalb des Working Capitals definiert. Und wenn man schon all das mit berücksichtigen will, dann sollte man doch zumindest beide Seiten der Bilanz berücksichtigen und nicht etwa einseitig nur die Schulden.  
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the harder we fight the higher the wall
24.06.22 14:57 #27161 Kennt ihr den ?
Ein Ehepaar fährt im Auto.
Plötzlich kommt eine Verkehrswarnung im Radio: „Achtung auf der A24, Höhe Abfahrt Talkau kommt ihnen ein Falschfahrer entgegen.“
Der Mann dreht sich zu seiner Frau und sagt: „Hörst Du was für ein Quatsch sie im Radio erzählen? Das ist nicht ein Falschfahrer - es sind hunderte.“.

@halbgottt und @katjuscha:
Es wurde hier mehrfach (!) die Definition geschrieben und sogar verlinkt.
Es wurden die Bilanzen verlinkt.
Es wurden sogar die entscheidenden Passagen markiert und erklärt.
Der ganze Sachverhalt wurde inzwischen mehrfach mit Begründung erklärt.

Ob es wohl den Hauch einer Chance gibt, dass man jemals ein „Upps, da lag ich daneben“ liest?

Danke an alle anderen die Licht ins Dunkle bringen konnten.
Ich habe wieder was gelernt und mir heute sogar im Bücherflohmarkt ein Buch über Bilanzen besorgt. Denn da habe ich (und andere ? ;-) offenbar Nachholbedarf.
 
24.06.22 15:05 #27162 @Katjuscha
da ist gar nichts verrückt.
Halbgott sagt, der BVB ist schuldenfrei. Das ist hochgradiger Blödsinn! Die Schulden sind ausgewiesen im Fremdkapital der Bilanz.

Hier ist grundsätzlich nicht interessant, ob die Zahlungsverpflichtung zinsfähig ist oder nicht (die Zinsen spielen keine nennenswerte Rolle). Wichtig ist die Unterscheidung in Zahlungswirksame und zahlungsunwirksame Leistungen.

ALLES was ich zukünftig noch bezahlen MUSS (Kredite, Leasing, Transfers usw.) hat einen direkten Einfluss auf den Cashflow, also den Zahlungsfluss aus der Kasse.
Alles was ich nicht bezahlen aber leisten muss (z.b. Eintritt ins Stadion für die Ausgabe von Tickets ist gesondert im Abrechnungsposten enthalten, und nicht entscheidend).

bedeutet, ich habe etwa 153 Millionen Zahlungswirksame Verbindlichkeiten und etwa 131 Millionen Euro Zahlungswirksame Forderungen und Guthaben.

Das ist das, was nach der Kapitalerhöhung tatsächlich übrig geblieben ist -22 millionen€.

Die Kapitalerhöhung ist komplett verpufft und vollständig in der Schuldentilgung versunken. Die Schulden die eben durch Corona in nur 1,5 Jahren entstanden sind.

Das bedeutet, das man die Transferoffensive mit einem negativen Saldo beginnt.

Der BVB selbst ist weder schuldenfrei, noch Nettoschuldenfrei und auch nicht nettofinanschuldenfrei z 31.03.22 gewesen und mit absoluter Sicherheit ist er jetzt aktuell erst Recht nicht durch die ganzen Transfers die die Schulden weiter ZWEIFELLOS erhöht haben!

Was der BVB braucht sind Transfererlöse.  
24.06.22 15:05 #27163 #27156 Anonym123, das ist schlicht alles
was du dort schreibst falsch, unlogisch, unsinnig.

Ich fasse es echt nicht, wie man so einen Unsinn schreiben kann, der wirklich einem Mindestmaß an Logik entbehrt. Wie kann es sinnvoll sein, Nettoverschuldung aus sämtlichen Schulden minus LiquidenMitteln/Aquivalente zu berechnen?
Das würde ja heißen, man nimmt Kreditoren in die Rechnung rein, Debitoren aber nicht. Allein da müsste doch der Fehler schon auffallen.
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the harder we fight the higher the wall
24.06.22 15:12 #27164 Anonym, dann drück dich in Zukunft klarer .
Zwischen dem was du in #27163 schreibst und dem was du in #27156 geschrieben hast (gerade das Zitat") besteht ein himmelweiter Unterschied.

Übrigens habe ich im Gegensatz zu halbgott nie geschrieben, dass der BVB schuldenfrei ist. Aber er könnte nach der klitzekleinen Nettoverschuldung nach Q3 aktuell durchaus netto schuldenfrei sein. Und wieso sollte ich Watzke da widersprechen? der wird die aktuelle Lage besser kennen, ob diese kleine Nettoverschuldung nach Q3 nun geschlossen wurde.
Ich würde allerdings mal vermuten, dass das vor Haller-Transfer gemeint ist. Deshalb versucht der BVB ja auch immer, um den Geschäftsjahreswechsel herum, bestimmte Transfers entweder kurz davor oder kurz danach zu realisiseren, je nachdem ob man gerne höhere Gewinne im Vorjahr oder nächsten Geschäftsjahr ausweisen möchte. Und genauso dürfte es mit der Bilanz aussehen. Kann durchaus sein, dass man zum 30.Juni 2022 stolz berichten wird, dass der BVB netto schuldenfrei ist, und den Haller-Transfer dann am 1:juli vornimmt und bucht. Allerdings könnte das genauso gut auch auf Akanji, Brandt, Guerreiro, Hazard zutreffen. Also durchaus denkbar, dass der BVB netto schuldenfrei ins neue Geschäftsjahr geht. ... Mir eh ein Rätsel, wieso darauf hier im Thread so rumgeritten wird. Als ob es so einen riesigen Unterschied macht, ob man nun schuldenfrei ist, oder 4-7 Mio Nettoverschuldung oder übergangsweise auch 20 Mio ausweist. Das ist bei dem Substanzwert insgesamt fast schon unerheblich.
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the harder we fight the higher the wall
24.06.22 15:54 #27165 Watzkes Bullshit Bingo:
"wir sind schuldenfrei" = wir haben 187 Millionen Schulden, aber unsere kurzfristigen Bankschulden sind bei 0€.

"eine Ausstiegsklausel kann ich so nicht bestätigen" = mit Glück bekommen wir 60 Mio für Haaland und abgeben müssen wir ihn auf jeden Fall.
"Favre stand nie zur Disposition" = Weg mit dem Vogel, am besten gestern schon.
"Marco Rose steht bei Borussia Dortmund in keinster Weise zur Disposition" = weg mit dem Vogel teil2, am besten sogar vorgestern.

usw.

Quellen kann man direkt bei Google finden :-)  
24.06.22 17:47 #27166 Schulden
Es ist döch völlig logisch und kla, dass der Bvb wirtschaftlich nicht gut da steht. Ansonsten brauche ich keine KE. Das ist zwar hauptsächlich auf Corona zurückzuführen und die folglich leeren Stadien. Aber es wird in einigen Wochen/ Monaten oder Jahren keinen großen Aktienrückkauf geben. Eben weil man diese astronomischen Verbindlichkeiten hat. Da brauch ich doch nicht stundenlang die Definition raussuchen. Und das die Bilanzen geschönt werden und getrickst wird ist auch völlig kla und habe ich von anfang in meine Investition hier großzügig mit einkalkuliert.

Das ist übrigens überall so. Bei jeder AG.  Selbst bei mir zuhaus:)

auch das Watzke maximal politisch argumentiert ist auch kla und gehört dazu. Macht übrigens auch jeder so.

Was macht der Bvb noch falsch. Er geht auf den Transfermarkt und bietet seine Spieler krampfhaft an. So kostet jeder schon mal 5 mios weniger. Da der Bvb suggeriert er will/ muss verkaufen. Und er kauft zu oft Spieler die gehalten werden wollen. Die sind dann wieder 5 mios teurer.

Manmanman. Naja gleich ist Wochenende:)



 
24.06.22 18:14 #27167 Spielerabgänge
bei allen die man loswerden will tut sich nichts (Brandt, Can, Akanji, Schulz, Guerreiro, Wolf, Hazard).

Hazard war ja bei Newcastle im Gespräch. Es gibt aber kein Angebot und er gilt ohnehin nur als "Plan B".

https://www.sport1.de/transfermarkt/2022/06/...m_campaign=sharing_app

Die ganzen teuren Spieler wegzubekommen, wird ein Kraftakt. Im Prinzip ist ja auch bisher nur gegangen wer ablösefrei war oder zwingend weg wollte.
Bei den Spielern die der BVB weg haben will, ist mit Ausnahme von Bürki gar nichts los. Das gibt zu denken.  
24.06.22 18:49 #27168 Verkaufsdruck
Ja die andern sind ja nicht blöd. Außerdem hat keiner Geld Postcorona. Beim Bvb kannste gelassen warten und am Ende des Transferfensters pickst Du Dir was raus. Das gibt es denn spottbillig.

Daher ist ein Haller auch zu teuer. Wenn das nicht funktioniert, wird es bitter.

Ich versteh halt auch nicht was mit dem Nico Schulz los ist. Der verdient quasi mehr als 96% aller anderen Bulispieler. Das muss doch möglich sein, den spielen zu lassen damit der wenigstens etwas Werbung für sich machen kann. Oder ist es besser dass das keiner sieht?;) Naja wenigsten Bundesligadurchschnitt sollte doch zu machen sein.  
24.06.22 19:34 #27169 Wolf muss nicht weg
Der hat gezeigt das er mit Herzblut dabei ist.

Die anderen ja ... Sehr überraschend...die wird der BVB auch nicht losbekommen eventuell Hazard , akanji aber das war es dann  
24.06.22 20:22 #27170 Wolf
5 Millionen Jahresgehalt. Damit wäre er abseits von Bayern und Dortmund praktisch überall einer der Topverdiener oder sogar Topverdiener.

Für einen Spieler der selbst in Frankfurt und erst Recht Köln und Hertha biederer Mitläufer war.

Völlig inakzeptabel das Preisleistung Verhältnis.

Ist aber im Grunde das selbe Problem wie bei Can, Schulz, Meunier, Brandt... deswegen wird man die auch nicht los. Die haben alle dem Vertrag ihres Lebens unterschrieben. Sportlich Durchschnitt und Bezahlung wie Spitzenspieler.  
24.06.22 20:26 #27171 Wieso sollte man Can oder Meunier auch
loswerden?

Eine Mannschaft besteht ja nicht nur aus den Top11.
Meunier dürfte sogar zur Stammelf gehören können. Und Can macht sicherlich zu viele Fehler, aber im Notfall kann man ihn durchaus auf diversen Positionen einsetzen.

Ich denke auch dass Akanji und Hazard noch gehen werden, und alles andere hängt vom Preis ab oder ob man Ersatz findet.
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the harder we fight the higher the wall
24.06.22 20:40 #27172 Can isz klarer Kandidat
für einen Abgang. Da gab's genug Quellen, dass man sich trennen will. Einzig die Nachfrage fehlt (irgendwas dubioses aus der Türkei und vor Monaten mit Milan war im Gespräch.
Den würde man sicherlich gerne so früh wie möglich loswerden.
Vor allem weil er als Innenverteidiger geholt wurde und da gnadenlos durchgefallen ist.

Meunier behält man, weil es keinen Abnehmer gibt. Niemand ist so wahnsinnig und zahlt ihm 10 Millionen im Jahr (naja, bis auf eben Dortmund).

Akanji hat sich verzockt. Wohin er wechselt ist wieder völlig offen, das dürfte deutlich weniger Geld werden als gedacht.

Guerreiro, Brandt und Schulz wollen nicht wechseln. Damit geht auf der Zugangsseite nichts.
Wolf hat man über Leihe versucht loszuwerden. zweimal gescheitert. Niemand zahlt dem 5 Millionen. Der BVB war ja sogar noch so clever und hat den Vertag vor seiner Leihe verlängert!!! Sowas von dämlich.

Hazard ist der einzige wo ich etwas optimistischer bin
Aber das Gerücht um Newcastle ist ja auch mehr als dürftig. gibt kein Angebot und nur "Plan B".

Da ist noch richtig Arbeitvon Kehl.
überteuert Spieler wie Haller oder Adeyemi holen, das bekommt auch jeder im Forum hin. Schlotterbeck ist auch nichts besonderes. Einzig den Transfer von Süle würde ich hervorheben. Das war wirklich ein toller Move der nicht erwartbar ist.  
24.06.22 21:09 #27173 Süle Top, schlotter finde ich auch solide,
Allerdings und das ist jetzt recht wichtig: um gottes Willen Akanji verkaufen müssen. Das ist doch kla wie Kloßbrühe. Ich kann erst Ersatz holen wenn der andere verkauft wird und andersherum. Deswegen macht man das grundsätzlich parallel.

Aber was reg ich mich auf. Das Geld ist ja nicht weg. Es hat nur ein anderer. Haller zum Beispiel  
25.06.22 00:52 #27174 Wer hoch fliegt, der fällt tief
Ich entschuldige mich hiermit ganz ehrlich (!) und entschieden für meine Aussagen bezüglich der Nettoverschuldung bei Halbgott und Katjuscha.
Und wenn ich schon dabei bei: Generell für meinen Ton.
Scheinbar bin ich also einer der Geisterfahrer :-o :-(

Ich habe mir heute nach der Arbeit die Kennzahl noch mal zu genüge geführt. Wie bereits hier (leider nicht von mir) beschrieben geht es um verzinste Verbindlichkeiten.

Mein Fehler war es nicht besser zu recherchieren (im Netz kursieren tatsächlich viele Beispiele die die gesamten Verbindlichkeiten als Grundlage nehmen (na ja Internet halt - da kann jeder schreiben wie er will).
Und natürlich anderen nicht zu glauben.
Wäre ich böse würde ich jetzt ausführlich (!) erklären warum ich bestimmten Personen weniger Glauben schenke (Leerverkäufer HUST) aber …

Mea culpa ! Wirklich!
Ich kapiere den Sinn dieser Kennzahl noch nicht ganz (ja aktuelle Zahlungsfähigkeit, aber mal ehrlich was für …) und finde trotzdem dass der Verein sich da ein enges Höschen ausgesucht hat, aber …

Nein keine/kaum Nettoschulden!

Warum konnte Yuan seine Erklärung nicht 2 Stunden früher absetzen? :-)
Öffentlich entschuldigen bei …puh - absolute Höchststrafe :-(
In meinem Kopf läuft gerade eine Szene von „Die Simpsons - Der Film“ ab: Da wo hunderte 100erte Leute vor Monitoren sitzen und andere Menschen Belauschen (und nichts rausfinden) und der eine Typ „Yes - ich habe endlich mal jemanden gefunden“ jubelt. So stelle ich mir gerade X vor, „Yes - endlich mal Recht und …“ ;-)

Ehre wen Ehre gebürt.

Ein drittes Mal werde ich mich nicht entschuldigen. Andere schaffen ja nicht mal einmal ;-)

Fazit: Fehler passieren (leider mir).  Und der Verein hat kaum Nettoschulden sondern nur hohe Verbindlichkeiten.
Fühle mich gleich viel sicherer mit dem Investment.
Klar der 1 Monats- und 1 Jahres- und 3 Jahres - und … sieht immer noch bescheiden aus, aber wird schon.

PS : Ergießt ruhig Eure Häme - Gründe gibt es genug. Ich habe aber keine Angst. Ich werde warten (bis circa 3-5 Seiten vergangen sind) und dann einfach weiterschreiben. So als wenn nicht Geschehen wäre. Habe ich irgendwo mal von irgendwem gelernt.  
25.06.22 13:20 #27175 Witzig - ich wollte mich gerade entschuldige.

was sehe ich - JAF 23 ist mir zuvorgekommen. Die Heranziehung aller Schulden auf der Passiv-Seite der Bilanz und die Hinzunahme von Cash und Cash-Ähnlichem auf der Aktivseite (und sonst nix) auf der Aktivseite, um die Nettoverschuldung zu berechnen, macht in der Tat - auch wenn man im Internet bei der entsprechenden Suche vor allem auf dazu passende Definitionen stößt - absolut KEINEN Sinn.


Was mir bei meinem Beitrag von gestern allerdings auch viel wichtiger war, ist der Hinweis darauf, dass es beim BVB, wenn es um die Stärke oder Schwäche der Bilanz geht, vor allem zwei Posten sind, auf die man achten muss: die Verbindlichkeiten und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die beiderseits über 100 Millionen € ausmachen, weil es sich im Fußball-Business eingebürgert hat, Spieler soweit es geht nicht auf Pump zu kaufen, sondern sich stattdessen mit der Zahlung der Ablöse so viel Zeit wie möglich zu lassen (kein Wunder, bei der Bilanzschwäche vieler Vereine). Es würde mich übrigens auch nicht wundern, wenn man in diesem Bereich mit steigender Inflation Zinszahlungen vereinbaren sollte - wäre eine nette Frage an die IR, ob es hier Zinsvereinbarungen gibt bzw. solche denkbar erscheinen. Hier nochmal die Bilanz zwecks Nachvollzug:  


Angehängte Grafik:
bvb_bilanz_mrz_2003_neu.png (verkleinert auf 59%) vergrößern
bvb_bilanz_mrz_2003_neu.png
25.06.22 14:01 #27176 Verbindlichkeiten aus LuL
sind komplett Zahlungswirksame Verbindlichkeiten. Im Prinzip nichts anderes als ein Kredit ohne Zinsen (wobei man bei Ratenzahlung auch das absolut vorsichtig betrachten sollte! Ich halte es für realistisch, dass man bei Ratenzahlung für Spieler insgesamt mehr bezahlt, als wenn man sich auf Summe X zum Zeitpunkt X einigt).
Damit hättest du sogar komplett das gleiche Schema wie bei einem handelsüblichen verzinsten Kredit.

Bei Fußballvereinen muss man aufpassen, da es anderes als bei regulären Unternehmen sich bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fast ausnahmslos um gekaufte Spieler handelt, die man noch abstottern muss.

Das hat sich auch immer stärker verschärft in der Vergangenheit, weswegen eine Betrachtung nur von Bankschulden völlig verzehrt ist.

Zahlungswirksam vs. zahlungsunwirksam

DAS ist die einzige entscheidende Unterteilung. Da dies auch die einzige vollerfasste Cashflow Rechnung ergibt.
Ansonsten könnte der BVB für 500 Millionen Euro Spieler verpflichten (alle auf Pump mit Ratenzahlungsvereinbarung des abgebenden Vereins) und sich hinstellen er wäre nettofinanzschuldenfrei.
Hätte er die Spieler sofort bezahlt über einen Bankkredit, wären es -500 Millionen Nettofinanzverbindlichkeiten.

Und das macht eben keinen Sinn! weil es für den Cashflow keine Rolle spielt.

Deshalb ist Cashflow und Gesamtschulden so relevant, und genau deswegen wird's auch so in Geschäftsberichten ausgewiesen.

Dieser Hinweis auf Nettofinanzverbindlichkeiten ist immer ein netter Trick um die wahren Schulden zu verschleiern.  
25.06.22 15:36 #27177 Ach, und Forderungen sind nicht zahlungswi.
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the harder we fight the higher the wall
25.06.22 19:15 #27178 Sehr gute und nachhaltige Strategie
https://www.fussballeck.com/bundesliga/...vb-ploetzlich-so-viel-geld/

Man plant also mit Geld, welches man noch nicht hat. Das nenne ich verantwortungsvollen Umgang mit Geldern von Aktionären!  
25.06.22 20:16 #27179 @XL10 Sehr gute und nachhaltige Strategie
Jetzt sei mal nicht so kleinlich....

laut Q3 weist der BVB bei  Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente noch 13, 9 Millionen aus. Der Dispo von 120 Millionen wurde noch nicht angegriffen, und die knapp 27 Millionen Verlust für dieses Geschäftsjahr fallen doch nicht so ins Gewicht. Und wenn Kehl vom Zorc Desaster noch ein paar Spieler verkaufen kann....

time will tell.
 
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